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  • 22.01.2015

EMIGMA - Empowerment von Migranten zum Klimaschutz

Aktuelles

 

Zusammenfassung der EMIGMA Ergebnisse als Buch erschienen - Empowerment von Migrant_innen zum Klimaschutz. Konzepte, empirische Befunde und Handlungsempfehlungen

Das Buch von Marcel Hunecke und Ahmet Toprak ist im Dezember 2014 erschienen und fasst die wichtigsten Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojektes EMIGMA zusammen. Weiterhin werden darin wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen für die zielgruppenspezifische Ansprache von russischsprachigen und türkeistämmigen Migranten im Umwelt- und Klimaschutz formuliert.

weitere Informationen zum Buch finden Sie hier <<<

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Handlungsempfehlungen zum Empowerment von Migrant_innen

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Klimaschutz und Integration? Was bewegt Migrant_innen, sich für den Klimaschutz zu engagieren? Was hindert sie daran? Mit wissenschaftlich fundierten Handlungsempfehlungen gibt EMIGMA Antworten auf die Frage, wie das Engagement von Migrant_innen zum Umwelt- und Klimaschutz gefördert werden kann.

Die Handlungsempfehlungen resultieren aus den Ergebnissen einer repräsentativen Befragung, vertiefenden Interviews sowie der Evaluation von vier Modellprojekten. Zudem standen Praxisakteure mit ihrem Erfahrungswissen dem Projekt EMIGMA während der dreijährigen Laufzeit beratend zur Seite und wurden zu spezifischen Fragestellungen interviewt. Ziel der Handlungsempfehlungen ist es, Akteur_innen aus Migrantenorganisationen, Umweltschutzorganisationen, Unternehmen und anderen Einrichtungen dabei zu unterstützen, den Nachhaltigkeitsgedanken in den türkischen und russischen Communities zu verbreiten. Des Weiteren adressieren die Handlungsempfehlungen die verschiedenen Ebenen in Verwaltung und Politik und zeigen auf, an welchen Stellen Rahmenbedingungen derart zu gestalten sind, dass sie die Migrant_innen- und Umweltschutzorganisationen in ihrer Klima- und Umweltschutzarbeit unterstützen. Sei es durch entsprechende Projektausschreibungen oder direkte finanzielle Unterstützung.

Die Handlungsempfehlungen beinhalten im allgemeinen Teil strukturelle, strategische und organisatorische Empfehlungen. Diese gelten sowohl für das Klimaschutzengagement als auch für die drei im Projekt untersuchten Handlungsfelder Mobilität, Ernährung und Wohnen. Im spezifischen Teil wird dann auf die Besonderheiten in den drei Handlungsfeldern eingegangen und bei Unterschieden zwischen türkeistämmigen und russischsprachigen Migrant_innen differenziert. Die Empfehlungen sind in der folgenden Broschüre zusammengefasst:

Handlungsempfehlungen zum Empowerment von Migrant_innen

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Wie stehen Migranten zum Klimaschutz? - Pressegespräche in Berlin und Dortmund

Wie groß ist das Engagement von Migrantinnen und Migranten für den Klimaschutz? Was sind die Motive? Wie wichtig sind Bioprodukte in der Ernährung? Welche Rolle spielt die Integration für das Klimaschutzengagement? Bei den Pressegesprächen in Berlin, 26.06.2012 und Dortmund, 28.06.2012 präsentierte das EMIGMA-Team Antworten auf diese und weitere Fragen der Öffentlichkeit. 

Im Rahmen einer repräsentativen Untersuchung haben die Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften, und das Ifeu-Institut (Heidelberg) unter der Leitung von Prof. Dr. Marcel Hunecke und Prof. Dr. Ahmet Toprak insgesamt 1600 türkeistämmige und russischsprachige Migrantinnen und Migranten sowie 400 Deutsche ohne Migrations-hintergrund als Referenzgruppe zwischen 16 und 75 Jahren befragt.

