Leistungs- und Prüfungsanforderungen im Überblick

Modul 01 (Bachelor 2007)

Hausarbeit im Umfang von 10-15 Seiten in Absprache eines Themschwerpunktes mit einem/r Lehrenden des ehemaligen Moduls.

Für alle Hausarbeiten gilt folgender übergeordneter Arbeitsauftrag:

"Erläutern Sie exemplarisch die Bedeutung von Schlüsselkompetenzen für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit. Sie können einen Schwerpunkt aus einem der drei Teilgebiete setzen, sollten aber Bezüge zu den anderen Teilbereichen herstellen."

 

Anmeldung zur Prüfung im ODS unter dem Modul "Schlüsselqualifikationen", nicht im neuen Modul 01 des BA 1.2.

 

Modul 12 (Bachelor 2007)

Hausarbeit im Umfang von 37.500 Zeichen, +/- 10% (Leerzeichen mitgezählt). Die Zeichenzahl ist auf dem Deckblatt anzugeben. Deckblatt und Literaturverzeichnis werden nicht mitgezählt.

Entspricht ca. 15 Seiten bei üblicher Formatierung.

 

3 Rahmenperspektiven zur Bearbeitung werden in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben als Orientierung.

 

Modul 24 (Bachelor 2007)

Hausarbeit im Umfang von 40.000 Zeichen, +/- 10% (Leerzeichen mitgezählt). Die Zeichenzahl ist auf dem Deckblatt anzugeben. Deckblatt und Literaturverzeichnis werden nicht mitgezählt.

 

Inhalt: Thematische Vertiefung des Veranstaltungsinhaltes in Bezug auf ein Arbeitsfeld/eine Zielgruppe Sozialer Arbeit. Konkrete Themenabsprachen persönlich mit den Studierenden.

 

Modul K 02.2 Teil A (Bachelor 1.2)

Studienleistungen

Veranstaltung "Schätze finden statt Defizite analysieren"

Aktive Teilnahme an einem Rollenspiel

 

Veranstaltung: "Wahrnehmung, Wirklichkeit und Kommunikation"

2 - seitige (DIN A4) schriftliche Ausarbeitung zur Fragestellung:

Was hat professionelles Handeln im Kontext Sozialer Arbeit mit Perspektivenwechsel zu tun?

Zur Bedeutung von Perspektivenwechsel für Professionelle und Klientinnen.

 

Modul K 02.2 Teil B (Bachelor 1.2) 

Veranstaltung: "Systemisch-lösungsorientierte Beratung"

Modulprüfung möglich. Auftrag und Rahmen:

Hausarbeit im Umfang von 50.000 Zeichen +/- 10%

Aufgabenstellung:

"Stellen Sie Geschichte und Organisation eines Arbeitsfeldes der Sozialen Arbeit dar und erläutern Sie das darin erforderliche methodische Handeln."

 (siehe hierzu genauer: Homepage FB / Bachelor/QdL / Dokumente / Modul K02 - Informationen zur Modulprüfung)

Modul K 12 (Bachelor 1.2)

Veranstaltung: "Soziale Arbeit und Beratung in Zwangskontexten"

Portfolioprüfung = schriftliche (Gesamt-) Leistung im Umfang von 37.500 Zeichen, inklusive Leerzeichen, exklusive Deckblatt, Inhalts- und Literaturverzeichnis. Inhalt und Aufgabenstellung werden in der Veranstaltung bekannt gegeben und in Ilias eingestellt. Abgabefrist ist in jedem Semester identisch mit der Frist für Hausarbeiten.

Alle Hausarbeiten sind in ausgedruckter Form abzugeben.

Eine gleichzeitige oder ersatzweise Versendung als Datei per e-mail ist nicht nötig bzw. nicht gewünscht.

 

 

Rückmeldung zu den Hausarbeiten Modul 01 Sommersemester 2008

Kann auch von Studierenden als grundsätzliche Orientierung nach wie vor gelesen werden.

 

Einige grundsätzliche Dinge sind mir beim Lesen und Bewerten Ihrer Hausarbeiten aufgefallen. Sofern generalisierbar - denn jede Arbeit ist natürlich ein Unikat für sich - möchte ich Ihnen einige Aspekte rückmelden.

 

Bitte verstehen Sie es als Chance und Empfehlung für Ihren Lernprozess und für künftige Arbeiten.  

