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Profilschwerpunkt: Intelligente Informations- und Kommunikationssysteme (IIKS)

Dieser Profilbereich umfasst Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Kommunikationstechnik und angewandten Signalverarbeitung, Informatik, Medizin- und Maschinenbauinformatik, Mikrosensorik, Mikrosystemtechnik, Mikroelektronik sowie Fahrzeugelektronik.

Den thematischen Schwerpunkt bilden Informationssysteme und -management (Gesundheitswesen, Business Intelligence). Dazu gehöhren Embedded Systems, mobile Anwendungen, wie z. B. Robotik, kommunikationstechnische Anwendungen und Informatik für den Bereich Medizintechnik, inkl. Mensch-Maschine-Schnittstellen. Rund 40% der Drittmitteleinnahmen der Hochschule werden in diesem Schwerpunkt akquiriert.

Folgende Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte der Hochschule bilden gemeinsam diesen Profilbereich:

  • Kommunikationstechnik (als Teil der NRW-Kompetenzplattform „CAS“ – Communications and Applied Signal Processing, Sprecher: Prof. Kunold). Aktuelle Forschungsarbeiten liegen vor allem im Bereich der Energie-IT. Im Fokus stehen kommunikationstechnische Lösungen für die Gebäudeautomatisierung (Stichworte: "Smart Energy", "Smart Grids", "Smart Homes").
  • Medizinische Informatik (Sprecher: Prof. Kukuk). Die Schwerpunkte der Arbeit liegen zum einen in der Medizinischen Bildverarbeitung und Biosignalverarbeitung, zum anderen in der Entwicklung von vernetzten Anwendungen und Standards für eine Integrierte Gesundheitsversorgung zwischen Klinik, Arztpraxis und häuslichem Bereich (Stichwort "E-Health").
  • Mobile Business – Mobile Systems (Sprecher: Prof. Großmann). Anwendungsgebiete liegen vor allem in den Bereichen Logistik (Robotik/FTS, Location based Services usw.), Datenschutz/-sicherheit und Gesundheitsversorgung (Smart environments/AAL).
  • Computersimulation im Maschinenbau (Sprecher: Prof. Geller). Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Strömungsdynamik (Turbomaschinen, z.B. für Energiespeicher, Forschung zur Bionik und auch zu medizinischen Anwendungen, z.B. Herzklappen).
  • PIMES – Process Improvement for Mechatronics and Embedded Systems (Sprecher: Prof.es Igel und Wolff). Embedded Technologies kommen im Bereich der Cyber Physical Systems und des Internets der Dinge (IoT) zum Einsatz. Weitere Schwerpunkte liegen im Bereich der Embedded Software, z.B. für künftige Automotive Multicore ECUs, sowie in der Interaktion mit technischen Systemen.
  • BioMedizinTechnik (in Gründung, Sprecher: Prof. Felderhoff). Neben Beiträgen zur Verbesserung der Diagnostik werden innovative Assistenzsysteme entwickelt für die Medizintechnik, Orthopädietechnik, Rehabilitationstechnik und den häuslichen Bereich eines technikunterstützten Lebens im Alter, der Fitness und des Wohlergehens.

Profilschwerpunkt: Effizienztechnologien (EFF-TEC)

Die wichtigsten Forschungsarbeiten in diesem Profilschwerpunkt liegen in den Bereichen Produktion/Fertigung, Fahrzeugtechnik und energieeffiziente Gebäude. Dabei werden Projekte grundsätzlich mit externen Partnern und zumeist interdiszipinär verfolgt.

Mit zahlreichen drittmittelgeförderten Projekten über ressourceneffiziente, emissionsfreie Produktionsprozesse, Werkstoffe (Metall und Kunststoff, u.a. für Leichtbaustrukturen), effiziente Fahrzeug – und Verkehrstechnik (Verbrennungsmotoren und Elektromobilität sowie Energieeffizienz im Bauwesen trägt die Forschung in diesem Profilbereich zu nachhaltigen Entwicklungen bei. Das jährliche Drittmittelaufkommen macht dabei etwa 33% der insgesamt aquirierten Drittmittel der FH Dortmund aus.

Neben mehreren vernetzten Arbeitsgruppen und Forschungsstellen aus den Fachbereichen Architektur, Maschinenbau und Elektrotechnik tragen auch drei Informatik- bzw. IT-fundierte Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte der Hochschule zum Anwendungsfeld EFF-TEC bei:

  • PIMES – Process Improvement for Mechatronics and Embedded Systems (Sprecher: Prof.es Igel und Wolff). Anwendungsschwerpunkte von Embedded Technologies sind sehr breit angelegt, sie reichen vom Automotive Sektor über Energieeffiziente Produktion bis hin zur Gestaltung sozialen, städtischen Lebens.
  • iBIS – Intelligent Business Information Services (Sprecher: Prof. Engels). Hervorzuheben sind Forschungsarbeiten zur Interpretation und Visualisierung von „Big Data“ und im IT Service- und Security-Management. Aktuelle Projekte betreffen insbesondere IT für die Energiewende, aber auch Logistik und Produktion sind methodisch betroffen.
  • und auch der Bereich der Kommunikationstechnik (als Teil der NRW-Kompetenzplattform „CAS“ – Communications and Applied Signal Processing, Sprecher: Prof. Kunold). Aktuelle Anwendungsschwerpunkte beziehen sich auf die Energie-IT, insbesondere auf die Gebiete der Smart Grids und Smart Homes.

Profilschwerpunkt: Gesellschaftlicher Wandel - Soziale und ökonomische Innovation (SÖI)

Die Arbeiten über gesellschaftliche und ökonomische Veränderungen liegen in den Bereichen von demographischem Wandel, Gesundheit, Migration/soziale Integration/Interkulturalität, mit einem speziellen Fokus auf politischen Handlingsoptionen, fiskalischen Rahmenbedingungen und bürgerlicher Intervention.

In vielen Forschungsprojekten stehen soziale Nachhaltigkeit und Demographie im Fokus. Insbesondere drei soziologische Fragestellungen werden dabei differenziert betrachtet: Nachhaltige Wohlstandsmodelle, Partizipation von gesellschaftlich relevanten Akteursgruppen und die inhaltliche Bestimmung einer am Ziel der Nachhaltigkeit ausgerichteten Konzeption von Gerechtigkeit. Ökonomische Fragestellungen betreffen u.a. Demographie, Governance, Risc and Finance. Die jährlich aquirierten Drittmittel in diesem Profilbereich machen rund 11% des gesamten Drittmittelaufkommens der Fachhochschule Dortmund aus.

Ein forschungsnaher Master-Studiengang ist in diesem Zusammenhang etwa „Soziale Nachhaltigkeit und Demographischer Wandel“. Die Fachhochschule engagiert sich in diesem Bereich in einem entsprechenden Wissenschaftsnetzwerk von Dortmunder Forschungseinrichtungen.