Die Studie wurde in den vier Regionen Dortmund, Berlin, München und Baden-Württemberg mit dem Ziel durchgeführt, die Einstellungen der Migranten zum Klimaschutz, ihr Umweltverhalten und die daraus resultierenden CO2-Emissionen zu untersuchen. Die beiden Dortmunder Sozialforscher haben mit ihrem Team in dieser Erhebung umfangreiche und differenzierte Erkenntnisse zum klimarelevanten Verhalten der Bevölkerung mit türkischem und russischem Migrationshintergrund zusammengetragen. Die gewonnenen Daten sind in Deutschland einmalig, weil über diese beiden Migrantengruppen bis heute keine repräsentativen Untersuchungen vorliegen.

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EMIGMA-Team wieder dabei beim Campuslauf

Auch in diesem Jahr meldete sich das EMIGMA-Team zum 28. Campuslauf am 23. Mai 2012 an. Diesmal waren sie zu fünft und entschieden sich für die 5000-m-Strecke.

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EMIGMA-Projekt im FB-Forschungskolloquium

Thema des FB-Forschungskolloquiums vom 9. Mai 2012 (16:30 Uhr, EF 44, Raum 3.01) wird sein: "MigrantInnen und Nachhaltigkeit - Umweltbezogene Einstellungen und Umweltverhalten von russisch- und türkischsprachigen MigrantInnen in Deutschland".

Referent Prof. Dr. Marcel Hunecke wird die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1600 russisch- und türkischsprachigen MigrantInnen zum Thema Umwelt- und Klimaschutz vorstellen. Ziel des EMIGMA-Projektes ist es vor allem, Ansatzpunkte zur Aktivierung der MigrantInnen in Sachen Umwelt zu erkunden, sowohl in deren Alltagsverhalten als auch in Migranten- und Umweltorganisationen.

Das Forschungskolloquium ist eine öffentliche Veranstaltung, zu der alle Lehrenden und Studierenden herzlich eingeladen sind!

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Workshop zu EMIGMA-Ergebnissen

Nach der zehnmonatigen Erhebungsphase stellte das EMIGMA-Team am 24. April 2012 in einem Preview-Workshop seine repräsentativen Ergebnisse den Projektpartnern und Praxispartnern sowie einem Vertreter des Projektträgers vor.

Ziel des Workshops war es, die empirischen Daten konstruktiv zu diskutieren sowie Modellprojekt-Ideen zur Aktivierung des Umweltschutz-Engagements der MigrantInnen weiter zu entwickeln. Eines dieser Projekte besteht beispielsweise in der Schulung von türkischsprachigen Frauen der zweiten Generation zu Multiplikatorinnen, die den Umweltgedanken in ihrem sozialen Umfeld fördern. Alle Modellprojekte werden - als dritte und abschließende Phase von EMIGMA - in den nächsten Monaten wissenschaftlich begleitet und hinsichtlich ihres Erfolges evaluiert.

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Projekt EMIGMA: Entwicklung 2010-2011

Das Projekt EMIGMA startete im Herbst 2010 . In den ersten drei Monaten wurde der Stand der Forschung zur Risiko Problemwahrnehmung hinsichtlich des Klimawandels, zur Überwindung der Intentions- Verhaltens- Lücke im Umweltverhalten, zur Migrationsforschung sowie zur Umweltbilanzierung von Alltagsverhalten aufgearbeitet. In Oktober 2010 hat ein Kick Off Treff/ Expertenworkshop stattgefunden, wo dieses Wissen mit dem Wissen und der Erfahrung von Praxisakteuren aus nationalen und internationalen Projekten zur Nachhaltigkeitskommunikation und -bildung diskutiert und ergänzt wurde.

Das aus dem Expertenworkshop generierte Erfahrungswissen von Praxisakteuren wurde durch Experteninterviews mit Vertretern von Migrantenorganisationen und aus den Bereichen Nachhaltigkeitskommunikation und Umweltbildung und Politik ergänzt. Insgesamt sind elf Experteninterviews durchgeführt worden.

