Veranstaltungsreihe "Ladies Lounge"

Bei Ladies' Lounge können alle Mitarbeiterinnen und Studentinnen mitmachen, die an der Fachhochschule mitgestalten wollen. Es gibt unterschiedliche Veranstaltungsformate, von eintägigen Trainings (meist freitags) über Exkursionen bis zu Abendveranstaltungen. Einige sind auch für Männer offen und fast immer sind die Statusgruppen gemischt. So bietet Ladies' Lounge sehr viel Gelegenheit zum Netzwerken.

Die unterschiedlichen Formate sind im Flyer (Download rechte Spalte) beschrieben.

Die nächsten Termine sind in Planung und werden rechtzeitig bekannt gegeben!

 

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Ladies´ Lounge "Reden wie Hedwig" (w)

Wir üben den Meinungsaustausch in Sitzungen und Zusammenkünften. Anleitung bekommen wir von Trainerinnen des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH): Tine Heni und Sabrina Göpel. Wir üben unterschiedliche Debattenformate und Techniken zum Aufbau von Argumenten. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Wer regelmäßig teilnimmt, übt am besten. Wer das nicht schafft,lernt aber auch hinzu und ist jedes Mal willkommen.

„Reden wie Hedwig“ ist benannt nach Hedwig Dransfeld (1871 bis 1925). Sie wurde in Dortmund geboren und war nach Einführung des Wahlrechts für Frauen eine der ersten weiblichen Abgeordneten in der Weimarer Nationalversammlung und anschließend im Reichstag.

Der nächste Termin ist in Planung und wird rechtzeitig bekannt gegeben!


Ladies´ Lounge – Dschungelcamp (m/w)

Was verbirgt sich eigentlich hinter den vielen Abkürzungen, die bei Gremiensitzungen immer wieder genannt werden: LRK, HRK, BMBF, DFG, CHE u.ä.? Und wie wirken diese und andere Organisationen in der Hochschulpolitik?


Ladies´ Lounge für Studis (m/w): Gender-Kompetenz-Theater "Making a difference"

1-tägiger Theaterworkshop zur Stärkung von Genderkompetenz und Geschlechtsidentitäten

Der Workshop richtet sich an Studierende, die z.B. in der Gremienarbeit unterschiedlichen Inszenierungen und Instrumentalisierungen von Geschlecht begegnen.

Ob wir es wollen oder nicht, die Kategorie Geschlecht ist mit ihren biologischen und sozialen Komponenten ein steter Spielpartner:

  • Wie verhalte ich mich als Frau bzw. als Mann?
  • Wie werde ich von Anderen wahrgenommen?
  • Wie gehe ich mit den medialen (Ideal-)Bildern von Männlichkeit und Weiblichkeit um?
  • Was, wenn mein Körper oder meine Identität davon abweicht, was mein Umfeld von mir erwartet?
In  theaterpädagogischen Übungen und Methoden greifen wir Fragen rund um unsere Geschlechterdispositionen auf, laden zur Reflexion über unser eigenes Geschlechterverhalten ein und entdecken Handlungsspielräume.

"Der XX/XY-Faktor in Gremien": Workshop für Beschäftigte (m/w)

Zielgruppe: Professor*innen und Mitarbeiter*innen aller Statusgruppen der Fachhochschule

Ziele:

  • Reflexion der Quellen organisationaler Macht, Status, Vernetzungen und Einsatz von Ressourcen in der Gremientätigkeit
  • Bestimmung von Motivatoren / Demotivatoren für eine Mitwirkung in Hochschulgremien
  • Analyse der möglichen strukturellen Wirkungen von Gender in den Hochschul-Gremien und in der eigenen (potenziellen) Gremienmitwirkung
  • Diskussion von Problemlagen, Missverständnissen und möglichem Gender-Bias in der Kommunikation
  • Verständnis für biasfreie Gremienarbeit und Akzeptanz von Frauen in Leitungsfunktionen

Inhalte:

Der Hochschulalltag ist auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig durch unterschiedliche Kategorien von Unterschieden und Ähnlichkeiten geprägt. Dazu gehören auch gegenderte Interaktion und Geschlechterhierarchien. Mittels Inputs durch Trainerin und Trainer, Übungen, Kleingruppenarbeit und Austausch im Plenum werden diese Mechanismen bewusst gemacht und Änderungsprozesse eingeleitet.

Der Workshop besteht aus drei Bausteinen:

  • Sensibilisierung für Gender als Analysekategorie sozialer Prozesse und für das Potenzial einer Vielfalt subjektiver Geschlechterbilder in den verschiedenen Rollen von Vorgesetzten, Kolleg*innen, Mitarbeitenden. Was bedeutet für mich eine geschlechtergerechte Handlungskompetenz: In der Interaktion in den Gremien, in mikropolitischen Prozesse wie der Bildung von Allianzen und Abgrenzungen, in der Nutzung von Netzwerken zur Durchsetzung von Zielen?
  • Fachliche Inputs zur Empirie der Geschlechterkonstellationen an der Fachhochschule Dortmund, in NRW und im Bundesgebiet. Theorielagen zur Konstruktion von Geschlecht und zum „doing gender while doing difference“.
  • Instrumentelle Umsetzung des im Workshop Erfahrenen durch Fallarbeit (Reflexion von Best-Case / Worst-Case-Beispielen) und die Reflexion der Ambivalenz latent wirksamer Stereotypisierungen in hochschulpolitischen Prozessen.

 


Ladies‘ Lounge – Talk (m/w)

In geselliger Feierabend-Runde diskutieren wir mit einflussreichen Frauen und aus der FH und der Region.


Ladies‘ Lounge – auf Tour (w)

"Auf Tour" besuchen wir intern und außerhalb der Fachhochschule Gremiensitzungen und erleben spannende Debatten zu hochschulpolitischen oder hochschulfremden Themen.