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Dr. Werner Müller-Pelzer

Person

Publikationen

Publikationen Publications

Schnittstelle „interkulturelle und europäische Studien / Philosophie“

Veröffentlichungen

1 . :
Leib und Leben. Untersuchungen zur Selbsterfahrung in Montaignes « Essais », Frankfurt a.M./Bern/New York: Peter Lang, 1983. ISBN 3-8204-5125-0
  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Montaignes anthropologische Auffassungen gründen auf dem Selbstverhältnis. Die Legitimation für die Darstellung seiner subjektiven Befindlichkeiten bezieht der Autor aus seiner unvertretbaren Leiberfahrung. Damit ergibt sich der Anknüpfungspunkt, um Montaignes "Essais" im Lichte des von Hermann Schmitz dargelegten "Alphabets der Leiblichkeit" zu interpretieren. Dabei zeigt sich, dass Montaigne von seiner Leiberfahrung aus zu einem individuellen Stil personaler Orientierung findet, für den die mannigfaltigen eigenen Befindlichkeiten, die zwischen dem Einsinken in die Natürlichkeit und der weitgehenden Emanzipation von ihr anzutreffen sind, als Einheit erlebbar werden. Die in diesem Erleben sich erschließende "fundamentale Gewissheit des Lebens" (Gerhart Schmidt) prägt den Stil der "Essais".

Frank-Rutger.Hausmann: French Forum., Vol. 11, No. 1 (1986), p. 101. http://finden.nationallizenzen.de/Search/Results?lookfor=Hausmann%2C+Frank+Rutger&submit=Finden, Guy Demerson: Réforme, Humanisme, Renaissance (1984, 19), pp. 104-105. http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/rhren_0181-6799_1984_num_19_1_1456 Volker Kapp: Revue d'histoire littéraire de la France (1986/2, no 86), p. 266. https://www.cairn.info/revue-d-histoire-litteraire-de-la-france-1986-2.htm James J. Supple: French Studies XLI (1987, no. 2), p. 76 f. https://academic.oup.com/fs/article-abstract/XLI/1/76/590548?redirectedFrom=fulltext Bénédicte Boudou, in: Bulletin des Amis de Montaigne, No. 19-20, 1984, 73-75. https://classiques-garnier.com/bulletin-de-la-societe-des-amis-de-montaigne-vi-1984-2-n-19-20-varia.html

2 . : impEct 1, 2005   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Nach der kritischen Lektüre des von F. Mattern herausgegebenen Sammelbandes „Total vernetzt. Szenarien einer informatisierten Welt“ wird die Schmitz’sche Kritik des sog. naturwissenschaftlichen Weltbildes vorgetragen sowie die Gegenüber-stellung von Konstellationen und Situationen erläutert.

3 . : impEct Nr. 2, 2006   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Neuere Tendenzen in der Gehirnphysiologie beeinflussen auch die Vorstellungen, die die Unternehmen über ein wünschenswertes Persönlichkeitsprofil für effiziente Teams formulieren. Gegen den sich verbreitenden methodischen Reduktionismus im Umgang mit Mitarbeitern wird auf Erkenntnisse der Neuen Phänomenologie, insbesondere die Leibphänomenologie, zurückgegriffen. Ausdruck und Eindruck in leiblicher Kommunikation, die Situation als Gegenstandstyp in der Wahrnehmung sowie die Gefühlsbasis rhetorischer Situationen bilden die Basis für einen ganz-heitlichen Zugang.

4 . :
Erzählen über Europa
impEct Nr. 3, 2007   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Erzählungen oder Mythen über Europa, die erklären wollen, woher wir kommen (Europas gemeinsame Wurzeln), wer wir sind (Europas heutiges Selbstverständnis) und wonach wir streben (Europas Ziele und Werte), sind in der Öffentlichkeit noch nicht hinlänglich in ihrer Notwendigkeit erkannt, zur Schaffung eines europäischen Bewusstseins beizutragen. Was das besondere Kennzeichen des Erzählens über Europa ist, lässt sich durch den Rückgriff auf die Mythen der Nationen Europas zeigen. Diese Erörterung ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass bislang Identitätskonstrukte top down versagt haben.