Auf Grundlage von theoretischen Überlegungen und der Experteninterviews wurde ein Fragebogen bestehend aus zwei Teilen (einem Interviewteil und einem CO2-Rechner) in drei Sprachen (deutsch, russisch, türkisch) erstellt. Im März 2011 wurden Verbesserungs- und Präzisierungsvorschläge der Experten in die endgültige Version des Fragebogens integriert. Im April 2011 startete eine repräsentative Befragung in Haupt- und Großstädten der vier Bundesländer: NRW, Bayern, Berlin und Baden-Württemberg. Die Befragung wurde im „face to face“ – Verfahren von geschulten Interviewern durchgeführt. Insgesamt wurden 800 Personen mit türkisch-sprachigem Migrationshintergrund, 800 Personen mit russisch- sprachigem Migrantionshintergrund und 400 Personen ohne Migrationshintergrund befragt.

Die Befragung der beiden Personengruppen mit Migrationshintergrund konnte im Dezember 2011 abgeschlossen werden.

Die Befragung einer Kontrollgruppe von 400 Deutschen soll im Januar 2012 abgeschlossen werden.

Die ersten Ergebnisse wurden auf dem Umweltpsychologischen Kongress in Eindhoven am 26.09.2011 präsentiert. (Poster: „Unterscheiden sich russisch- und türkischsprachige MigrantInnen und die einheimische Bevölkerung in ihrem Umweltverhalten, in ihren umweltbezogenen Einstellungen und Co2-Bilanzen?“

Ab Dezember 2011 hat die Datenanalyse zur repräsentativen Befragung begonnen.

Die Ergebnisse der repräsentativen Befragung dienen als Grundlage für eine Zielgruppensegmentierung. Ausgewählte Repräsentanten der identifizierten Zielgruppen werden in den Monaten Februar bis März 2012 in themenzentrierten Interviews befragt.

Mehr Informationen finden Sie in der rechten Spalte als Download zur Verfügung.

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Projekt EMIGMA läuft auf vollen Touren

Eine Vierergruppe aus dem EMIGMA-Forschungsprojekt unseres FB beteiligte sich am "Campuslauf" der TU, der am 25. Mai 2011 zum 27. Mal stattfand. Die 5000-m-Strecke, bei der die Steigung Otto-Hahn-Straße gleich zweimal zu bewältigen war, liefen Corinna Hermey (stud. Hilfskraft), Gerrit Weitzel (Praktikant), Prof. Dr. Marcel Hunecke und Dr. German Mendzheritskiy (wiss. Mitarbeiter).
Doch nicht nur beim Campuslauf läuft EMIGMA auf vollen Touren: Drei von vier Erhebungswellen (Dortmund, Berlin, München/Augsburg) sind angelaufen, in denen Migranten zu Umweltverhalten und Klimaschutz befragt werden. Ende Juni startet die vierte und letzte Erhebungswelle in Baden-Württemberg. Insgesamt sollen in jeweils einstündigen Interviews 1600 Personen mit türkischem und russischem Migrationshintergrund sowie 400 deutsche Personen ohne Migrationshintergrund Auskunft geben.

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Kick-off-Workshop im Oktober 2010

Am 25.10.2010 fand der Kick-Off-Workshop an der FH Dortmund statt, an dem sowohl die Projektgruppe EMIGMA (FH Dortmund) als auch Projektpartner und Praxisakteure aus den am Projekt beteiligten Migranten- und Umweltorganisationen teilnahmen.

Hintere Reihe (von links):
Irina Gusol, Frank Kutzner, Frank Dünnebeil, Udo Lambrecht, Prof. Dr. Ahmet Toprak, Dr. Anne Ziesenitz, Marlene Alshut, Dr. Nilüfer Keskin, Prof. Dr. Marcel Hunecke, Larissa Graf, Gülcan Nitsch
Vordere Reihe:
Dr. German Mendzheritskiy, Dr. Turgut Altug, Ümit Kosan

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