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zuletzt geändert am:

  • 04.10.2017

Integra_et_Klima

Umwelt- und Klimaschutz in Integrations- und Sprachkursen

Integra_et_Klima bringt den Umwelt- und Klimaschutz in Integrations- und berufsbezogene Sprachkurse für MigrantInnen. Erstmals wird das Thema mit dem Erwerb einer neuen Sprache sowie berufsqualifizierenden Maßnahmen verknüpft. Damit wird die Bildung für nachhaltige Entwicklung stärker für die Zielgruppe MigrantInnen geöffnet.

Ziel ist es, durch Information und Aufzeigen von alltagstauglichen Handlungsstrategien die Kompetenzen der TeilnehmerInnen zum Umwelt- und Klimaschutz zu stärken, damit sie ihre Treibhausgasemissionen verringern können. Zudem soll die Nachhaltigkeitskommunikation in MigrantInnen-Organisationen etabliert werden.

 

 

 

Aktuelles aus dem Projekt

Unter "Das Projekt" erfahren Sie mehr zu den Inhalten, Zielen, Projekt- und Praxispartnern von Integra_et_Klima.

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Neuigkeiten und Ergebnisse aus dem Projekt.

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Einladung zur Abschlussveranstaltung am 4.12.2017 in Dortmund

Vor drei Jahren ist das Projekt Integra_et_Klima mit dem Ziel gestartet, Unterrichtsmaterialien zum Thema Klimaschutz für Integrations- und berufsbezogene Sprachkurse zu entwickeln. Die Materialien wurden in zahlreichen Kursen bundesweit erprobt und auf ihre Wirksamkeit hin evaluiert.

In der Abschlussveranstaltung möchten wir die Unterrichtsmaterialien sowie die Ergebnisse der Evaluation präsentieren und diese gemeinsam mit Interessierten reflektieren und diskutieren.

Zum Austausch über die Ergebnisse des Projekts laden wir herzlich ein:

am Montag, 04.12.2017, 14.00 -17.00 Uhr

im Multikulturelle Forum e.V., Friedensplatz 7, 44135 Dortmund.

Willkommen sind DozentInnen und KoordinatorInnen von Sprach- und Integrationskursen sowie alle, die sich für die Vermittlung von Klimaschutz in migrantischen Zielgruppen interessieren.

Um einen bereichernden und intensiven Diskussionsrahmen zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Wir bitten daher um eine verbindliche Anmeldung bis zum 15.11.2017 an maria.seewald@fh-dortmund.de.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch!

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Kampagne „KlimaTag an der deutsch-türkischen Europaschule in Berlin“ erfolgreich abgeschlossen!

Im Rahmen des Projekts Integra_et_Klima hat die türkischsprachige Umweltorganisation „Yeşil Çember“ (deutsch: Grüner Kreis) eine Klimaschutzkampagne an der deutsch-türkischen Aziz-Nesin Europaschule in Berlin durchgeführt.

Am 10. Mai 2017 fand ein Klimatag an der Schule statt. Schüler*innen der 3-6 Klasse hatten im Vorfeld mit fünf Lehrenden neun Stationen vorbereitet, an denen verschiedene Umweltthemen interaktiv vorgestellt werden sollten. Es waren u.a. Tische zu Papierrecycling, Hochbeetbau, Mikroplastik, FairTrade oder dem Treibhauseffekt dabei. Vormittags konnten die Schülerinnen und Schüler nacheinander an jeder Station mitmachen und Sticker sammeln. Der Zettel mit allen Stickern konnte am Ende für eine Verlosung abgegeben werden. Nachmittags kamen dann auch die Eltern und andere Gäste dazu. Bilder der Veranstaltung finden sich in dieser Galerie.

Während der Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung setzten sich die Kinder intensiv mit der Thematik auseinander. Sie erweiterten dabei sowohl ihr deutsches als auch türkisches Vokabular, um sich über die Themen austauschen zu können. Die neuen Begriffe und Worte fassten sie in einem türkisch-deutschen Umweltwörterbuch zusammen, welches am 17. Juli 2017 an der Schule vorgestellt wurde. Das Buch umfasst 72 Seiten mit über 500 Wörter aus acht Kategorien sowie alltagsnahe Umweltschutztipps. Ziel des Wörterbuchs ist es, die Sprachförderung der Kinder zu unterstützen und gleichzeitig das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu erhöhen. Hier gibt es das Wörterbuch zum Download.

Im Rahmen von Integra_et_Klima finden im Jahr 2017 insgesamt drei Kampagnen statt, in denen Klimaschutz mit dem Erwerb der deutschen Sprache verknüpft werden soll. Initiiert und durchgeführt wurde diese Kampagne von Frau Gülcan Nitsch, Diplom-Biologin und geschäftsführende Gesellschafterin bei Yeşil Çember. Die Kampagne wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom BMUB gefördert.

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Neuigkeiten im Projekt

In der Pilotphase wurden unsere fünf klimaschutzbezogenen Module erfolgreich in 18 Integrations- und berufsbezogenen Sprachkursen eingesetzt. Dafür haben wir 21 DozentInnen des MkF und anderer Bildungseinrichtungen in Düsseldorf, Bergkamen, Köln, Hamm und Dortmund geschult. Gleichzeitig wurde eine Evaluation der Materialien durchgeführt. Die ersten Ergebnisse sind spannend und vielversprechend.

Die Unterrichtsmaterialien wurden sehr positiv bewertet und konnten auf Grundlage des hilfreichen Feedbacks der DozentInnen deutlich verbessert werden. In der Transferphase werden die überarbeiteten Materialien nun in Berlin, Hamburg, Hannover, Braunschweig, Kassel und Frankfurt eingesetzt.

In den verbleibenden Monaten bis zum Projektende werden die Module ihren finalen Feinschliff erhalten. Ab Dezember werden wir sie über einen kostenfreien Downloadlink allen Interessierten zur Verfügung stellen.

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Wir starten die Pilotphase!

Nach neun Monaten Recherchieren, Lesen, Abgleichen, Diskutieren, Planen, Entwerfen, Verwerfen, Verbessern und Gestalten ist es so weit: Unsere fünf Module rund um das Thema Klimawandel sind fertig!

Wir sind gespannt, wie sich die Übungen und Arbeitsmaterialien zu den Themen Klimawandel, Wohnen und Arbeiten, Unterwegs, Essen und Trinken und Einkaufen im Praxis-Test bewähren. DozentInnen in Hamm, Lünen, Dortmund und Düsseldorf werden die Module in den kommenden Monaten in ihren Integrations- und sprachbezogenen Berufskursen erstmals einsetzten und ausprobieren.

Parallel dazu startet auch die erste Befragung der KursteilnehmerInnen für die Evaluation. Um diese durchführen zu können, wurde der Fragebogen in 11 Sprachen übersetzt.

Sie sind neugierig geworden, sind DozentIn für Integrations- oder berufsbezogenen Sprachkursem unterrichten in einer Stadt zwischen Lünen und Düsseldorf und möchten sich an dem Projekt beteiligen?

Dann melden Sie sich bei uns: maria.seewald@fh-dortmund.de

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gedruckt am: 22.11.2017  03:03