Internationales

Beauftragter des FB Angewandte Sozialwissenschaften für Internationales

Prof. Dr. Michael Boecker

Raum  EFS 44 323
Sprechzeiten  In der vorlesungsfreien Zeit:
10.07.: 10:00-12:00
07.08.: 10:00-12:00
26.08.: 10:00-12:00
26.09.: 12:00-14:00

Im WiSe 2019/20 immer:
Mittwoch 10.00-12.00

Bitte unbedingt vorher per Mail anmelden
Tel.  +49 (0231) 9112-6200
E-Mail  michael.boecker@fh-dortmund.de
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Internationalization for Building Competences

Unter diesem Titel ist das vierjährige DAAD-Projekt von Professor Michael Boecker gestartet. Zum Auftakt des Projekts besuchten Kolleginnen der University of KwaZulu-Natal (Südafrika) die Fachhochschule Dortmund.

Ziel des vierjährigen Projekts ist der Aufbau eines Praxisbüros in Durban, um eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft und Praxis zu ermöglichen. Darüber hinaus werden an beiden Hochschulen inhaltsgleiche Veranstaltungen erarbeitet, zu denen sich Studierende in mehreren internationalen Workshops austauschen können.

Der erste 10tägige Workshop findet im Dezember 2019 in Dortmund statt. Unter der gemeinsamen Agenda „Consequences of Globalization and Implications for Social Work Practice in Germany and South Africa“ werden sich Studierende und Lehrende beider Hochschulen zu unterschiedlichen Themenfeldern austauschen. Im Vordergrund stehen die vier Themenkomplexe der „Global Agenda of Social Work: Globalization and poverty, promoting human rights and social justice, working towards environmental sustainability and promoting human relationships and social cohesion.”

Eine besondere Erfahrung können Studierende des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften im Juli 2020 machen, wenn der zweite 10tägige Workshop in Durban (Südafrika) stattfindet. Hierzu startet im Wintersemester 2019/20 ein über zwei Semester laufendes Projekt im Modul K11 des BA-Studiengangs.

Das Projekt soll nicht nur zu einer Internationalisierung der Lehre beitragen, sondern auch weitere Kooperationspartnerschaften mit der University of KwaZulu-Natal ermöglichen. Darüber hinaus soll in Durban ein Collective Impact Forum gegründet werden, in dem neben den beteiligten Hochschulen Wirtschaftsunternehmen und Nichtregierungsorganisationen sowie lokale Akteur*innen einen gesellschaftlichen Wandel vor Ort gestalten können.

Interessenten können sich gerne an die Projektassistenz Karoline Brützel karoline.bruetzel@fh-dortmund.de wenden.

Prof. Dr. Michael Boecker

Zweite Auflage des internationalen Kurses "Refugee children and families in Europe"

In Kooperation mit dem University College Odisee in Brüssel ist ein Austauschformat konzipiert worden, das 2018 erstmals mit einer Summer School in Brüssel und einem Autumn Course in Dortmund erfolgreich realisiert wurde. Im Jahr 2019 wird die zweite Auflage dieses Projekts stattfinden, im Zuge dessen wird es zum Oberthema "Refugee children and families in Europe" vom 24. Juni bis zum 5. Juli wieder eine Summer School in Brüssel geben, vom 16. bis zum 27. September lädt die FH Dortmund zum zweiten Autumn Course ein. Das Projekt ist semesterübergreifen und richtet sich an Studierende ab dem 2. Fachsemester. Die Teilnehmer_innen aus Brüssel studieren „social sience“ und „social work“, von der FH Dortmund nehmen Studierende aus den Bachelor-Studiengängen teil.

Um sich dieser globalen Herausforderung im Kontext von Migration und Flucht stellen zu können, ist für angehende Sozialarbeiter_innen in diesem Feld neben einer nationalen auch immer eine internationale Perspektive von großer Bedeutung. Wie gehen andere Fachdisziplinen mit der Thematik um? Wie gestalten sich Integrationsprozesse in anderen Ländern? Was können wir im Ländervergleich lernen? Vor allem muss wissenssoziologisch und subjekttheoretisch zur Kenntnis genommen werden, dass Flüchtlinge nicht als Monaden in ihre Fluchtländer kommen, sondern sich Subjekte sozial relationieren.

Informationen zur Summer School in Brüssel sind hier zu finden: Summer school: Refugee children and families in Europe, social work and counselling.

Der internationale Autumn Course "Cosmopolitan Worlds - Research in the Nexus of Universalism, Nation and the Reality of Being a Refugee" in Dortmund fokussiert darauf, wie die einzelnen Akteure Lösungen im Nexus zwischen Globalem und Lokalem finden. Im Zentrum des Autumn Course steht der Begriff der Glokalisierung (Robertson). Glokalisierung meint die Verbindung von global und lokal. Flüchtlinge lokalisieren sich somit im Moment ihrer Ankunft und werden von Einheimischen lokalisiert. Sowie sich Globalisierung als multidimensionales Geflecht darstellt, in dem traditionelle politische oder gedankliche Grenzen überschritten werden, so stellen sich auch die lokalen Erscheinungen der Glokalisierung diffizil dar.

