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Das BMVI fördert F&E-Vorhaben im Bereich Elektomobiliät

Ziel
Der Aufruf zur Einreichung von Projektskizzen mit dem Förderschwerpunkt Forschung und Entwicklung ist Bestandteil der Förderrichtlinie Elektromobilität vom 5. Dezember 2017. Ziel der Förderinitiative ist es, den Verkehrssektor energieeffizienter sowie klima- und umweltverträglicher zu gestalten. Die Förderung soll einen Beitrag dazu leisten, Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobiliität zu machen.

Fördergegenstand
Gefördert werden Verbundprojekte zu folgenden inhaltlichen Schwerpunkten:

(1) Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung im Rahmen sog. Demo-Großprojekte: Zielsetzung dieses Schwerpunktes ist die Beantwortung von Forschungsfragen, die sich aus dem Einsatz von bestehenden Fahrzeugflotten (auch Flottenmixe zulässig) und der betriebsnotwendigen Infrastruktur ergeben, mit der Perspektive des weiteren Ausbaus.

(2) Technologieforschung und -entwicklung in Anwendungsbereichen mit geringer Fahrzeugverfügbarkeit (Marktverfügbarkeit), u. a. in den Anwendungsfeldern Güter-/Wirtschaftsverkehr (insbesondere LKW), Busse, Schiffe und Sonderverkehre.

Die Einbindung und aktive Beteiligung relevanter Parnter, u. a. aus den Bereichen Hersteller, Beschaffer/Betreiber, Anwender und Forschung ist sicherzustellen. Absichtserklärungen (Letters of Inttent/LOI) aller Partner für die Mitwirkung am F&E-Vorhaben müssen vorliegen.

Eine Mitwirkung der geförderten Projekte an der programmatischen Begleitforschung wird erwartet.

Art, Höhe und Umfang der Zuwendung
Es erfolgt leine Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung.
F&E-Vorhaben im Rahmen industrieller Forschung können mit bis zu 50%, F&E-Vorhaben im Rahmen experimenteller Entwicklung mit bis zu 25% der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst werden.

Die durch ein Vorhaben verusachten zusätzlichen Ausgaben können bei Hochschulen vollfinanziert, bei Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit Anteilsfinanzierung bis zu 90% gefördert werden.

Projekte von Gebietskörperschaften und gemeinnützige Organisationen können grundsätzliche mit Anteilsfinanzierung bis zu 80% gefördert werden.

Antragsverfahren und Einreichungsfrist
Das Antragsverfahren ist zweistufig aufgebaut.
Auf der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen bis zum 15. August 2019 beim Projektträger Jülich (PTJ) einzureichen. Bei positiver Bewertung der Skizze wird der Antragsteller zu einem Beratungsgespräch eingeladen und im Anschluss daran aufgefordert, einen formalen Projektantrag einzureichen.