Arbeitsstelle Deradikalisierung und Demokratieentwicklung

Prozesse der Radikalisierung und Deradikalisierung bestimmen weite Teile der internationalen Debatte zum Umgang mit politisch radikalen Strömungen. Deradikalisierung meint dabei einen Prozess, der es Menschen ermöglicht, radikale Strömungen wie den Rechtsextremismus oder Islamismus wieder zu verlassen und sich sozial und gedanklich neu und im Idealfall menschenrechtlich zu orientieren. Dazu existieren bereits zahlreiche Praxisinstallationen, die bisher jedoch in Deutschland kaum Beachtung gefunden haben. Konsens besteht dabei, dass solche Ansätze in Gesamtstrategien der Demokratieentwicklung einzubinden sind.

Ziele

Die Arbeitsstelle verfolgt in diesem Themenfeld folgende Ziele:

  1. Systematisierung, Aufarbeitung und Weiterentwicklung der Forschungen zu den Bereichen Deradikalisierung und Demokratieentwicklung
  2. Wissenschaftliche Begleitung oder Evaluation von Praxismodellen und die wissenschaftliche Aufarbeitung bestehender Praxiserfahrungen
  3. Systematischer Aufbau von kollegialen Kommunikationsbeziehungen zwischen WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen
  4. Modellhafte Entwicklung und Erprobung von Praxismodulen
  5. Förderung von Studierenden
  6. Entwicklung von Qualitätsktiterien.

Angebote

Zu den Angeboten der Forschungsstelle gehören:

  1. Forschungsprojekte an der Schnittstelle zur Praxis
  2. wissenschaftliche Publikatonen
  3. (Lehr-) Veranstaltungen mit einem Schwerpunkt auf den Theorie-Praxis-Transfer
  4. Transfertagungen mit Wissenschaft und Praxis
  5. Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen und Hochschulen

Kontakt

Die Arbeitstelle leiten Claudia Luzar und Prof. Dr. Dierk Borstel.

Anschrift:

Fachhochschule Dortmund Arbeitsstelle Deradikalisierung und Demokratieentwicklung
Fachbereich 8
Emil Figge Straße 44
44227 Dortmund
Dierk.Borstel@fh-dortmund.de
Claudia.Luzar@fh-dortmund.de
Tel. 0231-7558925


gedruckt am: 21.09.2018  01:47