5 . :
Europa – der unsichtbare Kontinent
impEct No. 4, 2009

6 . :
Europa ein Rückgrat geben – Wie ist heute in Europa Gemeinschaft möglich?
impEct Nr. 4, 2010   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Vorbereitende Überlegungen, wie die Neue Phänomenologie, d.h. die Leibphäno-menologie, die Situationsontologie und die Lehre der Atmosphären, für die Rege-neration Europas nutzbar gemacht werden kann.

7 . :
Europa 2010 – Die Stunde der Wahrheit
impEct No. 5, 2011

8 . :
Intercultural Competence. A Phenomenological Approach
Witte, Arnd / Harden, Theo (Hrsg.): Intercultural Competence. Concepts, Challenges, Evaluations, Oxford etc.: Peter Lang, 2011, 75-88. ISBN 978-3-0343-0793-2   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Aus der Perspektive der Neuen Phänomenologie wird gegen die Verkürzung inter-kultureller Kompetenz auf Fertigkeiten (skills) argumentiert und für die Öffnung forschender Aufmerksamkeit für das Zusammenspiel von Persönlichkeitsentwick-lung und gemeinsamen interkulturellen Situationen (Schmitz) plädiert.

9 . :
Interkulturelle Kompetenz – eine ziemlich harte "soft skill"
ORANGE. Forschungsmagazin der Fachhochschule Dortmund, 01/2012, SS. 10-12

10 . : Vestnik, Universität Kostroma, 2013, Bd. 19, Nr. 1, 151-155   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Der kurze Aufsatz ist eine Skizze, wie die Neue Phänomenologie für den Fremd-sprachenerwerb genutzt werden kann.

11 . : impEct Nr. 5, 2011

12 . :
Interkulturelle Situationen. Verstrickung und Entfaltung. Die Perspektive der Neuen Phänomenologie.
Göttingen, Cuvillier, 2012. ISBN 978-3-95404-206-7   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Die in den versammelten Aufsätzen explizierte Anthropologie auf leiblicher Basis geht mit Hermann Schmitz vom personalen Leben als einem Prozess aus, der sich zwischen dem Pol der "primitiven Gegenwart" (leiblich-affektives Betroffensein) und dem Pol der "entfalteten Gegenwart" (vom leiblichen Betroffensein sich emanzipierendes Denken, Wollen, Urteilen, Handeln) abspielt.
Der für interkulturelles Verstehen bedeutsame, von der Neuen Phänomenologie eingeführte neue Gegenstandstyp ist der der gemeinsamen Situation. Interkulturelle Situationen können als Paradebeispiele dafür aufgefasst werden, dass vielsagende Erfahrungen nicht restlos in zählbare Elemente und Konstellationen aufgelöst werden können. Insofern bildet die Hintergründigkeit interkultureller Situationen ein notwendiges Gegengewicht zum naturwissenschaftlich informierten Reduktionismus.
Die vorgelegten Aufsätze sind chronologisch absteigend geordnet und dokumentieren, wie der Autor Schritt für Schritt und ohne den Luxus von Forschungsfreisemestern und Stipendien versucht hat, in deutscher, französischer, englischer und spanischer Sprache zu größerer Klarheit bei der Erfassung unterschiedlicher Themen zu gelangen.

13 . :
Einleitung zu Selbstevaluation interkultureller Erfahrungen
Werner Müller-Pelzer (Hrsg.): Selbstevaluation interkultureller Erfahrungen, Göttingen, Cuvillier, 2014, SS. 11-35   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Dieser Beitrag erläutert, wie nach Auffassung des Herausgebers der Bogen vom üblichen interkulturellen Diskurs zu einer Betrachtung gespannt werden kann, die nach der anthropologischen Wende durch die Neue Phänomenologie von Hermann Schmitz das leibliche Erleben in den Vordergrund stellt. Dabei werden folgende Etappen durchlaufen: Mehrsprachigkeit - Englisch als Sprache der Internationalisierung - Marktstrategisches Denken und seine Grenzen - Transkulturalität und Interkulturalität - Methodologische Fragen - Subjektive Erfahrungen und Evaluation - Subjektives Erleben und affektives Betroffensein - Erfahrung und interkulturelle Erfahrungen.

