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Plakat Veranstaltung 2020

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zuletzt geändert am:

  • 09.03.2020
IDAHOT

Internationaler Tag gegen Lesben-, Schwulen-, Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit (IDAHOT)

Der Internationale Tag gegen Lesben-, Schwulen-, Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit (IDAHOT) wird jedes Jahr am 17. Mai begangen. An diesem Tag beschloss die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1990, Homosexualität nicht länger als Krankheit einzuordnen.

Vergangene Veranstaltungen

19. Mai 2020: "Gesundheit für alle?! (Un)Sichtbare Barrieren in der Gesundheitsversorgung von inter* und trans* Menschen"

Onlinevortrag mit anschließender Diskussion

Referent: Robin K. Saalfeld (Soziologe und Projektkoordinator InTraHealth)

Im Gesundheitssystem begegnen inter- und transgeschlechtlichen Menschen zahlreiche Hürden. Nicht nur sind sie mit einem System konfrontiert, das Geschlecht binär und dichotom denkt. In oft langwierigen Prozessen müssen trans* Personen, die eine körperliche Transition anstreben, um die Bewilligung lebenswichtiger Maßnahmen kämpfen. Inter* Personen sind mitunter bereits im Kleinst- und Kleinkindalter medizinischen Maßnahmen ausgesetzt, die auf die Zuweisung eines entweder weiblichen oder männlichen Geschlechts ausgerichtet sind. Das hat für viele negative psychische und psychosoziale Folgen. Auch die noch immer bestehende gesellschaftlich bedingte Marginalisierung von geschlechtlichen Minderheiten hat Auswirkungen auf den Gesundheitszustand von inter- und transgeschlechtlichen Menschen, was sich u.a. an der Häufung von depressiven, Angst- und Traumaerkrankungen bei diesen Personengruppen zeigt.

Der Vortrag skizziert zunächst den Zusammenhang von gesellschaftlichen Geschlechtsvorstellungen und dem Gesundheitsniveau von inter* und trans* Personen. Barrieren, die für inter* und trans* Personen im Gesundheitssystem bestehen (können), werden dargelegt. Am Beispiel des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekts InTraHealth wird schließlich ein besonderer Fokus auf die Frage gelegt, welche Maßnahmen im deutschen Gesundheitswesen ergriffen werden können, um Menschen geschlechtssensibel und bedarfsgerecht zu versorgen.

Veranstaltungsreihe April bis Juli 2019:
Radikal - lesbisch - feministisch - queer
Lesbisches Leben 50 Jahre nach den Stonewall Riots

14. Mai 2019: "Selbstbestimmt sichtbar! Wem gehört das Thema ´lesbische Sichtbarkeit´? Lesben zwischen LSBTTIQ*, Queer, Förderpolitik, Aktivismus und Autonomie"
Referentin: Stephanie Kuhnen (Journalistin und Projektmanagerin "Lesbisch. Sichtbar. Berlin"

18. Juni 2019: "In Bewegung bleiben! Intersektionale Ansätze in der Lesbenbewegung der 80er und 90er - und heute?"
Vortrag und Diskussion mit: Christiane Leidinger, Muriel González Athenas, Rita Kronauer und Madeline Doneit

9. Juli 2019: "FrauenLesben bildet Banden!" Spurensuche zur militanten Frauengruppe "Rote Zora" in den 1970er/1980er Jahren in der BRD
Film und Gespräch mit: LAS OTRAS FrauenLesbenFilmCollectif (Berlin)

16. April 2019: "Lesben gegen rechts! Feminismus, Lesbenbewegung und Antifaschismus heute"
Mit: dem bundesweiten Netzwerk "Lesben gegen Rechts" und Antifaschistinnen aus Dortmund

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15. Mai 2018: "LSBTI*-Geflüchtete und Soziale Arbeit: Herausforderungen und Chancen in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendhilfe"

Prof. Dr. Katja Nowacki & Prof. Dr. Gabriele Dennert laden zum Vortrags- und Diskussionsabend ein, mit:

* Das Praxisforschungsprojekt HUMAN Gender and Diversity (FH Dortmund)
* gerne anders! (NRW Fachberatungsstelle Sexueller Vielfalt und Jugendarbeit)
* Projekt Senlima - Ohne Grenzen (Rosa Strippe e.V. Bochum)

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16. Mai 2017: Wie ein grünes Schaf inn einer weißen Herde - Lebenssituationen und Bedarfe junger Trans*-Menschen in Deutschland

Referent: Erik Meyer, Trans*beratung Nord e. V. (Hamburg)

Transidente Menschen erleben in ihrem Alltag vielfältige Diskriminierungen, auch durch Institutionen des Hilfesystems. Dies betrifft besonders junge Trans*-Menschen. Im Rahmen eines Netzwerks von Trans*-Aktivist_innen in Deutschland fanden 2015 im Vorfeld der Gründung der „Bundesvereinigung Trans*“ in mehreren Städten Empowerment-Medien-Workshops statt. Als begleitendes partizipatives Forschungsprojekt wurden mit Personen zwischen 14 und 26 Jahren Fokusgruppen-Interviews über ihre Selbstverständnisse, Lebenssituationen und Unterstützungswünsche durchgeführt. Erik Meyer wird im Vortrag das Projekt und die Ergebnisse der Begleitforschung vorstellen.

Durchgeführt von: Prof. Dr. Gabriele Dennert und Prof. Dr. Katja Nowaki - Fachbereich Angwandte Sozialwissenschaften Fachhochschulde Dortmund