Online-Befragung

Teilnahme an Online-Befragung bis zum 30. September 2020 möglich

Studie zu Erfahrungen von inter* und trans Personen in der allgemeinen Gesundheitsversorgung in Deutschland

Vielen Dank für Ihr Interesse an der InTraStudie!

Wir möchten herausfinden, welche Erfahrungen inter* und trans Menschen in der allgemeinen Gesundheitsversorgung in Deutschland machen. Dabei ist uns wichtig zu verstehen, wie sich erfahrene und/oder erwartete Diskriminierung darauf auswirken, wie Gesundheitsleistungen genutzt werden (können).

Die Studie findet im Rahmen des Projekts InTraHealth (FH Dortmund) statt und hat zwei Teile:

  1. Bundesweite Online-Befragung (bis 30. September 2020) (Dauer: ca. 45 Min.)
  2. Bundesweite Online-Studieninterviews  (Dauer: ca. 60-90 Min.)

Für die Studie liegt ein Ethikvotum der Ärztekammer Westfalen-Lippe vor.

Aktueller Hinweis: Wir freuen uns sehr über die hohen Anmeldezahlen für die Studieninterviews und bedanken uns bei allen, die an den Studieninterviews teilgenommen haben. Leider sind hierdurch jedoch momentan keine weiteren Anmeldungen möglich. 
Folgen Sie uns nun auch auf Twitter: @intrahealthP

Uns interessiert, welche Erfahrungen inter* und trans Menschen in der allgemeinen Gesundheitsversorgung in Deutschland machen. Unter „allgemeiner Versorgung“ verstehen wir alle Gesundheitsleistungen, die nicht unmittelbar in einem Zusammenhang mit Inter- bzw. Transgeschlechtlichkeit stehen. Wir meinen damit die volle Breite gesundheitlicher Angebote von Vorsorge über die Behandlung bei Krankheit oder Unfall bis hin zu Nachsorge und Rehabilitation. Dabei ist uns wichtig zu verstehen, wie sich erfahrene und/oder erwartete Diskriminierung darauf auswirken, wie Gesundheitsleistungen genutzt werden (können).


Wir gehen davon aus, dass für inter* und trans Menschen Hürden bestehen im Zugang zu einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung. Diese Hürden möchten wir abbauen, indem wir auf Basis der ausgewerteten Ergebnisse ein webbasiertes Fortbildungsangebot für Gesundheitsfachkräfte entwickeln. Gesundheitsfachkräfte sollen so für eine bedarfsgerechte und diskriminierungsarme Versorgung von inter* und trans Personen sensibilisiert werden.


Sie leisten mit Ihrer Teilnahme also einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der Gesundheitsversorgung von inter* und trans Menschen.

Die Studie hat zwei Teile:

1) eine Online-Befragung mit einem schriftlichen Fragebogen und

2) mündliche Interviews, für die es einen Leitfaden gibt

Die Online-Befragung besteht aus einem Fragebogen, der am PC oder auch am Mobiltelefon ausgefüllt werden kann. Die meisten Fragen sind zum "anklicken", bei manchen kann man Text als Antwort schreiben. Die Teilnahme dauert ca. 45 bis 60 Minuten.

Aktueller Hinweis: Wir freuen uns sehr über die hohen Anmeldezahlen für die Studieninterviews und bedanken uns bei allen, die an den Studieninterviews teilgenommen haben. Leider sind hierdurch jedoch momentan keine weiteren Anmeldungen möglich. 

Sie können an der Onlinebefragung teilnehmen, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind, Ihren aktuellen Wohnsitz in Deutschland haben und inter* und/oder trans sind.

Mit inter* meinen wir sämtliche Variationen der Geschlechtsentwicklung. Eventuell nutzen Sie für sich eine andere Bezeichnung, wie intergeschlechtlich, intersexuell, intersex o.ä.

Mit trans meinen wir alle Menschen, die sich als trans oder transsexuell beschreiben, erleben und/oder identifizieren und/oder eine Transitionsbiografie haben. Eventuell nutzen Sie für sich eine andere Bezeichnung, wie trans*, nicht-binär trans(*), transgeschlechtlich, transident o.ä.

Es ist nicht nötig, dass Sie sich selbst als inter* oder trans bezeichnen - vielleicht bezeichnen Sie sich selbst als Mann, Frau, agender, nicht binär, Enby ... Für die Studie ist wichtig, dass Sie über die entsprechende lebensweltliche Erfahrung verfügen.

Wir freuen uns sehr über die hohen Anmeldezahlen für die Studieninterviews und bedanken uns bei allen, die an den Studieninterviews teilgenommen haben. Leider sind hierdurch jedoch momentan keine weiteren Anmeldungen möglich.

