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zuletzt geändert am:

  • 21.02.2020

2019

Erstmals bei den "Kostbaren Netzwerken" am 29.01.2020 hieß es "Bühne frei" für preisgekrönte Forschung. Prof. Dr. Gabriele Dennert, Fachbereich angewandte Sozialwissenschaften, und Prof. Dr. Thomas Felderhoff, Fachbereich Informationstechnik und Sprecher des Forschungsschwerpunktes BioMedizinTechnik, wurden beide mit dem Forschungspreis 2019 der Fördergesellschaft in diesem Rahmen ausgezeichnet und skizzierten die Grundzüge ihrer Forschungen.

Prof. Dr. Gabriele Dennert erhielt den Forschungspreis für Ihre Arbeiten im Forschungsprojekt "Queergesund - Gesundheit lesbischer, bisexueller und queerer Frauen", gefördert durch das BMBF. Die zentrale Frage des Forschungsvorhabens war "Wie kann die Gesundheit les-bi-queerer Frauen gefördert werden?". Nicht-hetereosexueller Frauen haben spezifische Bedarfe in der Gesundheitsversorgung und sind aufgrund von Diskriminierung häufiger von belastungsabhängigen Erkrankungen betroffen. Prof. Dr. Gabriele Dennert hat u. a. die Bedarfe zur Gesundheitsförderung von les-bi-queeren Frauen erhoben, um zukünftige Aktivitäten besser entwickeln und planen zu können.

Prof. Dr. Thomas Felderhoff erhielt den Forschungspreis u. a. für seine Arbeiten im Forschungsprojekt "MEDITHENA - Mobile Erfassung, Diagnose und interaktive Therapie von Nackenschmerzen im Alltag", gefördert durch das BMBF. Nackenschmerzen stellen ein herausforderndes medizinisches wie auch sozio-ökonomisches Problem mit vielfältigen Ursachen dar. Unter Einbeziehung von Patienten, Medizinern und Therapeuten ist ein am Körper tragbares multisensorielles System zur Langzeiterfassung von Bewegungs- und Positionsdaten entwickelt worden. Zusätzlich dient das System als technische Behandlungsassistenz, die via Smartphone/Tablet-App dem Patienten, vom Mediziner/Therapeuten individuell angepasste Therapiepläne zur Selbstdurchführung vorgibt. Interaktionen mit dem System sind über Schmerztaster, Sprachnotiz oder nutzerangepasster Informationsaufbereitung gegeben.

2018

Die Fördergesellschaft der Fachhochschule Dortmund zeichnete 2018 Prof. Dr. Carsten Wolff mit dem Forschungspreis aus. Prof. Dr. Carsten Woff lehrt und forscht im Institut IDiAL und am Fachbereich Informatik der Fachhochschule Dortmund,schwerpunktmäßig zum Thema Eingebettete Systeme und Digitalelektronik. Ziel seiner Arbeit ist, digitale Systeme für technische Anwendungen effizienter und effektiver zum machen, um komplexe technische Lösungen zu ermöglichen.

2017

Den Forschungspreis der Fördergesellschaft für besondere Leistungen in der Forschung im Jahr 2017 hat Prof. Dr. Peter Haas vom Fachbereich Informatik erhalten. Ausgezeichnet wurde er für seine Forschungstätigkeit im Bereich Medizinische Informatik, in dem er u. a. im Projekt "iGOBSIS-live", gefördert durch das Land NRW und die EU im Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW, ein intelligentes Gewaltopfer-Beweissicherungs- und Informationssystem entwickelte.

2016

Den Forschungspreis der Fördergesellschaft im Jahr 2016 haben Prof. Dr. Sabine Sachweh, Professorin für Informatik, und Prof. Dr. Harald Rüßler, Professor für Sozial- und Politikwissenschaften, für das Verbundprojekt "QuartiersNETZ - Ältere als (Ko-)Produzenten von Quartiersnetzwerken im Ruhrgebiet", gefördert durch das BMBF, erhalten. In einem inter- und transdisziplinärem Expertenteam mit älteren Menschen als (Ko-)Produzenten entwickeln sie in vier Quartieren der Stadt Gelsenkirchen reale und digitale Netzwerke. Die Quartiersnetzwerke gewährleisten, dass Menschen in allen Phasen ihres Älterwerdens am öffentlichen Leben teilhaben und beteiligt sein können.

