Queergesund* - Gesundheitsförderung für lesbische, bisexuelle und queere Frauen*

Gesundheit ist ein Thema, das alle betrifft

Im Rahmen des Projektes queergesund - Gesundheitsförderung für lesbische, bisexuelle und queere Frauen* wurde eine partizipative Bedarfsermittlung durchgeführt. Wir wollten herausfinden, welche gesundheitlichen Themen für lesbische, bisexuelle und queere Frauen* wichtig sind.

Von März bis Anfang Juli 2015 fand eine mehrstufige web-basierte Befragung statt.

Die Ergebnisse dienen als Grundlage, um Diskussionen anzustoßen und die Anliegen lesbischer, bisexueller und queerer Frauen in der Gesellschaft zu stärken.

Aktuell werden die Ergebnisse ausgewertet und dann veröffentlicht.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer_inne_n für ihr Engangement und ihren Beitrag.

Zur Schreibweise Frauen*:
Wir verwenden den Begriff Frauen* mit „Sternchen“, um auf die unterschiedlichen Lebensläufe und Erfahrungen von lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen* in dieser Gesellschaft hinzuweisen.

Mehr zum Thema ...

Lesbisch und bisexuell lebende Frauen erfahren in der Gesellschaft zunehmend Akzeptanz und rechtliche Gleichstellung.

Ihre gesundheitlichen Anliegen werden bisher jedoch kaum wahrgenommen und thematisiert. So erleben etliche lesbische, bisexuelle und queere Frauen Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung.

Diese Diskriminierung zeigt sich beispielsweise dann, wenn allen Frauen eine heterosexuelle Lebensweise unterstellt wird oder Partnerinnen nicht als wichtige Bezugsperson anerkannt werden. Auch gibt es nahezu keine Gesundheitsinformationen, Präventions- oder Gesundheitsangebote speziell für diese Zielgruppe.

„Frauen, die Frauen lieben und mit Frauen leben, wird in unserer Gesellschaft immer noch nicht derselbe Respekt und dieselbe Anerkennung für ihre Lebensweise zuteil wie heterosexuell lebenden Menschen. Diskriminierung durch Dritte ist besonders in der Gesundheitsversorgung fatal, weil sich Menschen, die auf gesundheitliche Hilfe angewiesen sind, in einer besonders verletzlichen Situation befinden.“, so Prof. Dr. Dennert.


Mehr zum Forschungsprojekt ...
Die Themen Gesundheit und Gesundheitsförderung bei lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen geht jetzt ein partizipatives Forschungsprojekt an, das von Frau Prof. Dr. Gabriele Dennert in Zusammenarbeit mit einem interdisziplinär besetzten Expert_innenkreis durchgeführt wird. Das Projekt (Laufzeit bis Frühjahr 2016) wird mittels einer Befragung von Fachleuten die Themen erarbeiten, die lesbische, bisexuelle und queere Frauen in Bezug auf Gesundheit am meisten beschäftigen.

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Transfer- und Perspektiventagung am 17. / 18. Februar 2017:

Partizipation schafft Gesundheit - Strategien zur Gesundheitsförderung für lesbische, bisexuelle und queere Frauen*

Im Februar 2017 fand in Dortmund die Abschlusstagung der Studie statt. Mehr zur Tagung, den Vorträgen und vieles mehr finden Sie auf der  Tagungswebseite (öffnet neues Fenster).

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Im Expert_innenkreis des Projektes kooperieren:

  • Sati Arikpinar, Gesundheitszentrum für Migrantinnen und Migranten Köln
  • Eva Bujny, frauenberatungsstelle duesseldorf e.V.
  • Dr. Muriel Gonzalez, Ruhr-Universität Bochum
  • Marta Grabski, Rosa Strippe e.V. Bochum
  • Ulrike Janz, Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW
  • Prof. Dr. Marianne Kosmann, Fachhochschule Dortmund
  • Dr. Constance Ohms, Frankfurt/Main
  • Gema Rodríguez Díaz, Integrationsagentur im rubicon e.V. Köln
  • Helga Seyler, Familienplanungszentrum Hamburg und Fachgruppe „Gesundheit lesbischer und bisexueller Frauen“ im Arbeitskreis Frauengesundheit AKF e.V.
  • Dr. Gesa C. Teichert, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen
  • Maria Zemp, Körperpsychotherapie, Heilpraktikerin, Schwerpunkt: Fachreferentin für Frauengesundheit Euskirchen und (internationale) Psychosoziale Traumarbeit, regelmässige Consultant für medica mondiale.

Wir bedanken uns bei Dr.in Gabi Stummer, Köln, für ihre Mitarbeit bis Juli 2015.
Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Marianne Kosmann, die im Dezember 2017 verstorben ist, für ihre Mitarbeit.

Das Projekt wurde durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für regionale Sozialarbeitsforschung (AreSo) an der FH Dortmund und dem Projekt "VeSA - Vertrauen in der Sozialen Arbeit" (Prof. Dr. Rosenmüller).

Das Projekt wurde finanziert ...

... mit Mitteln aus dem Landesprogramm "Gender in Forschung und Lehre des Landes Nordrhein-Westfalen" und fachbereichseigenen Mitteln der FH Dortmund.

gedruckt am: 11.12.2018  16:17