Bücher und Herausgeberschaften von Dr. Christina Möller

5 . Reuter, Julia; Gamper, Markus; Möller, Christina; Blome, Frerk (Hrsg.) (2019, in Bearbeitung) :
Als Arbeiterkind zur Professur. Sozialer Aufstieg in der Wissenschaft. Autobiographische Notizen und soziobiographische Analysen
Bielfeld: Transkript Verlag   Zusammenfassung
Zusammenfassung
Immer noch stammt die Minderheit der Professor*innen aus nicht-akademischen Elternhäusern. Was bedeutet es diesen Aufsteiger*innen, die nicht aus akademischen Milieus stammen, eine Professur erreicht zu haben? Wie erleben sie die Universität und das Versprechen der Chancengleichheit? Wie haben ihre eigenen Aufstiegserfahrungen sie als Wissenschaftler*in geprägt? Erstmals äußern sich sozial aufgestiegene Professor*innen unterschiedlicher Fächer und reflektieren über den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Wissenschaft. Gerahmt werden die persönlichen Schilderungen durch ausgewählte Beiträge aus der Ungleichheitsforschung, u.a. von Michael Hartmann, Franz Schultheis und Andrea Lange-Vester.

4 . Möller, Christina : Beltz-Juventa (2015)   Zusammenfassung
Zusammenfassung

Inhalt der vorliegenden Studie ist eine differenzierte Analyse der sozialen Herkunft von Universitätsprofessorinnen und -professoren. Die Daten dokumentieren Entwicklungen der vergangenen 50 Jahre sowie Unterschiede nach Geschlecht, Fächergruppen und dem Status der Professur.

Dass Bildungserfolge und Karrieren in Deutschland erheblich von der sozialen Herkunft abhängen, ist ein vielfach belegtes Phänomen. Doch wie sieht es an der Spitze der wissenschaftlichen Karriere an Universitäten aus?
Die Studie skizziert mit Rekurs auf die Theorien Pierre Bourdieus, wie sich Professorinnen und Professoren nach sozialer Herkunft zusammensetzen und welche Entwicklungen sich in den vergangenen 50 Jahren abzeichnen. Dokumentiert wird zudem, wie sich die soziale Herkunft nach Geschlecht, Fächergruppe und dem Status der Professur ausdifferenziert. Dabei zeigt sich, dass der Möglichkeitsraum für soziale Aufstiege zur Professur enger geworden ist und insbesondere vom Fach abhängt.


3 . Graf, Angela/Möller, Christina (Hrsg.) : Campus-Verlag, Frankfurt a.M. (2015)   Zusammenfassung
Zusammenfassung

Gehören Bildung, Macht und Elite untrennbar zusammen? Der Band vereint Beiträge, die diese Verbindung kritisch in den Blick nehmen. Anknüpfend an die Forschungstradition des Eliteforschers Michael Hartmann steht die Frage nach der Bedeutung der sozialen Herkunft im Mittelpunkt: Welchen Einfluss hat sie auf die Erfolgschancen für höhere Bildung, welche auf den Zugang zu gesellschaftlichen Spitzenpositionen? Welche Rolle spielt der Wirtschaftssektor dabei im gesellschaftlichen Machtgefüge? Die Einzelstudien zeigen, dass zwischen sozialer Herkunft und gesellschaftlicher Macht eine enge Verbindung besteht und soziale Ungleichheiten sich über diese Machtverhältnisse reproduzieren.

Mit einem Grußwort von Günter Wallraff

und Beiträgen von:

Aladin El-Mafaalani, Angela Graf, Andrea Lange-Vester, Klarissa Lueg, Mirjam C. Merkel, Christina Möller, Christian Schneickert, Konstanze Senge, Michael Vester, Jutta und Arne Zastrow & mit einem Interview mit dem Soziologien und Elitenforscher Michael Hartmann


2 . Metz-Göckel, Sigrid/Heusgen, Kirsten/Möller, Christina/Schürmann, Ramona/Selent, Petra : Verlag Barbara Budrich, Opladen (2014)   Zusammenfassung
Zusammenfassung

Wie lässt sich die hohe Kinderlosigkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erklären? Wer bekommt Kinder und wer keine? Hierzu stellt das Buch „Karrierefaktor Kind“ repräsentative Ergebnisse für die Universitäten und Fachhochschulen vor.

 

Zentrale Analysekategorien sind die relativ prekäre Beschäftigung und der Lebenszusammenhang als Einheit von wissenschaftlicher Arbeit und persönlichen Beziehungen. Den Kinderwunsch in seiner Realisierung auf ein höheres Lebensalter zu verschieben bzw. auf Kinder zu verzichten, sind Reaktionen der Wissenschaftler/innen, mit der Prekarisierung und Subjektivierung ihrer wissenschaftlichen Arbeit umzugehen. Insgesamt zeigt sich eine generative Diskriminierung junger Eltern im Hochschulsystem. Offensichtlich wird, dass die Integration von Frauen in die Wissenschaft weiterreichende Folgen hat auf die Paarbildung und die Vorstellung von der wissenschaftlichen Persönlichkeit. Dieser Zusammenhang zwischen den Beschäftigungsbedingungen und dem generativen Verhalten der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen und Professor/innen wird auf repräsentativer Datenbasis altersund geschlechterdifferenziert dargestellt.

 

Die diagnostizierten Veränderungen stellen die Wissenschaftskultur in Deutschland vor tiefergehende Herausforderungen, auf die das Hochschulsystem mit strukturellen Reformen reagieren sollte. Das Buch zeigt hierzu Rahmenbedingungen für eine elternzugewandte Wissenschaftskultur auf.

 

Aus dem Inhalt:

  • Eltern in der Wissenschaft und der Wunsch nach einem erfüllten Leben
  • Der wissenschaftliche Lebenszusammenhang und (k)ein Platz für Kinder
  • Datenlage oder die Schwierigkeiten, Kinderlosigkeit präzise zu erfassen
  • Unsichere Beschäftigungsverhältnisse und Risiken einer Wissenschaftskarriere
  • „Kinder soll man erst kriegen, wenn es passt.“ – Soziale Unsicherheit und Kontextabhängigkeit der generativen Entscheidungen
  • Zum sozialen Portrait der Wissenschaftler/innen als Eltern – Alter, Status und Kinderzahl
  • Relative Prekarisierung und Subjektivierung der wissenschaftlichen Arbeit – eine abschließende Deutung

1 . Metz-Göckel, Sigrid/Möller, Christina/Auferkorte-Michaelis, Nicole : Verlag Barbara Budrich, Opladen (2009)