14 . :
Interkulturelle Existenz
Werner Müller-Pelzer (Hrsg.): Selbstevaluation interkultureller Erfahrungen, Göttingen, Cuvillier, 2014, SS. 217-274   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Der Beitrag thematisiert die subjektive, der Beobachtung durch Dritte entzogene Selbsterfahrung, „wenn man sich einer interkulturellen Erfahrung aussetzt oder ihr ausgesetzt wird“. Im Lichte der Neuen Phänomenologie werden verbreitete Theorien zur Begegnung mit Menschen anderer Kulturen kritisch gesichtet. Analog zur Gender-Diskussion ergibt sich, dass das in eine Sprache und Kultur Geboren-werden durch die Leiblichkeit zum eigenen Natursein gehört, zu dem man sich in ein Verhältnis zu setzen hat. Darauf hin werden die Lebensläufe von Alfred Grosser, Stéphane Hessel, Jorge Semprún, Georges Arthur Goldschmidt, Alison Phipps und Heinz Wismann analysiert.

15 . :
La communication interculturelle. La contribution de la Nouvelle Phénoménologie de Hermann Schmitz
Gilles Louys / Emmanuelle Sauvage (eds.) : De la singularité dans la communication interculturelle : approches transdisciplinaires. Paris : L’Harmattan, 2014, 183-191   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Auf die Evidenzen des leiblichen Spürens zu achten, ist für den philosophischen Mainstream eine Zumutung. Der von der Neuen Phänomenologie gebahnte Weg ist aber insbesondere bei interkulturellen Kontakten und den sie beflügelnden oder auch störenden Anmutungen und Gefühlen so vielversprechend, dass die leibliche und sprachliche Kommunikation zusammen die Chancen der Verständigung deut-lich verbessern.

16 . :
The role of corporeal communication in foreign language learning as intercultural experience
Witte, Arnd / Harden, Theo (eds.): Foreign Language Learning as Intercultural Experience. The Subjective Dimension, Oxford etc., Peter Lang, 2015, 67-94. ISBN 978-3-0343-1879-2   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Nach einem kritischen Überblick über die angelsächsische Literatur zur „embodi-ment“-These wird der unterschiedliche Ansatz der Neuen Phänomenologie im Hinblick auf Fremdsprachenerwerb und Enkulturation skizziert. In Verbindung mit performativen Methoden werden Anwendungsmöglichkeiten für einen Fremdspra-chenerwerb in den Blick genommen, in dem leibliches Spüren, leibliche Kommuni-kation, Kulturerwerb und Persönlichkeitsentwicklung als einheitlicher Prozess aufgefasst wird.

17 . :
De la « cultural awareness » à la comprehension « corporelle »
Guenette, Alain Max / Mutabazi, Evalde / Pierre, Philippe / von Overbeck Ottino, Saskia (Hrsg.): Management interculturel, altérité et identités,Paris, L’Harmattan, 2014, 85-94. ISBN : 978-2-343-03834-6   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Über das geschärfte Eindruckserleben in kulturellen Begegnungssituationen wird der Begriff der affektiven Betroffenheit eingeführt, aus dem sensualistischen Re-duktionismus befreit und der Zugang zum leiblichen Spüren und damit zur Identität ohne Selbstzuschreibung eröffnet. Die Bedeutung leiblichen Kommunizierens in in-terkulturelle Situationen wird bislang im internationalen Management weitgehend verkannt, und damit mangelt es am Verständnis für die Unübertragbarkeit spezifi-scher Erfahrungen. Die Passung eines internationalen Managers für bestimmte Aufgaben kann der Betreffende am Stil seiner individuellen Fassung erkennen.