Studierendenaufenthalte jetzt auch in der Schweiz möglich

Zum WiSe 2018/19 hat der Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften eine Kooperationsvereinbarung mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) – Hochschule für Soziale Arbeit unterzeichnet. Seitdem ist es für Studierende unseres Fachbereichs möglich, ein Auslandssemester in der Schweiz zu absolvieren. Hierfür stehen ab sofort zwei Plätze pro Jahr zur Verfügung. Eine finanzielle Förderung kann analog der ERASMUS Förderprogramme gewährt werden. Das besondere an dieser Hochschulkooperation ist, dass auch Studierende ohne Fremdsprachenkenntnisse ein Semester im Ausland verbringen können. Dies wird der Diversität der Studierenden gerecht und bietet zukünftig vielfältige Chancen für weitergehende Kooperationen.

Unser Fachbereich ist stetig bemüht das Netzwerk an internationalen Partnerhochschulen auszubauen und zu erweitern und damit Studierenden die Möglichkeit zu bieten, einen Teil ihres Studiums im Ausland absolvieren zu können. Für viele Rückkehrer*innen eine unvergessliche Erfahrung mit oftmals weitreichenden Folgen – nicht nur für ihr weiteres Berufsleben.

Wer sich über die aktuellen Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts – nicht nur im Form eines Auslandssemesters – erkundigen möchte, findet weitere hilfreiche Informationen auf der Seite „Internationales“ unserer FB-Homepage oder kann sich an den Beauftragten für Internationales, Herrn Prof. Dr. Michael Boecker wenden.

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Internationaler Kurs "Refugee children and families in Europe"

In Kooperation mit dem University College Odisee in Brüssel fand vom 24. September bis 5. Oktober der internationaler Kurs „Refugee children and families in Europe: social work and counselling” im Rahmen des dualen BA Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Armut und (Flüchtlings-)Migration statt. Ein ausführlicher Beitrag zum autumn course ist hier zu finden.

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Internationale summer school in Brüssel

Studierende aus Brüssel und Dortmund während der summer school in Brüssel
Internationale summer school in Brüssel

In Kooperation mit dem University College Odisee in Brüssel haben 13 Studierende aus dem dualen Bachelor Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Armut und (Flüchtlings-)Migration vom 25. Juni bis zum 6. Juli 2018 an der internationalen Summer School „Refugee children and families in Europe: social work and counselling” teilgenommen, dort ihre Zeit am University College Odisee und in Gastfamilien verbracht.

Vor dem Hintergrund, dass Verfolgung, Konflikte und Menschenrechtsverletzungen weltweit Menschen dazu zwingen, ihre Heimat zu verlassen und in Europa Sicherheit zu suchen, beschäftigten sich insgesamt 35 Studierenden aus Belgien, Österreich, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich mit internationalen Fragestellungen zu Flucht und Migration. Neben der Arbeit in Projektgruppen, Besuchen bei NGO`s und europapolitischen Gremien, gab es zahlreiche Vorträge und Workshops von und mit internationalen Referent_innen.  

Flucht und Migration stellen sich als transnationale Herausforderung für ganz Europa dar. In den Mitgliedsstaaten der EU werden Grenzschließungen, Obergrenzen für die Aufnahme von Flüchtlingen und die Herausforderungen der Integration diskutiert, populistische Parteien nutzen die Stimmung für ihre Interessen. In dieser Gemengelage sind Fachkräfte der Soziale Arbeit mit der Herausforderung betraut, den geflüchteten Menschen die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Um sich dieser schwierigen Herausforderung stellen zu können, ist für zukünftige Sozialarbeiter_innen neben einer nationalen auch diese internationale Perspektive von großer Bedeutung.

Zum Gegenbesuch sind die belgischen Studierenden vom 24. September bis 5. Oktober 2018 zu einem internationalen Autumn Course in Dortmund eingeladen. Informationen zum Austausch geben Prof. Dr. Kotthaus und Michel Boße.

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Besuch aus Korea

Studierende der Gyeongsang National University aus Seoul, Korea besuchten den Fachbereich um mit Prof. Katja Nowacki über Fremdunterbringungen im Rahmen der Hilfen zur Erziehung in Deutschland zu sprechen.

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9. Internationale Woche an der FH Dortmund

Im Rahmen der 9. Internationalen Woche an der FH Dortmund waren zahlreiche Gäste der weltweiten Partneruniversitäten versammelt. Die internationalen Gäste vertraten unterschiedliche Fachbereiche, sodass nicht nur eine kulturelle, sondern auch fachliche Vielfalt vorhanden war. Insbesondere beim "Marktplatz der Möglichkeiten" konnten sich die Studierenden neben dem Austausch mit den internationalen Gästen und so manchem Probieren von regional unterschiedlichen Köstlichkeiten einen Eindruck von dieser Vielfalt verschaffen.