2015

Den Forschungspreis 2015 der Fördergesellschaft der Fachhochschule Dortmund hat Professor Dr. Christof Röhrig erhalten. Ausgezeichnet wird er für seine Entwicklungen von intelligenten Algorithmen für Produktion und Logistik sowie für den Bereich Ambient Assistent Living. Gemeinsam mit seinem Team erforscht er in dem "Intelligent Mobile Systems Lab" in der Otto-Hahn-Straße Problemstellungen rund um Lokalisierung, Navigierung von mobilen Systemen mit Funktechnologien, wie Wirelass-LAN, drahtlosen Sensornetzwerken und RFID. Dazu gehört insbesondere ein System, das eine Selbstlokalisierung mobiler bodengebundener Systeme wie etwa mobile Roboter ermöglicht. Zum zehnköpfigen Team gehören aktuell auch vier Doktoranden. "Intelligent Mobile Systems Lab" ist Teil der beiden Forschungsschwerpunkte "Mobile Business - Mobile Systems" und "Biomedizintechnik" der Fachhochschule Dortmund.

2014

Im Rahmen der Akademischen Jahresfeier der Fachhochschule Dortmund wurden am 13. November die Forschungspreise 2014 vergeben. Weil die Jury zwei Vorschläge als herausragend und absolut gleichwertig einstufte, wurden in 2014 zwei Forscherinnen geehrt, Prof. Dr. Britta Böckmann und Prof. Dr. Katja Nowacki. Prof. Dr. Britta Böckmann wlurde für ihr Forschungsprojekt "Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Ableitung von Versorgungspfaden und Informationslogistik aus formalisierten Leitlinien am Beipsiel onkologischer Verbünde" mit dem Forschungspreis der Fördergesellschaft der Fachhochschule Dortmund für besondere Leistungen in der Forschung ausgezeichnet. Prof. Dr. Katja Nowacki erhielt die Ehrung für ihr Projekt "Bindungsbeziehungen in Risikokontexten - Vaterschaft zwischen Jugendhilfeerfahrung und väterlicher Kompetenz".

2013

Warum sich mit einem Motor begnügen, wenn es mit vieren noch besser geht? Das innovative Konzept für Elektroautos, das hinter dieser Frage steht, heißt „E4x4“. Dafür erhalten Prof. Dr. Eden und Prof. Dr. Gebhard den Forschugspreis 2013.

2012

Den Forschungspreis 2012 der Fördergesellschaft der FH Dortmund erhält Professor Dr. Udo Gieseler. Ausgezeichnet wird er für seine Forschungsarbeit zur Entwicklung innovativer Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz von regenerativen Energien in der Produktion.

2011

In diesem Jahr konnten gleich zwei Forschende die Jury mit ihren Arbeiten überzeugen: Professor Dr. Ingo Kunold und Prof. Dr. Hermann Schulte-Mattler. Die Preisträger wurden im Dezember 2011 im Rahmen der Veranstaltung kostbare Netzwerke ausgezeichnet. Sie haben dort und am 26.03.2012 beim traditionellen Forschungsfrühstück der Fachhochschule Dortmund ihre Forschungsarbeiten präsentiert.

2010

Den Forschungspreis 2010 der Fördergesellschaft der FH Dortmund erhält Professor Dr. Ahmet Toprak. Ausgezeichnet wird der Erziehungswissenschaftler für sein Buch „Integrationsunwillige Muslime? – Ein Milieubericht“.

2009

In 2009 gibt es zwei Forschungspreisträger:

Professor Dr. Dr. Lipinski (Fachbereich Informatik) und Professor Winde (Fachbereich Design) wurden im November 2009 beide mit einem Forschungspreis der Fördergesellschaft ausgezeichnet. Damit würdigt die Jury ihre jeweilig nachhaltigen Forschungsarbeiten und sehr erfolgreichen Projekte. Beide Professoren haben durch ihre Projekte immer wieder den wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Nachwuchs in besonderer Weise gefördert.

