UmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafterUmweltbotschafter

IndUK - Individuelles Umwelthandeln und Klimaschutz

Mit dem BMBF-geförderten Projekt wurden in einem Prozess der Wissensintegration die Ergebnisse zu individuellem Umwelthandeln und zum Klimaschutz aus den Projekten EMIGMA, KlimaAlltag, SPREAD und Rebound integriert und weiterentwickelt (zum Abschlussbericht). Zudem wurde das in den Projekten erarbeitete Handlungswissen transdisziplinär integriert und in zwei Themenfeldern zur Anwendung gebracht.

Leitfaden für die Gestaltung aktivierender Maßnahmen ist jetzt da!

Unter dem Titel „Empowerment von MigrantInnen und Geringverdienenden zum Umwelt- und Klimaschutz“ haben das Team von Professor Dr. Hunecke zusammen mit Kolleginnen und Kollegen des ISOE im Rahmen von IndUK einen Leitfaden für die Gestaltung aktivierender Maßnahmen entwickelt. Praxisakteure aus Umwelt- und Migrantenorganisationen, kommunalen Klimaschutzeinrichtungen sowie der Umwelt- und Verbraucherberatung haben in einem Wissensdialog die Entwicklung des Leitfadens maßgeblich unterstützt.

Der Leitfaden:

  • wendet sich an Akteure aus Kommunen und Einrichtungen der Umwelt- und Verbraucherberatung, der Umweltbildung und an Umweltverbände, die verbraucherbezogene Klimaschutzmaßnahmen planen und umsetzen.
  • soll dabei unterstützen, Geringverdienende und Personen mit Migrationshintergrund zielgruppenspezifisch anzusprechen, zu motivieren und zu befähigen, umwelt- und klimaschonende Verhaltensweisen im Alltag umzusetzen (Empowerment zum Klimaschutz).
  • will für die Potenziale und Besonderheiten dieser Gruppen sensibilisieren
  • gibt erste Hinweise und Hilfestellungen für die Konzeption, Kommunikation und Umsetzung von Maßnahmen, die umwelt- und klimafreundliches Verhalten stärken.

Zum Download des Leitfadens klicken Sie hier

PDF...

Das Projekt

Ein Ziel von IndUK war es, die analytischen Ergebnisse der Projekte EMIGMA, KlimaAlltag, SPREAD und REBOUND zu individuellem Umwelthandeln in einer Synthese zusammen zu bringen, um somit eine konsolidierte und bewertete Wissensbasis für die sozialwissenschaftliche Klimaforschung bereitstellen zu können.

Parallel dazu wurde das in den Projekten generierte Handlungswissen in den zwei Themenfeldern "Klimaschutzberatung für Verbraucher" und "Schulungen für Gebäudeenergieberarter" in transdisziplinären Wissens- und Stakeholderdialogen mit Multiplikatoren und Praxisakteuren gebündelt und adressatengerecht aufbereitet.

So führte beispielsweise das Team von Prof. Dr. Hunecke mit Kolleginnen und Kollegen des ISOE im Themenfeld "Klimaschutzberatung für Verbraucher" die in den Projekten EMIGMA und KlimaAlltag erarbeiteten Erkenntnisse zusammen. Im Kerng ging es um aktivierende, lebenswelt- und zielgruppenbezogene Kommunikations- und Beratungsangebote zur klimafreundlichen Veränderung von individuellem Umweltverhalten. Die Ergebnisse wurden vor allem mit Blick auf die Zielgruppen Migrant_innen und sozioökonomisch schlechter gestellte Personen aufbereitet. So wurden zielgruppenspezifische Besonderheiten der betrachteten Alltagspraktiken sowie Folgerungen für geeignete Kommunikations- und Beratungsformate und deren institutionelle Einbettung berücksichtigt. Um einen transdisziplinären Wissenstransfer sicherzustellen, wurde ein Wissensdialog mit Praxisakteuren aus Umwelt- und Migrantenorganisationen, kommunalen Klimaschutzeinrichtungen sowie der Umwelt- und Verbraucherberatung durchgeführt.

Das Projekt wurde vom BMBF im Rahmen der "Forschung zu den sozialen Dimensionen von Klimaschutz und Klimawandel (SÖF)" gefördert.


Beteiligte Projekte und Projektpartner

Die Ergebnisse und das Handlungswissen folgender Projekte werden im Rahmen von IndUK zusammengeführt und weiterentwickelt:

EMIGMA - Empowerment von Migranten zum Umweltschutz

FH Dortmund - Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften


gedruckt am: 16.12.2018  03:20