impEct No.5

impEct 5 (2011) erscheint später als geplamt. Ich hoffe, dass das Journal wieder im Jahresabstand erscheinen kann.

Das Titelblatt ziert das Logo des CLADEA, des Consejo Latinoamericano de Escuelas de Administración. Dank des florierenden deutsch-spanischen Zweigs unseres Studienganges International Business sind wirjetzt als Mitglied aufgenommen worden. CLADEA ist die Referenz in der spanisch- und portugiesischsprachigen Welt für die Ausbildung im Business-Bereich. Wir freuen uns.


Die Abteilung „Europa“ greift auf das Jahr 2010 zurück: Die beiden hier publizierten Aufsätze sind entstanden anlässlich einer Konferenz von Peter Reusch, Leiter des Studiengangs European Master in Project Management am Fachbereich Wirtschaft.


Bei den DFH-Tagen im Mai 2011 konnten wir 12 Dozenten von 10 Hochschulen begrüßen.
Dominic Drillon, Sup de Co La Rochelle, präsentierte einen französischen Automobilzulieferer, der einen großen Teil behinderter Menschen beschäftigt. Die Studierenden lernten so – illustriert durch einen Film - ein ungewöhnliches Geschäftsmodell kennen.
Maria Belhaj, Sup de Co La Rochelle, referierte in französischer und spanischer Sprache über die politische und wirtschaftliche Lage Lateinamerikas.
María Luisa Ordónez, Foro Europeo, Escuela de Comercio Pamplona, sprach zum Thema Selbstmotivation des Arbeitnehmers als Erfolgsfaktor.
Javier Muñoz Senra, ESIC Business & Marketing School Valencia, führte die Studierenden in das One-to-one-Marketing ein.
Luc Degla, Universität Neuchâtel, erläuterte die ökonomische Problematik der Bargeldüberweisungen nach Afrika und entwickelte kritische Thesen zur bisherigen Entwicklungshilfe.
Zeynep Hale Öner, Doǧuş Universität Istanbul, machte die Studierenden mit dem Konzept des Servant Management vertraut.
Allan Ward, Universität Exeter, nahm die Finanzkrise zum Anlass, um die Zunft der Ökonomen und ihren Anspruch auf Welterklärung einer harten Kritik zu unterziehen.
Edgar Bellow, Business School Reims, analysierte die aktuelle Notwendigkeit, Planungsprozesse aus einer Multi-stakeholder-Perspektive anzugehen.

Die beiden letztgenannten Beiträge finden sich in dieser Nummer von impEct.

Interkulturalität

Die Untersuchung interkultureller Erfahrungen bildet weiterhin eine Konstante in impEct:

Mariella Olivos Rossini, Universität ESAN Lima, präsentiert das Forschungsdesign ihrer Doktorarbeit (Universität Tilburg).


Es folgen vier Beiträge des Herausgebers. Der letzte Beitrag ist ein Experiment: Erstmalig wird hier versucht, Studierenden des Studienganges International Business den Ansatz der Neuen Phänomenologie ohne spezielle philosophische Vorbildung verständlich zu machen.
Es ist zu hoffen, dass die in diesem Zusammenhang geplante Sommerschule „Evaluation interkultureller Erfahrungen” (zusammen mit dem Europarat und der Universität de Haute Alsace) das Plazet der Deutsch-Französischen Hochschule findet.


Arbeiten von Absolventen

Es folgen Einblicke in besonders interessante und gute Arbeiten unserer Absolventen.

Dabei ist die vollständig abgedruckte Diplomarbeit von Luis M. Reyes González und Uriel Magaña Olmos, Universität Guanajuato, DCEA, hervorzuheben. Beide Studenten konnten nach ihrem Studium in Dortmund und insbesondere dank des lntensivierungsfachs Supply Chain Management eine praxisrelevante Analyse für Autozulieferer im Bundesstaat Guanajuato vorlegen.


Den Abschluss bildet eine Präsentation des Herausgebers, mit dem ein Vortrag vor Studierenden der DCEA im Rahmen eines Besuchs an der Universität Guanajuato (Oktober 2011) dokumentiert wird.



Dortmund, im Dezember 2011

Werner Müller-Pelzer