Vielen Dank für Ihre Teilnahme an der InTraStudie! Die Erhebung ist seit dem 1.10.2020 abgeschlossen.

Studie zu Erfahrungen von inter* und trans Personen in der allgemeinen Gesundheitsversorgung in Deutschland

Vielen Dank für Ihr Interesse an der InTraStudie! Die Erhebung ist abgeschlossen. Wir danken allen Teilnehmenden recht herzlich für Ihr Engagement.

Mit der InTraStudie möchten wir herausfinden, welche Erfahrungen inter* und trans Menschen in der allgemeinen Gesundheitsversorgung in Deutschland machen. Dabei ist uns wichtig zu verstehen, wie sich erfahrene und/oder erwartete Diskriminierung darauf auswirken, wie Gesundheitsleistungen genutzt werden (können).

Die Studie findet im Rahmen des Projekts InTraHealth (FH Dortmund) statt und hat zwei Teile:

  1. Bundesweite Online-Befragung (die Erhebung ist mittlerweile abgeschlossen)
  2. Bundesweite Online-Studieninterviews  (die Erhebung ist mittlerweile abgeschlossen)

Für die Studie liegt ein Ethikvotum der Ärztekammer Westfalen-Lippe vor.

Folgen Sie uns nun auch auf Twitter: @intrahealthP

Uns interessiert, welche Erfahrungen inter* und trans Menschen in der allgemeinen Gesundheitsversorgung in Deutschland machen. Unter „allgemeiner Versorgung“ verstehen wir alle Gesundheitsleistungen, die nicht unmittelbar in einem Zusammenhang mit Inter- bzw. Transgeschlechtlichkeit stehen. Wir meinen damit die volle Breite gesundheitlicher Angebote von Vorsorge über die Behandlung bei Krankheit oder Unfall bis hin zu Nachsorge und Rehabilitation. Dabei ist uns wichtig zu verstehen, wie sich erfahrene und/oder erwartete Diskriminierung darauf auswirken, wie Gesundheitsleistungen genutzt werden (können).


Wir gehen davon aus, dass für inter* und trans Menschen Hürden bestehen im Zugang zu einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung. Diese Hürden möchten wir abbauen, indem wir auf Basis der ausgewerteten Ergebnisse ein webbasiertes Fortbildungsangebot für Gesundheitsfachkräfte entwickeln. Gesundheitsfachkräfte sollen so für eine bedarfsgerechte und diskriminierungsarme Versorgung von inter* und trans Personen sensibilisiert werden.

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass es unterschiedliche Ansichten über die Verwendung des Gender-Sternchens gibt. Im Austausch mit verschiedenen Vertreter*innen der Community-Organisationen und einschlägigen Fachpersonen haben wir uns bewusst für eine uneinheitliche Schreibweise entschieden.


In der inter* Community erscheint uns die Verwendung des inkludierenden Sternchens gängig. Das Sternchen verweist nicht nur auf die Vielfalt an körperlichen Dispositionen, die inter* umfassen kann, sondern dient auch als Platzhalter für verschiedene Endungen, wie intergeschlechtlich oder intersexuell.


Auch wenn in der trans Community ebenfalls vielfältige Selbstpositionen vorherrschen, ist es einem wesentlichen Teil der Community wichtig, eine Unterscheidung zu treffen zwischen trans* bzw. transgeschlechtlich und transsexuell. Die Schreibweise „trans“ ist für uns ein Kompromiss, um möglichst alle einzuschließen.

Die Studie findet im Rahmen des Projekts InTraHealth statt und wird geleitet von Prof. Dr. Gabriele Dennert.

Die Onlinebefragung wurde maßgeblich von Prof. Dr. Gabriele Dennert und Berit Blawert, M.A., konzipiert.

Die Interviews wurden von Rebecca Klocke, M.A., durchgeführt.

Das Projekt wird koordiniert von Dr. Robin K. Saalfeld.

Beratend beteiligt ist außerdem ein Projektbeirat, bestehend aus Community Organisationen (Intersexuelle Menschen e.V., Bundesverband Trans*, rubicon oder TXKöln u.a.) und einschlägigen Fachpersonen.


Infos zum Projekt InTraHealth und dem gesamten Team finden Sie unter: www.fh-dortmund.de/intrahealth

Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung eines webbasierten Fortbildungsportals für Gesundheitsfachkräfte. Das Fortbildungsportal soll Gesundheitsfachkräfte dabei unterstützen, inter* und trans Personen bedarfsgerecht und diskriminierungsarm medizinisch zu versorgen.

Die anonymisierten Ergebnisse sollen außerdem einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies wird in Form von wissenschaftlichen Aufsätzen, journalistischen Artikeln und Projektveranstaltungen geschehen.

Ja. Presseanfragen richten Sie bitte an die Projektleitung Prof. Dr. Gabriele Dennert. Verfolgen Sie uns nun auch auf Twitter unter @intrahealthP

Prof. Dr. M. sc. (Public Health) Gabriele Dennert

Adresse Emil-Figge-Str. 44
44227 Dortmund
Raum EFS 44 322
Tel. +49 (0231) 9112-6830
E-Mail gabriele.dennert@fh-dortmund.de

Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte an die Projektkoordination:

Porträtfoto der Person

Dr. Robin Kolja Saalfeld

Funktion Projektorkoordinator 'InTraHealth'
Adresse Emil-Figge-Str. 38a
44227 Dortmund
Raum EFS 38a 2.01
Tel. +49 (0231) 9112-8287
E-Mail robin.saalfeld@fh-dortmund.de

Videobotschaft zur InTraStudie von Dr. Robin K. Saalfeld

Videobotschaft zur InTraStudie von Anike Krämer (Gender Studies, Ruhr-Universität-Bochum)

Videobotschaft zur InTraStudie von K* Stern (für den Bundesverband Trans* e.V.)