Auf Einladung von Prof. Dr. Michael Boecker und Jennifer Sander durfte der Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften Frau Prof. Dr. Tanusha Raniga und  Frau Dr. Maud Mhlongo als Gäste empfangen. Diese hielten eine Gastvorlesung zu dem Thema "Psycho-social and economic experiences of single mothers in Mayville in KwaZulu-Natal." Während des Vortrags konnten viele Gemeinsamkeiten bzgl. der Probleme von alleinerziehenden Müttern in Südafrika und Deutschland festgestellt werden und es zeigte sich, dass die Herausforderungen sozialer Arbeit trotz kultureller Unterschiede auch global sehr ähnlich sind. Insbesondere die spezielle Situation von alleinerziehenden Müttern in Südafrika und Deutschland wird zukünftig im Fokus gemeinsamer Forschungsbemühungen stehen. So konnten bereits erste qualitative Interviews während des Aufenthalts durchgeführt und ein gemeinsames Forschungsdesign vereinbart werden.

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Unser Fachbereich soll internationaler werden

Im letzten Fachbereichsrat dieses Semesters wurde eine Strategie zur Internationalisierung des Fachbereichs beschlossen. Damit ist der Fachbereich 08 der vierte Fachbereich, welcher über eine eigene Internationalisierungsstrategie verfügt.

Ziel, der ab dem WiSe 2018/19 angestrebten Maßnahmen, ist eine stärkere Betonung internationaler Kooperationen und Vernetzungen im Hinblick auf Studium, Lehre und Forschung. Neben der besseren Verzahnung bestehender Angebote, gilt es insbesondere Studierende bei der Planung von Auslandssemestern und Praktika noch besser unterstützen und begleiten zu können. Auch das Netzwerk bestehender Hochschulkooperationen mit ausländischen Hochschulen soll ausgebaut werden, um Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs verstärkt die Möglichkeit zu bieten, internationale Erfahrungen sammeln zu können. Damit Studierende aus dem Ausland, auch ohne signifikante Deutschkenntnisse, am Fachbereich ein Auslandssemester absolvieren können, sollen englischsprachige sowie weitere bilinguale Veranstaltungen auf- beziehungsweise ausgebaut werden. Weitere Informationen, siehe Fachbereichsstrategie.

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Impressionen - Internationale Woche an der FH-Dortmund

Im Rahmen der 8. Internationalen Woche bot sich ein vielfältiges Programm für Lehrende und Studierende sowie interessante Möglichkeiten zur internationalen Vernetzung. Zahlreiche Gäste der Partnerhochschulen der FH wurden eingeladen und stellten sich und ihre Hochschulen in der KostBAR auf dem Campus vor.

Auf Einladung von Prof. Dr. Michael Boecker nahmen auch Frau Dr. Tanusha Raniga und Frau Dr. Maud Mthembu (Dozentinnen der University of KwaZulu Natal - School of Social Work in Südafrika) an den Veranstaltungen der Internationalen Woche teil. Im Rahmen der Vortragsreihe „Offene Fachhochschule“ sowie gemeinsamer Lehrveranstaltungen erfolgten spannende Diskussionen rund um die Herausforderungen nationaler und internationaler Armutsprävention. Neben der Darstellung aktueller Forschungsergebnisse zur Situation von in Armut lebenden Familien in Durban (Südafrika) wurden auch Interventionsprojekte der University of KwaZulu Natal vorgestellt, die diese Probleme bekämpfen und verringern sollen.

Ebenso stand ein Besuch der St. Laurentius Werkstatt für Menschen mit Behinderung und der Maßnahmen zur Beruflichen Wiedereingliederung des Caritasverbandes in Hagen auf dem Programm. Auch der Besuch der St. Jacobus Sekundarschule in Breckerfeld und der Austausch zu aktuellen Herausforderungen der Schulsozialarbeit und Inklusion beindruckte die beiden Dozentinnen aus Südafrika sehr.

Mittelfristiges Ziel ist der Aufbau einer Kooperation zwischen unseren beiden Hochschulen, um Studierenden und Lehrenden internationale Kontakte, Forschungs- und Lehrprojekte oder ein Semester im Ausland ermöglichen zu können.

Dafür scheint der erste Auftakt mehr als gelungen zu sein.

Die dabei entstandenen Fotos finden Sie hier

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Family resilience in low income communities - Vortrag im Rahmen der Internationalen Woche

Am 26.10. werden Frau Dr. Tanusha Raniga und Frau Dr. Maud Mthembu von der University of KwaZulu-Natal in Südafrika eine Studie vorstellen, die sich mit den Herausforderungen von in Armut lebenden Familien in Durban beschäftigt. Der Vortrag findet im Rahmen der Internationalen Woche der FH-Dortmund sowie der Vortragsreihe „Offene Fachhochschule“ statt. Die Einladung der beiden Dozentinnen erfolgte über Herrn Prof. Dr. Michael Boecker, mit dem Ziel, eine dauerhafte Kooperation zwischen den beiden Hochschulen zu etablieren und somit Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit zu geben, gemeinsame Forschungs- und Lehrprojekte initiieren zu können. Die Internationale Woche findet in diesem Jahr vom 24.-28.10.2016 statt. Detaillierte Informationen zur Programmgestaltung finden Sie hier.

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