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Wettbewerb "Forschungsinfrastrukturen" des Landes NRW - Gesucht: Umsetzungsorientierte Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren

Mit dem Förderwettbewerb „Forschungsinfrastrukturen“ will das Land NRW Forschung und Innovation stärken sowie die technologische Entwicklung vorantreiben. Daher ist es wichtig, die vorhandenen Strukturen nachhaltig und intelligent weiterzuentwickeln – hin zu einem umsetzungsorientierten, auf die Anwendung und Verbreitung von Lösungen ausgerichteten System. Die nordrhein-westfälische Landesregierung verfolgt mit ihrer Innovationsstrategie und der Forschungsstrategie „Fortschritt NRW“ die nachhaltige Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und die Steigerung der Innovationsfähigkeit der Unternehmen in NRW, insbesondere der KMU.

Dabei werden insbesondere Einrichtungen und Forschungsvorhaben gefördert, die mit ihrer Tätigkeit einen Beitrag zur nachhaltigen Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und zur Stärkung der Wirtschaft in den Leitmärkten leisten. Dabei ist von vornherein zu beachten, dass in der Projektlaufzeit eine angemessene anteilige Eigen- und Drittmittelfinanzierung der gesamten Forschungsinfrastruktur und/oder Forschungskapazitäten erfolgt. So ist ein Eigenanteil von mindestens 10 Prozent der Gesamtausgaben erforderlich.

Gefördert werden:

  • umsetzungsorientierte Forschungsstrukturen und Forschungskapazitäten an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
  • Kompetenz- und Anwendungszentren im Rahmen von Kooperationsmodellen mit Unternehmen
  • der Auf- und Ausbau von FuE-Einrichtungen der Wirtschaft
  • Kooperationen im Sinne "virtueller Einrichtungen", sofern zusätzliche Kompetenzen aufgebaut werden

Fördergegenstand sind Einzel- und/oder Verbundvorhaben zur Durchführung von FuE und/oder zur Anschaffung von Geräten, Anlagen und dafür erforderliche bauliche Maßnahmen (Investitionen). Auch in Einzelvorhaben wird die Kooperation mit Unternehmen (KMU) erwartet.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen (insbesondere KMU), Gemeinschaftseinrichtungen mit der Wirtschaft und Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft des Landes NRW.

Die Laufzeit der geförderten Projekte beträgt max. drei Jahre.

Das Förderprogramm sieht bis einschließlich 2018 pro Jahr zwei Einreichungsrunden vor im Rahmen eines zweistufigen Antragsverfahrens vor.

Die Abgabefrist für die erste Runde ist der 31. Juli 2016.

Die vollständige Ausschreibung und die notwenidigen Antragsunterlagen finden Sie auf der Website des Projektträger Jülich.