     

 

 

-        In fast allen Arbeiten ist wahrnehmbar, dass und wie Sie sich mit Themen der Profession und Fragestellungen aus Lehrveranstaltungen auseinander setzen und diese reflexiv und auch kritisch bearbeiten. Das finde ich sehr erfreulich und macht auch in geschriebener Form erkennbar, womit Sie sich persönlich und fachlich auseinander setzen. Hier wurden Lernprozesse sichtbar und vielfach reflektiert und nachvollziehbar gemacht.

 

-        Die (Modul-) Aufgabe, thematische Bezüge zu Schlüsselkompetenzen herzustellen, war anspruchsvoll, aber nicht unlösbar und beinhaltete eine Basiskompetenz Sozialer Arbeit, nämlich eigenständig Bezüge und Querverbindungen herzustellen, diese zu begründen und Schlüsse zu ziehen.

Diese Aufgabe wurde unterschiedlich und zum Teil sehr gut gelöst:

Die Palette reicht hier von Zusammenfassungen von Literatur mit abschließender "eigener Meinung" zu einem Thema (bei unterschiedlicher Sorgfalt und Qualität) bis hin zu gründlich recherchierten und belegten eigenen Kapiteln zu Schlüsselqualifikationen, inhaltlicher Schwerpunktsetzung und Verknüpfung der beiden Themen in Bezug auf professionelles Handeln im abschließenden Fazit der Arbeit.

Letzteres entspricht gelungenen Varianten.

Ich empfehle hier mehr Mut, Zusammenhänge herzustellen, Positionen aus der Literatur fachlich zu kommentieren, Gedankenschritte zu formulieren, (Sie sind die AutorInnen!), mehr Sorgfalt und Klarheit, was die Formulierung und Eingrenzung des Themas und der Fragestellung betrifft, mehr Überlegung, im Sinne von "worauf will ich im Kern hinaus, wozu möchte ich Antworten finden?" und Literaturrecherche auch "mal über den Tellerrand hinaus".

 

-     Manche von Ihnen sind offenbar davon ausgegangen, dass fremdes Gedankengut ohne Beleg als eigenes ausgeben werden darf. Positiv gesagt, könnte es auch Unsicherheiten darüber geben, wie man/frau mit Quellen umgeht und sinngemäß bzw. wörtlich richtig zitiert. (Das kann ja durchaus nahe liegen, wenn man etwas "Kluges" gefunden hat und diese Gedanken auch präsentieren möchte.) Ganze Kapitel der Arbeit wörtlich oder leicht abgewandelt z.B. aus dem Internet zu kopieren, ist nicht zu empfehlen, fällt in der Regel auf und ist schlichtweg Betrug, der Konsequenzen - im Extremfall bis hin zu strafrechtlichen Maßnahmen und/oder Exmatrikulation nach sich ziehen kann. (Wer sich hierzu informieren möchte - zum Thema Plagiate und Plagiatsverdacht gibt es eine Menge Material im www.).

Hierzu empfehle ich dringend, sich noch sachkundiger zu machen, welche formalen Kriterien und (Ehren-) Regeln für wissenschaftliches Schreiben gelten und welche in Fachkreisen (=Studium) anerkannten und geforderten Standards eingehalten werden sollten/müssen.

 

-        Der viel beschworene und wichtige formale Aspekt einer Arbeit, der auch dazu gehört und eben auch mit bewertet wird:

Er wurde leider bei mindestens 2/3 der Arbeiten vernachlässigt, angefangen von Rechtschreibung, Zeichensetzung, Silbentrennung, fehlenden Kapitelüberschriften, Inhaltsverzeichnissen ohne Seitenzahlen, nicht-alphabetischen Literaturverzeichnissen, uneinheitlicher Zitier- und Belegweise, nicht belegten Zitaten und Inhalten bis hin zu unvollständigen Deckblättern etc.

Dieser Teil ist m. E. noch am leichtesten in den Griff zu bekommen mit entsprechendem Wissen und Sorgfalt. Ein Blick auf die hierzu von mir in den Seminaren und im Handapparat explizit empfohlene Homepage des Kollegen Diederichs hätte da sicher manche Klarheit geschaffen und die Qualität der Arbeit gelegentlich erheblich verbessert - und das ist gleichzeitig schon der Tipp für zukünftige Arbeiten: Bitte achten Sie auf den formalen Teil noch viel mehr als bisher.

 

 

 

Wenn Sie Fragen zur Bewertung Ihrer Arbeit haben, können Sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen und eine individuelle Rückmeldung erhalten, selbstverständlich auch unabhängig von der erzielten Note. Bitte haben Sie allerdings Verständnis, wenn ich im Einzelfall ggf. um etwas Geduld bitten muss, wenn bei der großen Anzahl von Arbeiten viele von Ihnen diese Möglichkeit in Anspruch nehmen.