Sie befinden sich hier:

BMBF-Bekanntmachung "Förderung von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben zur "Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen"

Ziel
Mit der Förderung beabsichtigt das BMBF regional vorhandene wissenschaftliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationspotenziale zu unterstützen und für einen nachhaltigen Strukturwandel nutzbar zu machen. Durch eine gezielte Stärkung von Innovationsökosystemen in strukturschwachen Regionen soll sich langfristig auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Beschäfltigungsperspektiven verbesssern. Das BMBFsetzt mit der vorliegenden Bekanntmachung bewusst eine explorative Fördermaßnahme ein, um neue Themen und Instrumente zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation sowie im Bildungsbereich in strukturschwachen Regionen zu identifizieren, zu entwickeln und umzusetzen. Akteure der Arbeitsforschung sollen gestärkt werden und Lösungsansätze für die besonderen Herausforderungen angesichts der digitalen Transformation, des demografischen Wandels und des Niedergangs alter Industrien entwickelt werden; gleichzeitig sollen auch globale Themen angegangen werden, wie z. B. die Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen für die eigene Region.

Fördergegenstand
Gefördert werden Verbundvorhaben regionaler Forschungsverbünde in strukturschwachen Regionen unter mehrheitlicher Beteiligung von KMU.

Folgende Schwerpunkte sind mind. zu berücksichtigen

a. Forschung zur Gestaltung von Transformationsprozessen in regionalen Arbeitsnetzwerken (fachlich oder branchenspezifisch)

b. Erforschung neuer Kompetenzarchitekturen für den Wandel im Unternehmen

Besondere Zuwendungsvoraussetzungen
Voraussetzung für eine Förderung ist die Formierung eines regionalen Verbunds aus Partnern bestehender regionaler Bündnisse, Netzwerke oder Cluster in einem Innovationsfeld mit besonderer Bedeutung für den regionalen Strukturwandel.
Der Verbund soll sich aus mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung aus dem Bereich der Arbeitsforschung, ggfs. weiteren F&E-Einrichtungen sowie einem überwiegenden Anteil an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft zusammensetzen. Die Beteiligung von Akteuren aus dem Bereich der Arbeitsforschung ist erwünscht.


Als strukturschwach im Sinne der Auschreibung gilt in NRW das Ruhrgebiet, der Kreis Wesel, Krefeld, Mönchengladbach, Heinsberg, die Städteregion Aachen, das Bergische Städtedreieck (Wuppertal, Remscheid, Solingen), Herford, Bielefeld, Höxter, Teile Niedersachsens, Hessens, des Saarlandes, von Rheinland-Pfalz sowie das Grenzgebiet des Bayrischen Waldes zu Teschechien, Ostfriesland, Nordfriesland und Ostdeutschland.


Zuwendungsemfpänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, staatliche und nicht-staatliche Universitäten und Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungsreinrichtungen, Kammern, Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen.


Art, Höhe und Umfang der Zuwendung

Die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft werden bis zu 50% anteisfinanziert. Es wird eine angemessene Eigenbeteiligung von mindestens 50% der entstehenden zuwenungsfähigen Kosten vorausgesetzt.

Die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten von Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen werden bis zu max. 100% gefördert.


Laufzeit und Einreichungsfrist

Die geplanten Projekte können eine Laufzeit von max. 36 Monaten haben.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Projektskizzen sind bis zum 1. April 2020 beim Projektträger Karlsruhe (PTKA), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), einzureichen.

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie hier auf den Webseiten des BMBF.