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zuletzt geändert am:

  • 01.01.2014

EMIGMA - Empowerment von Migranten zum Klimaschutz

Projekt

 

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für drei Jahre geförderte Projekt hat zum Ziel, das Umweltverhalten und die umweltbezogenen Einstellungen von türkisch- und russischsprachigen Migranten zu erforschen und deren Engagement für den Klimaschutz zu stärken.

 

Gemeinsam mit einigen Netzwerken und Initiativen von Migranten soll vor allem der Nachhaltigkeitsgedanke in den Gemeinschaften verbreitet werden.

 

Diese Initiativen benötigen Unterstützung für die Ausweiterung und Professionalisierung ihrer Arbeit, die insbesondere in einer durch wissenschaftliche Methoden gestützten Planung und Evaluation von Maßnahmen zur Förderung umwelt- und klimaschonenden Verhaltens besteht. Für das Projekt wurde der transdisziplinäre Forschungsansatz gewählt, welcher Problemansichten und Erfahrungswissen der Projektpartner sowie Praxisakteure sowohl in die Forschung als auch in die Planung und Durchführung von Interventionsmaßnahmen integriert.

 

Das EMIGMA-Team hat für die drei Jahre folgende Projektplanung entwickelt:

 

In der ersten Phase wird eine repräsentative Erhebung in Form von standardisierten Interviews in den vier Regionen Dortmund, Berlin, München und Baden-Württemberg durchgeführt. Diese evaluiert das Umweltverhalten, die umweltbezogenen Einstellungen sowie das Engagement in den drei alltagsbezogenen Handlungsfeldern Mobilität, Wohnen und Ernährung. Qualitative Interviews vertiefen dieses Wissen weiter.

 

In der zweiten Phase werden umweltpsychologische Interventionsmaßnahmen (Information, Verhaltensrückmeldung, Verhaltensangebote und –anreize) zielgruppen- und problemspezifisch angepasst und deren Effekte erfasst. Hierzu ist eine Umweltbilanzierung der Verhaltenseffekte notwendig, die das Heidelberger naturwissenschaftliche Forschungsinstitut ifeu für das Projekt EMIGMA sicherstellt.