18 . (Hrsg.) :
Selbstevaluation interkultureller Erfahrungen.
Göttingen: Cuvillier, 2014   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Rezension: Hanne Bestvater, Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Hochschule für Soziale Arbeit (HSA) https://www.socialnet.de/rezensionen/17157.php Der Sammelband ist aus einer Dortmunder Konferenz hervorgegangen, zu der Kollegen unterschiedlicher geisteswissenschaftlicher Fächer beigetragen haben. Werner Müller-Pelzer (Dortmund) : Einleitung; Arnd Witte (Dublin) : The Challenge of Assessing Intercultural Competence; Petra Daryai-Hansen / Natalja Isabella Stobbe (Roskilde) : Die REPA Deskriptoren – ein Instrument zur Evaluation interkultureller und mehrsprachiger Kompetenzen?; Dorothee Röseberg / Uwe Wolfradt (Halle-Wittenberg) : Kulturelle Fremderfahrung, Selbstreflexi-on und Persönlichkeit. Implikationen für ein international ausgerichtetes Studium; Silvia Fehling (Bayreuth) : Identitätskonstruktion im Kontext kulturdidaktischer Überlegungen; Eva Larzén-Östermark (Turku) : Facilitating and assessing intercultural learning in EFL-teaching: Examples from a Finland-Swedish school context; Markus Raith (Freiburg) : Die Inszenierung interkulturel-ler Begegnungen in Wort und Bild: Mediendidaktische Perspektiven; Jörg Eschenauer (Paris) : Mieux se connaître soi-même en apprenant la langue de l’autre. L’enjeu de l’auto-évaluation et l’apprentissage d’une langue en tandem; Dana Martin / Anne-Sophie Gomez / Julie Serre (Cler-mont-Ferrant): Les TICE et la coopération universitaire franco-allemande : étude de cas du projet eTandem Clermont-Ferrand – Regensburg ; Mariella Olivos Rossini (Lima) : Intercultural compe-tence training using a virtual environment, students and faculty perspectives. Implications for ma-nagement education; Philip Potter (Bonn) : Evaluation of transnational networks in European social programmes; Regina Schleicher (Frankfurt a.M.): Das pädagogisch reflexive Interview mit Fremdsprachenlehrerinnen und -lehrern als prozessorientiertes Verfahren; Werner Müller-Pelzer (Dortmund) : Interkulturelle Existenz

19 . Hrsg. :
Europe Renaissance. Essaying European Civil Society – Europa-Renaissance. Die europäische Zivilgesellschaft auf dem Prüfstand, Göttingen, Cuvillier-Verlag, 2015. ISBN 978-3-7369-9032-6
  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Review: Romanian Journal of European Affairs 17, no. 3, 2016 http://rjea.ier.ro/sites/rjea.ier.ro/files/revista/RJEA_2016_vol16_no3_web_1.pdf Der Sammelband ist aus einer Dortmunder Konferenz hervorgegangen, zu der Kollegen unterschiedlicher Länder und Disziplinen zusammen mit Studierenden beigetragen haben. Carsten Wolff (Dortmund) : Foreword; Werner Müller-Pelzer (Dortmund) : Introduction: The Pro-ject „Europe Renaissance“ / Einführung: Das Projekt “Europa-Renaissance”; Werner Müller-Pelzer (Dortmund) : What is European Civil Society about?; Gerd Held (Berlin) : Die Sackgasse des „Immer enger vereint“. Europa lebt vom Pluralismus nationaler Zivilgesellschaften; Péter Kruzclics (Szeged) : Valeurs constitutionnelles européennes : Les fondements juridiques de la construction d’une communauté politique ; Peter Kuzclics / Marton Sulyok, (Szeged) : Constitutional cacophony, polyphony or symphony: Fine-tuning the constitutional framework for a European concert in a stronger harmony ; Mihály Bak / Lea Pitzini / Xhoana Dishnica (Szeged): Making the EU (more) flexible: Becoming ‘European’ without being a full member of the EU? Hannah Kloppert / Denise Baller (Dortmund) : The Reasons of Disenchantment of European Youth; Mohmed Betbaieb / Anouk Gibelin (Dortmund): Communitarian Method vs. Intergovernmentalism; Daria Korobtseva (Kostroma): An Approach to Auto-stereotypes of Russians; Werner Müller-Pelzer (Dortmund) : How to become a European citizen?; Vlad Mureşan (Cluj-Napoca) : Hegel and Derrida on negativity; Thomas Brysch (Viana do Castelo) : How can Kant’s Philosophy contribute to a Renaissance of European Thought?; Werner Müller-Pelzer (Dortmund) : Jenseits der Wachstumsideologie. Europa kommt zur Besinnung / Beyond growthism. Europe comes to its senses (Summary in English)

20 . :
Europe-Renaissance. How to overcome the European deadlock ?
impEct No. 7, 2015   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Research Conference, July / November 2014, Fachbereich Wirtschaft, FH Dortmund