2008

Prof. Dr. Peter Haas
Fachbereich Informatik:
Prof. Haas erhält den Forschungspreis 2008 für langjährige Forschungsarbeiten zu e-Health: Moderne Telematik in der Gesundheitswirtschaft, medizinisches Wissensmanagement für Krankenhäuser sind seine Schwerpunktbereiche. Einzelheiten zu seinen Forschungsprojekten finden Sie in in den Pressedokumenten (rechts) und über die Webseite von Professor Haas. Mehr...

2007

Prof. Dr. Manfrd Krüger,
Fachbereich Elektrotechnik:
Prof. Krüger erhält den Forschungspreis 2007 für Forschungsarbeiten zur höheren Bordspannung in Fahrzeugen, insb. zur technischen Sicherheit dieser Entwicklung. Ziel einer Spannungserhöhung ist eine deutliche Energieeinsparung.

2006

Prof. Dr. Franco Rest,
Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften:
Die Fördergesellschaft und die Hochschule würdigen Rests Lebenswerk über den Themenkreis "Sterben, Sterbegleitung und Trauern" und die Begründung der deutschen Hospitz-Bewegung.

2005

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Hilger,
Fachbereich Maschinenba:
"Entwicklung und Demonstration eines schadstoffarmen Nutzfahrzeugmotors mit Hochdruckdirekteinblasung von Erdgas"

2004

Prof. Dr. Karl Markus Kreis,
Fachbereich Soziales:
"Schulen für die Sioux-Indianer"


Das nebenstehende Bild zeigt Red Cloud, Chief der Oglala Sioux-Indianer, kurz vor seinem Tod 1909. Red Cloud setzte sich dafür ein, dass katholische Missionare in der Reservation Pine Ridge (South Dakota) eine Schule errichteten. Sie besteht heute noch ("Red Cloud Indian School").
Er ist auf dem Friedhof der Holy Rosary Mission begraben. (Bild: Archiv der Zeitschrift "Die katholischen Missionen", Frankfurt/Main)

2003

Prof. Dr. Gerhard Wiegleb,
Fachbereich Informations- und Elektrotechnik:
"Entwicklung eines zuverlässigen Erdgassensors zur Erfassung von Gasleckagen in Gebäuden"


2002

Prof. Dr. Marius Geller,
Fachbereich Maschinenbau:
"Vena cava - Entwicklung eines physiologischen invitro Modells der vena cava inferior zur vergleichenden Testung und Optimierung von Vena cava Filtern"



Forschungspreis der Fachhochschule Dortmund

Seit dem Jahr 2002 vergibt die Fördergesellschaft der Fachhochschule Dortmund einen Forschungspreis. Das Auswahlvefahren für die Preisvergabe ist mehrstufig:

Kriterien für eine Ausszeichnung sind neben der wissenschaftlichen Qualität die Bedeutung der Forschungsarbeiten für die gesellschaftliche und technologische Entwicklung, vor allem aber auch die Forschungskommunikation und Präsentation. Die Senatskommission für Forschung wählt nach Vorschlägen aus der Hochschule mehrere herausragende Forschungsarbeiten zur Prämierung aus. Die Nominierten stellen ihre Arbeiten einer Preis-Jury vor, die aus Mitgliedern der Fördergesellschaft der Fachhochschule, darunter dem Rektor bzw. der Rektorin und dem oder der Vorsitzenden der Fördergesellschaft, besteht.

Der Preisträger bzw. die Preisträgerin wird im Rahmen der alljährlichen akademischen Jahresfeier der Hochschule ausgezeichnet und trägt über die prämierten Forschungsarbeiten einem breiten Publikum öffentlich vor. Das geschieht bei einem Forschungsfrühstück der Fachhochschule Dortmund, zu dem alljährlich persönlich und über die lokale Presse eingeladen wird.