Wir wissen, dass auch etliche andere Personen schwierige und diskriminierende Erfahrungen in der Gesundheitsversorgung machen. Die Arbeitsgruppe in Dortmund forscht seit Jahren an diesem Thema und hat zum Beispiel auch schon zu Bedarfen von lesbischen, bisexuellen und queeren Frauen und geschlechtlich nicht-binären Menschen gearbeitet und veröffentlicht.

Das InTraHealth-Projekt nimmt spezifisch die Situation von inter* und trans Personen in den Blick.

Am Online-Fragebogen können alle Personen teilnehmen. Wenn wir eine ausreichend hohe Anzahl von Personen erreichen, ist es möglich, die Ergebnisse von inter* und trans Personen z.B. mit denen von Personen zu vergleichen, die nicht genderkonform leben, ohne selbst inter* bzw. trans zu sein.

Wenn Sie möchten: Nehmen Sie gerne teil! Der Fragebogen ist so formuliert, dass alle Interessierten ihn ausfüllen können.

Die Studieninterviews wurden durchgeführt von Rebecca Klocke, M.A.

Wir freuen uns sehr über die hohen Anmeldezahlen für die Studieninterviews und bedanken uns bei allen, die an den Studieninterviews teilgenommen haben. Leider sind hierdurch jedoch momentan keine weiteren Anmeldungen möglich.

Für Ihre Teilnahme an einem persönlichen Interview erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50,00 Euro in Form einer Guthabenkarte.

Die Teilnahme am Online-Fragebogen können wir nicht finanziell entschädigen.

In jedem Fall tragen Sie dazu bei, Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung entgegen zu wirken - vielen Dank dafür!

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass es unterschiedliche Ansichten über die Verwendung des Gender-Sternchens gibt. Im Austausch mit verschiedenen Vertreter*innen der Community-Organisationen und einschlägigen Fachpersonen haben wir uns bewusst für eine uneinheitliche Schreibweise entschieden.


In der inter* Community erscheint uns die Verwendung des inkludierenden Sternchens gängig. Das Sternchen verweist nicht nur auf die Vielfalt an körperlichen Dispositionen, die inter* umfassen kann, sondern dient auch als Platzhalter für verschiedene Endungen, wie intergeschlechtlich oder intersexuell.


Auch wenn in der trans Community ebenfalls vielfältige Selbstpositionen vorherrschen, ist es einem wesentlichen Teil der Community wichtig, eine Unterscheidung zu treffen zwischen trans* bzw. transgeschlechtlich und transsexuell. Die Schreibweise „trans“ ist für uns ein Kompromiss, um möglichst alle einzuschließen.

Die Studie findet im Rahmen des Projekts InTraHealth statt und wird geleitet von Prof. Dr. Gabriele Dennert.

Die Onlinebefragung wurde maßgeblich von Prof. Dr. Gabriele Dennert und Berit Blawert, M.A., konzipiert.

Die Interviews wurden von Rebecca Klocke, M.A., durchgeführt.

Das Projekt wird koordiniert von Dr. Robin K. Saalfeld.

Beratend beteiligt ist außerdem ein Projektbeirat, bestehend aus Community Organisationen (Intersexuelle Menschen e.V., Bundesverband Trans*, rubicon oder TXKöln u.a.) und einschlägigen Fachpersonen.


Infos zum Projekt InTraHealth und dem gesamten Team finden Sie unter: www.fh-dortmund.de/intrahealth

Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung eines webbasierten Fortbildungsportals für Gesundheitsfachkräfte. Das Fortbildungsportal soll Gesundheitsfachkräfte dabei unterstützen, inter* und trans Personen bedarfsgerecht und diskriminierungsarm medizinisch zu versorgen.

Die anonymisierten Ergebnisse sollen außerdem einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies wird in Form von wissenschaftlichen Aufsätzen, journalistischen Artikeln und Projektveranstaltungen geschehen.

Ja. Presseanfragen richten Sie bitte an die Projektleitung Prof. Dr. Gabriele Dennert. Verfolgen Sie uns nun auch auf Twitter unter @intrahealthP

Prof. Dr. M. sc. (Public Health) Gabriele Dennert

Adresse Emil-Figge-Str. 44
44227 Dortmund
Raum EFS 44 322
Tel. +49 (0231) 9112-6830
E-Mail gabriele.dennert@fh-dortmund.de

Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte an die Projektkoordination:

Porträtfoto der Person

Dr. Robin Kolja Saalfeld

Funktion Projektorkoordinator 'InTraHealth'
Adresse Emil-Figge-Str. 38a
44227 Dortmund
Raum EFS 38a 2.01
Tel. +49 (0231) 9112-8287
E-Mail robin.saalfeld@fh-dortmund.de

Videobotschaft zur InTraStudie von Dr. Robin K. Saalfeld

Videobotschaft zur InTraStudie von Anike Krämer (Gender Studies, Ruhr-Universität-Bochum)

Videobotschaft zur InTraStudie von K* Stern (für den Bundesverband Trans* e.V.)