Sie befinden sich hier:
Wissenschaft trifft Praxis

Studierende stellen Quartiersanalyse bei der Konferenz für Alter und Pflege in Hagen vor

Studierende von links nach rechts: Anna Kempen, Rebecca Zimmermann, Jessica Maria Jakubik, Theresa Reichart

Unter Leitung von Prof. Dr. Michael Boecker (FH-Dortmund) und Herrn Meinhard Wirth (Stadt Hagen, Caritas Hagen) führten vier Studierende des FB-Angewandte Sozialwissenschaften im Auftrag der Hagener Konferenz für Alter und Pflege, eine Quartiersanalyse im Stadtteil Altenhagen durch. Schwerpunkte des in den letzten sieben Monaten durchgeführten Projekts waren insbesondere:

  • die Analyse, was alte, pflegebedürftige und/oder Menschen mit Behinderungen im Quartier benötigen und sich wünschen,
  • die Erkundung des Stadtteils im Hinblick auf baulich-barrierefreien Lebensraum,
  • die Überprüfung von Kooperationen mit Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens
  • sowie die Erörterung potentieller Entwicklungsmöglichkeiten im Quartier.

Am 02.06.2016 wurden die Ergebnisse bei der Konferenz für Alter und Pflege im Rathaus der Stadt Hagen vorgestellt und mit Vertreter_innen der Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände und weiteren lokalen Akteur_innen diskutiert. Als wesentliches Fazit der siebenmonatigen Recherche benannten die Studierenden unter anderem den großen Vertrauensverlust der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil. „Viele Angebote existieren schon und Ideen gibt es ebenfalls zuhauf. Jetzt ist es Zeit zu handeln und mit den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils in einen gemeinsamen Prozess des Wandels einzutreten.“ Die Ergebnisse und die Einschätzungen der Studierenden fanden großes Gehör. So versprach Frau Gleiß, als zuständige Koordinatorin für Sozialplanung und Behindertenkoordination der Stadt Hagen, die Ergebnisse der Analyse mit in den politischen Prozess einzubringen und weiter forcieren zu wollen.