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Internationalization for Building Competences

Im Rahmen des vom DAAD geförderten vierjährigen Projekts von Prof. Dr. Michael Boecker trafen sich Studierende aus dem südlichen Afrika und Studierende der FHDO zu einem ersten Workshop.

Im Vordergrund standen die großen globalen Fragen, welche von den drei führenden internationalen Verbänden der Sozialen Arbeit in der „Global Agenda of Social Work“ zusammengefasst wurden.

Mit eigenen Beiträgen und Inputs externer Referent*innen setzten sich die Workshopteilnehmer*innen mit den Folgen von Globalisierung auseinander und deren Auswirkungen für die Soziale Arbeit. Themen wie Soziale Gerechtigkeit, Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich, sozialer Zusammenhalt und soziale Beziehungen sowie die Herausforderungen ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit gaben Anlass für intensive Diskussionen und einen anregenden Austausch.

Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den oben genannten Themen konnten bei zahlreichen Praxisbesuchen die konkreten Auswirkungen der Folgen von Globalisierung erfahrbar werden. So besuchten die deutschen und afrikanischen Studierenden zum Beispiel den Caritasverband Hagen und zeigten sich sehr beeindruckt von den vielfältigen Projekten des Verbandes rund um die Themen Flucht, Migration und Armutsprävention. Globalisierung und deren Folgen sind eben kein abstraktes theoretisches Konstrukt, sondern beeinflussen den Alltag und das Zusammenleben von Menschen im Sozialraum.

Am Ende des 10tägigen Workshop zeigten sich alle Teilnehmer*innen sehr zufrieden und können es kaum erwarten die erarbeiteten Ergebnisse in einem weiteren Workshop zu verdichten. Dieser findet dann allerdings vom 20. – 30. Juli 2020 in Durban (Südafrika) statt.

Zum Hintergrund des Projekts:

Ziel des vierjährigen Projekts ist der Aufbau eines Praxisbüros in Durban, um eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft und Praxis zu ermöglichen. Darüber hinaus werden an beiden Hochschulen inhaltsgleiche Veranstaltungen erarbeitet, zu denen sich Studierende in mehreren internationalen Workshops austauschen können.

Das Projekt soll nicht nur zu einer Internationalisierung der Lehre beitragen, sondern auch weitere Kooperationspartnerschaften mit der University of KwaZulu-Natal und der University of Johannesburg ermöglichen. Darüber hinaus soll in Durban ein Collective Impact Forum gegründet werden, in dem neben den beteiligten Hochschulen Wirtschaftsunternehmen und Nichtregierungsorganisationen sowie lokale Akteur*innen einen gesellschaftlichen Wandel vor Ort gestalten können.

Kooperationspartner*innen sind neben der FH Dortmund die University of KwaZulu-Natal und die University of Johannesburg.

Homepage des Projekts:

https://www.fh-dortmund.de/de/fb/8/forschung/internationalization-for-building-competences/internationalization-for-building-competences.php