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  • 02.02.2018

Neue "Richtlinie zur Förderung von Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen" (FH ProfUnt 2018) vom BMBF veröffentlicht

Ziel
Das BMBF unterstützt im Rahmen des Programms "Forschung an Fachhochschulen" mit der Förderrichtlinie "Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen (FHprofUnt) auf Dauer angelegte Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der spezifischen Forschungsstärken und zur Profilbildung der Fachhochschulen.
Neu ist in der Bekanntmachung FHprofUnt 2018, dass Elemente der Maßnahme zur "Förderung von strategischen Investitionen an FH" (FH Invest) in FHprofUnt 2018 inegriert wurden, wodurch sich ein größerer finanzieller Spielraum für FHprofUnt 2018 ergibt. Die Vorteile beider Förderaktivitäten kombinierend, sollen finanzstärkere FuE-Projekte größerer Reich- und Tragweite gefördert und somit die basistrukturellen Forschungsrahmenbedingungen der FH entscheidend verbessert und erleichtert werden.

Fördergegenstand
Gefördert werden F&E-Projekte in den Bereichen Ingenieur-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften, die sich durch eine hohe Anwendungsnähe, ein hohes wirtschaftliches Potenzial und eine über den Stand der Technik hinausehende wissenschaftlich-technische Herausforderung auszeichnen.

Inhaltlich gefördert werden auch neue und/oder disruptive Technologien wie z. B. Quantentechnologien, die Analyse und Vearbeitung großer Datenmengen (Big Data)mittels innovativer Verfahren oder der Einsatz von Blockchain-Technolgien in bislang nicht erprobten Anwendungsgebieten. Zusammen mit den erleichterten Möglichkeiten zu Investitionen erhalten die FH den Spielraum und die Flexibilität, diese Technologien in Kooperation mit den Industriepartnern auch im experimentellen Stadium zu erforschen und in erste Anwendungen zu überführen.

Förderfähig sind ebenfalls Ausgaben für

  • die (Lehr-)vertretung von projektleitenden FH-Professorinnen oder FH-Professoren, wenn diese durch die Hochschulleitung freigestellt werden und die (Lehr-)vertretung nicht dem Stammpersonal zuzurechnen ist.
  • Patentanmeldungen und für Aktivitäten im Hinblick auf Normung und Standardisierung
  • die Vergabe von FuE-Aufträgen an Dritte bis zu einer Höhe von max. 10 Prozent  der zuwendungsfähigen Kosten.

Fördervoraussetzungen
Es ist die kooperative und aktive Zusammenarbeit mit mindestens einem Unternehmen vorzusehen.

In den Projekten sollen mindestens zwei Professoren (entweder innerhalb einer FH oder im Verbund mehrerer FH) kooperativ zusammenarbeiten.

Die Projekte sollen die Forschungsförderung an FH weiter vorantreiben bzw. zur Weiterentwicklung von Forschungsschwerpunkten an FH beitragen. Die Relevanz des Projektes und der Nutzen der Forschungsgeräte, -anlagen und Demonstratoren des für die zukünftige Ausrichtung und/oder Weiterentwicklung des Forschungsprofils bzw. des Forschungsschwerpunkts der FH sind im Rahmen eines Schreibens der FH-Leitung zur Übersendung der Projektskizze nachvollziehbar dazustellen. Die aktive Forschungstätigkeit der FH innerhalb des Forschungsprofils oder Forschungsschwerpunkts muss nachgewiesen werden.Die aktive Forschungstätigkeit ist durch mehrere einschlägige Referenzprojekte nachzuweisen. Die Verstetigung des Forschungsprofils/Forschungsschwerpunkts über mehrere Jahre muss beschrieben werden.

Projektskizzen, die von erstberufenen FH-Professorinnen oder FH-Professoren (erste Berufung am oder nach dem 15. Mai 2015) geleitet werden, werden besonders berücksichtigt.

Zuwendungsempfänger
Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH in Deutschland.

Förderhöhe und Laufzeit
Ausgaben für Investitionen in Forschungsgeräte, -anlagen und Demonstratoren werden mit bis zu 100%, alle anderen Ausgaben mit bis zu 85% gefördert. Der Anteil der finanziellen Beteiligung der gewerblichen Wirtschaft muss mindestens 15 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (abzüglich der Ausgaben für Investitionen in Forschungsgeräte, -anlagen und Demonstratoren) umfassen.

Die Laufzeit beträgt max. 36 Monate.

Einreichungsfrist
Das Antrangsvefahren ist zweistufig angelegt.  
In der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen bis zum 15. Mai 2018 beim Projektträger VDI TZ in Düsseldorf einzureichen.

Die vollständige Bekanntmachung und weitere Informationen finden Sie hier auf den Webseiten des BMBF.


gedruckt am: 22.06.2018  09:19