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Projekt "Befragung der Absolventen der International-Business-Studiengänge"

Seit dem WS 88/89 gibt es den ersten Studiengang International Business (IB) am Fachbereich Wirtschaft der FH Dortmund. Im Juli 1992 verließen die ersten Absolventen dieses Studienganges den Fachbereich. Vier IB-Jahrgänge mit insgesamt 90 Absolventinnen und Absolventen haben bisher ihr Studium abgeschlossen. Eine erste empirische Verbleibstudie soll zum einen über die Arbeitmarktchancen der IB-Absolventen informieren, zum anderen erhofft man sich von den Ehemaligen Anregungen zur Weiterentwicklung und Profilierung der IB-Studiengänge.

Alle bisherigen 90 Absolventinnen und Absolventen der IB-Studiengände wurden im Februar/März 1997 angeschrieben mit der Bitte, sich an der Befragung zu beteiligen. Die Fragen im beigelegten Fragebogen bezogen sich auf

  • das Studium an der FH Dortmund und an der ausländischen Partnerhochschule
  • das Praxissemester und die Diplomarbeit
  • die Bewerbungsphase zwischen Studium und Beruf
  • das Berufsleben
  • Stärken und Schwächen der IB-Studiengänge sowie Verbesserungsvorschläge.

Besonders von Interesse waren die Fragen:

  • Wo sind die Befragten heute beruflich tätig?
  • Wie beurteilen sie den Arbeitsmarkt?
  • Wie beurteilen sie aus heutiger Sicht ihr Studium?

Bis Juli 97 haben sich 75% der Angeschriebenen an der Befragung beteiligt.

Projekt "EH-DO - Struktur und Entwicklung des Einzelhandels in Dortmund. Eine empirische Angebots- und Nachfrageanalyse"

Mitarbeiter:

Angebotsanalyse: Dipl.-Betriebsw. A. Kirschbaum, Dipl.-Betriebsw. A. Lademacher
Expertenbefragung: T. Afflerbach, S. Socha

Kurzbeschreibung:

Der Einzelhandel ist ein wichtiger Standortfaktor einer Stadt. Er bildet nicht nur die dominante Cityfunktion, sondern trägt auch in den Nebenzentren der Stadt wesentlich zum dortigen Profil bei. Neben dem Wirtschaftsfaktor - in Dortmund hat der Einzelhandel mit rund 24.000 Beschäftigten einen Umsatz von ca. 7 Mrd. DM - spielt die Versorgung der Bürger, vor allem mit Gütern des kurzfristigen Bedarfs, eine Rolle. Baneben beeinflußt die räumliche Verteilung des Einzelhandels das Verkehrsaufkommen beträchtlich.
Das mehrjährige Forschungsprojekte bestand aus folgenden Komponenten:

a) Expertenbefragung
Im Zeitraum Februar - Juli 1995 wurden 59 Experten zum Dortmunder Einzelhandel interviewt. Die umfangreichen Ergebnisse der strukturierten, aber nur teilweise standardisierten Befragung flossen zum Teil in Diplomarbeiten ein. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wurde in Form einer Studie an die befragten Experten und am Thema Interessierte verschickt.

b) Angebotsanalyse
Für die 9 Außenstadtbezirke wurden 1994 - 1995 im Rahmen einer Begehung alle Einzelhandelsbetriebe und Dienstleistungsangebote erfaßt. Diese Vollerhebung sollte insbesondere Informationen liefern über die räumliche Verteilung, die Verkaufsflächen und das Warenangebot der Betriebe.

c) Nachfrageanalyse
In den Jahren 1994 und 1995 wurden im Rahmen des Forschungsprojektes vier Konsumentenbefragungen zum Einzelhandel durchgeführt: Zwei Passantenbefragungen (n = 1004 bzw. 805) an verschiedenen Einzelhandelsstandorten in Dortmund und zwei Telefonbefragungen (n = 350 bzw. 347) in der Umgebung Dortmunds.

Die Ergebnisse des Projektes werden u.a. von der Stadt Dortmund (Planungsamt, Wirtschaftsförderungsamt) und vom Einzelhandelsverband Westfalen-Mitte genutzt und fanden bei verschiedenen Standortgutachten Berücksichtigung.

 

Projekt "Erfolgs- und Mißerfolgsdeterminanten von Existenzgründungen"

Beteiligung an einem empirischen Forschungsprojekt von Prof. Dr. H.-J. Weihe von der Fachhochschule Nordostniedersachsen.

Eine Kohorte von Existenzgründern wurde bisher in drei Erhebungswellen der Lämgsschnittuntersuchung befragt:
- zum Zeitpunkt der Gründung (104 Fragekomplexe mit 510 Einzelfragen)
- zwei Jahre nach der Gründung (26 Fragekomplexe mit 160 Einzelfragen)
- vier Jahre nach der Gründung (41 Fragekomplexe mit 200 Einzelfragen)

Im Vordergrund der Analyse stand die Frage: "Worin unterscheiden sich erfolgreiche und weniger erfolgreiche Existenzgründer?". Dazu mußte zunächst der Gründungserfolg operationalisiert werden. Ein Gründungserfolgsindex, der sich aus mehreren Indikatoren zusammensetzt, die in verschiedenen Fragen in den drei Erhebungswellen erfaßt wurden, ermöglicht eine Einteilung der Existenzgründer in verschiedene "Erfolgsklassen", so daß eine differenziertere Erfolgsfaktoren-Analyse möglich ist als im Falle einer bloßen Unterscheidung in zwei Gruppen ("Unternehmen wird weitergeführt" bzw. "Unternehmen wurde in der Zwischenzeit aufgelöst".) Als Einflußgrößen auf den Gründungserfolg wurden u.a. näher untersucht: Alter und Geschlecht sowie familiäre Verhältnisse, die Erwerbsform (Voll-/Nebenerwerb), Informationsstand in der Gründungsphase, Umfang der Planung, Berufserfahrung, Dauer der Berufstätigkeit in der Branche. Bei einigen Erfolgsfaktoren zeigten sich signifikante Unterschiede in den verschiedenen Erfolgsklassen.

Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist noch in Vorbereitung.