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BMBF-Bekanntmachung "FH-Kooperativ"

Ziel
Mit der Förderung sollen auf Dauer angelegte Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt werden. Diese sollen dazu dienen, die spezifischen Forschungsstärken weiterzuentwickeln und zur Profilbildung der Fachhochschulen beitragen. Ziel ist es, das Forschungsprofil und die Forschungsschwerpunkte von Fachhochschulen durch strategische und projektspezifische Maßnahmen auszubauen und zu schärfen.

 

Fördergegenstand
Gefördert werden FuE-Projekte zur Intensivierung des anwendungsnahen sowie anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfers zwischen Fachhochschulen und Unternehmen. Die Projekte, in denen Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft kooperieren, sollen neuartige Lösungen für die betriebliche Praxis entwickelt und umsetzt werden. Die geplanten Projekte sollten vornehmlich interdisziplinär aufgestellt sein und können die Bereiche der anwendungsnahen Ingenieur-, Gesundheits-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abdecken. Thematisch können auch grundlagennahe, neue oder disruptive Technologien (z. B. innovative Informationstechnologien oder Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz) gefördert werden. Es soll angestrebt werden, die entwickelten Lösungen in eine erste Anwendung zu überführen.

Darüber hinaus sind die Forschungsprojekte kooperativ anzulegen, d. h. innerhalb der Fachhochschule bzw. zwischen beteiligten Fachhochschulen. Die Forschungsfragen sollen von mindestens zwei Professor*innen – entweder innerhalb einer Fachhochschule oder im Verbund mehrerer Fachhochschulen – kooperativ bearbeitet werden. Die Forschungsarbeiten der Fachhochschule(n) sind mit den Arbeiten des Unternehmenspartners zu verzahnen und in einem gemeinsamen Arbeitsplan darzustellen.

Neben der aktiven Einbindung der Unternehmenspartner können auch weitere Forschungspartner wie Universitäten oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in das Vorhaben eingebunden werden. Die Förderung erfolgt jedoch nur für die antragstellende(n) Fachhochschule(n).

 In den Projektanträgen muss ausgeführt werden, welchen Beitrag die geplanten Vorhaben zur Weiterentwicklung des Forschungsprofils der Fachhochschule beitragen.

Besondere Zuwendungsvoraussetzungen
Die Ausschreibung wendet sich an erstberufene Professor*innen, die nach dem Stichtag 15.10.2016 ihren Dienst an der Fachhochschule angetreten haben.

 Voraussetzung für die Bewilligung ist außerdem, dass der Anteil der finanziellen Beteiligung der Unternehmenspartner mindestens 7,5 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben -  abzüglich der Ausgaben für Investitionen und Forschungsgeräte, -anlagen und Demonstratoren - liegt.

 

Zuwendungsempfänger
Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.

 

Art, Umfang und Höhe der Zuwendung
Gefördert werden 100 Prozent der projektbezogenen zuwendungsfähigen Ausgaben von Fach-/Hochschulen.

 

Die Laufzeit der geplanten Vorhaben beträgt max. 36 Monate. Wird das Vorhaben durch eine Erstberufene/einen Erstberufenen koordiniert, kann die Projektlaufzeit zusätzlich um bis zu 6 Monaten verlängert werden.

Ist für das Projekt mindestens eine kooperative Promotion geplant, kann die Laufzeit zusätzlich um 12 Monate verlängert werden.

 

Antragsverfahren und Einreichungsfrist
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Auf der ersten Verfahrensstufe ist bis zum 15.10.2019 eine Projektskizze beim Projektträger VDI Technologiezentrum GmbH, Düsseldorf, zuzusenden.


Die Bekanntmachung "FH-Kooperativ" finden Sie hier auf der Website des BMBF.