21 . :
Die leiblichen Grundlagen von interkultureller Lebenserfahrung und Fremdsprachenerwerb
Mäder, Marie-Therese / Metzger, Chantal / Neubert, Stefanie / Oulukpona-Yinnon, Adjaï Paulin / Schellenberg, Louise (eds.): Brücken bauen, Festschrift zum 65. Geburtstag von Dorothee Röseberg, Universität Halle-Wittenberg, Bielefeld, Transcript Verlag, 2016, 123-144. ISBN 978-3-8376-3360-3   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Es ist zu unterscheiden zwischen transkultureller Kompetenz, die bestimmten ge-sellschaftlichen Zwecken angesichts globaler Veränderungen dient, und interkul-tureller Kompetenz, die ein vertieftes Verständnis zwischen den Völkern anstrebt. Mit Unterstützung performativer Methoden des Fremdsprachenlernens kann die Wiederentdeckung leiblichen Spürens und leiblicher Kommunikation dazu genutzt werden, dass sich beim Auslandsaufenthalt von Studierenden Grenzen übergrei-fende includierende und ggf. implantierende gemeinsame Situationen in Europa bilden.

22 . :
What is European Civil Society about?
Müller-Pelzer, Werner (ed.): Europe Renaissance. Essaying European Civil Society – Europa-Renaissance. Die europäische Zivilgesellschaft auf dem Prüfstand, Göttingen, Cuvillier-Verlag, 2015, 21-30   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Die Begriffe "Renaissance" und "Zivilgesellschaft" sind beide mit der Legitimationsproblematik verbunden, mit der sich die EU auseinanderzusetzen hat. Nach einem kurzen Blick auf den historischen Hintergrund hebt der Autor die normative Verwendung des Begriffs der Bürgergesellschaft hervor. Mit der sozialen Einbettung und der subjektiven Betroffenheit werden die zwei bestimmenden Züge benannt, die zur europäischen Bürgergesinnung gehören.

23 . :
How to become a European Citizen?
Müller-Pelzer, Werner (ed.): Europe Renaissance. Essaying European Civil Society – Europa-Renaissance. Die europäische Zivilge-sellschaft auf dem Prüfstand, Göttingen, Cuvillier-Verlag, 2015, 147-158

24 . :
Jenseits der Wachstumslogik – Europa kommt zur Besinnung Beyond growthism - Europe comes to its senses
Müller-Pelzer, Werner (Hrsg.): Europe Renaissance. Essaying European Civil Society – Europa-Renaissance. Die europäische Zivilgesellschaft auf dem Prüfstand, Göttingen, Cuvillier-Verlag, 2015, 189-224; 225-239   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Der Beitrag versucht, im Rahmen eines fiktiven Suchprozesses zweier Studierender eines internationalen betriebswirtschaftlichen Studienganges punktuell auf die Be-deutung der Neuen Phänomenologie für die Regeneration Europas hinzuweisen (mit einem englischen Summary: Beyond growthism – Europe comes to ist senses, 225-239).

25 . :
Rezension von Ulrike Guérot: Warum Europa eine Republik werden muss! Eine politische Utopie, Bonn: Dietz, 2016
Zeitschrift für Politik 2016/4, 464-466   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Um universell legitimierte Werte zu verwirklichen, muss – gleichsam heilsgeschichtlich – der „alte Mensch“ wie ein Kleid abgelegt werden: der Nationalstaat und der von ihm untrennbare Egoismus. Daher rührt der bald alarmistische, bald rechthaberische Ton der Autorin, der das Paradox kaschieren soll, dass das Buch die Selbstverleugnung Europas verherrlicht, statt Wege zur Stärkung des republikanischen Selbstbewusstseins aufzuzeigen.

26 . :
Le Manifeste convivialiste dans une perspective phénoménologique
Păun, Nicolae / Schirmann, Sylvain (eds.): Borders, Identities, Communities: The Road to Reconciliation and Partnership in Central and Eastern Europe, Baden-Baden: Nomos (Veröffentlichungen der Historiker-Verbindungsgruppe bei der Europäischen Kommission, Bd. 18), 2016, 389-409. ISBN 978-3-8487-3323-1   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Die von Soziologen ins Spiel gebrachte Atmosphäre der Konvivialität wird als Ergebnis eines Zusammenlebens in implantierenden gemeinsamen Situationen in-terpretiert. Über die Einleibung in eine Nachbarsprache, ihre Kultur und in das darin sedimentierte, präreflexive Lebensgefühl wie z.B. im Banat besteht die Chance, national aufgeladene Konflikte zu entschärfen.

27 . : impEct Nr. 8, 2016   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Über meine Rezension in: Zeitschrift für Politik 2016, No. 63, 4, p. 464 s., hinaus ist das Buch auf seine wissenschaftliche Seriosität hin befragt worden – mit einem sehr negativen Ergebnis. Statt die häufig stichhaltige Kritik an der EU zum Anlass zu nehmen, die Notwendigkeit dieser politischen Konstruktion in Frage zu stellen, plädiert die Autorin für die Überwindung des alten Europas hin auf eine Weltdemokratie. Philosophisch, historisch und ideologisch kommt dabei ein Eiertanz heraus.

28 . :
Interkulturelle Kompetenz – Welche praktischen Konsequenzen hat die anthropologische Wende?
Hiller, Gundula Gwenn / Lüsebrink, Hans-Jürgen / Oster-Stierle, Patricia / Vatter, Christoph (eds.): Interkulturelle Kompetenz in deutsch-französischen Stu-diengängen: didaktische Konzepte, Methoden, Materialien, Wiesbaden: Springer, 2017 87-102. ISBN 978-3-658-1479-1   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Auf der Grundlage leiblichen Spürens und leiblicher Kommunikation wird inter-kulturelle Kompetenz als der gekonnte Umgang mit gemeinsamen Situationen charakterisiert. Im Sinne der Völkerverständigung ist vor der zweckrational ver-engten Handlungskompetenz die über die jeweilige Sprache zugängliche Kompe-tenz für vorsprachliche, präreflexive Atmosphären notwendig.

29 . :   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Johann S. Ach hat im vergangenen Jahr Michael Walzers „Sphären der Gerechtigkeit“ unter dem Blickwinkel möglicher moralphilosophischer Verpflichtungen zur Aufnahme von Flüchtlingen in den vorgängen besprochen. Seiner Argumentation eines übergreifenden „Prinzips der Hilfeleistung“ widerspricht Werner Müller-Pelzer.

30 . :   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Alle Welt spricht von interkultureller Kompetenz. Aber der Begriff ist mehrdeutig. Letztlich steht hinter der Wahl für eine bestimmte Auslegung eine anthropologische Konzeption.

31 . :   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Identität setzt affektive Betroffenheit voraus.

32 . :   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Die Europäische Union befindet sich im Widerspruch mit ihren eigenen Prinzipien. Deshalb versucht sie, die Bürger zu einem kollektiven Selbstbetrug zu verleiten. Für die Europäer bedeutet dies, dass sie sich selbst um die Zukunft Europas kümmern müssen.

33 . : philosophie.ch   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Die gängige Identifizierung von EU und Europa gehorcht dem politischen Interesse, weitere Kompetenzen nach Brüssel zu verlagern. Der politische Kampf dreht sich darum, wer in Brüssel in Zukunft das Sagen haben wird. Doch die Identifizierung von EU und Europa ist falsch und führt zur endgültigen Aushöhlung der europäischen Kultur. Europa darf nicht den Politikern überlassen werden.

34 . :
Über implantierende gemeinsame Situationen, erläutert an den Themen Integration und Patriotismus
  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Der Begriff „Integration“ wird in der migrationspolitischen Auseinandersetzung verwandt, ist aber durch seine vage moralische Aufladung analytisch unbrauch-bar geworden. Andererseits hat der Begriff einen festen Platz in der Soziologie, doch durch die objektivistische Verkürzung kann sie nicht zum affektiven Betrof-fensein vordringen. Habermas und andere geben dem Begriff eine politische Wendung, indem sie von der Integration in das demokratische System und die es fundierenden Werte sprechen. Schwerer als die Aussichtslosigkeit dieses Vorha-bens wiegt die Absicht, auf diesem Weg die nationalen demoi gezielt zu schwä-chen. Doch auch die kommunitaristische Reaktivierung des Patriotismus gelangt zu keinem überzeugenden Ergebnis. Deshalb wird H. Schmitz‘ Theorie der im-plantierenden bzw. includierenden gemeinsamen Situationen eingeführt und ihr explikativer Nutzen illustriert.

35 . : Studi di estetica, 2019, 2 (to be published)   Zusammenfassung
Zusammenfassung
The creation of a European sense of belonging together passes through the sensitivity for atmospheres much more than through konwledge. The ERASMUS-program is mainly made for forstering international employability. It has to be completed by the new MONTAIGNE-program leaving mnarket ideology aside.