Zertifiziertes Profil: Theater als Soziale Kunst (TaSK)

Seit dem Wintersemester 2004 können Studierende, die am Arbeitsfeld "Theater in sozialen Arbeitsfeldern" interessiert sind, integriert in das Bachelor-Studium Soziale Arbeit an einem zertifizierten Profilstudium "Theaterpädagogik" teilnehmen. Zum Wintersemester 2014 wird das Profilstudium unter dem Titel „Theater als Soziale Kunst“ – TaSK neu aufgelegt. Die Studierenden des Profilstudiums TaSK erhalten am Ende des Studiums ein zusätzliches Zeugnis als "Theaterpädagoge/Theaterpädagogin (Grundlagenausbildung nach BUT)". Die Bezeichnung "BUT" bedeutet, dass diese Ausbildung von einem überregionalen Fachverband (Bundesvereinigung Theaterpädagogik) anerkannt wird. Die Grundlagenausbildung ist bei den Arbeitsämtern (ZBF/Zentrale Vermittlung für Bühne, Film und Kulturelle Bildung) registriert und kann bei Bewerbungen als zusätzliche berufliche Qualifizierung angegeben werden. Die Grundlagenausbildung dient auch als anerkennungsfähiges Modul für die Vollausbildung zum Theaterpädagogen, die an verschiedenen Einrichtungen und Fachhochschulen absolviert werden kann. Die Vollausbildung "Theaterpädagoge/Theaterpädagogin/BUT" ist dem Abschluss eines Hochschulstudiums vergleichbar. Weitere Informationen findem Sie auf dieser Website und sind bei Interesse bei Frau Prof. Dr. Norma Köhler, Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheurle oder Prof. Dr. Melanie Hinz in der Sprechstunde oder per Email einzuholen. Zum Zertifikat siehe Website des Bundesverbandes Theaterpädagogik (BuT). http://www.butinfo.de/

Profilstruktur TaSK

I. Studienabschnitt


Der erste Studienabschnitt bildet die Voraussetzung für eine erfolgreiche Aufnahme in das Profilstudium TaSK. Folgende Veranstaltungen sind zu besuchen und die folgenden Studienleistungen (SLs) und Zusatzleistungen (ZLs) speziell für TaSK zu erbringen:


Modul K02: Selbst-, Sozial- und Handlungskompetenzen erproben und reflektieren I und II

    • Eine SL/Veranstaltung in K02 2A – Selbst-, Sozial-, Handlungskompetenzen I bei Christoph Lutz-Scheurle oder Melanie Hinz.
    • Eine Zusatzleistung/Veranstaltung in K02 2B – Selbst-, Sozial-, Handlungskompetenzen II bei Norma Köhler oder Christoph Lutz-Scheurle

Zudem muss eine

  • Modulprüfung (Hausarbeit) im Modul K02 bei Norma Köhler, Christoph Lutz-Scheurle oder Melanie Hinz über das Handlungsfeld „Theaterpädagogik“ abgelegt werden.

Modul W07: Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation

  • Insgesamt müssen 4 Veranstaltungen à 2 SWS in TaSK-fähigen Studienangeboten besucht- und in diesen 2 SLs und 2 Zusatzleistungen erbracht werden.


Davon:

1 SL in Theorie (W 7.1)
1 SL in Praxis (W 7.2)
2 Zusatzleistungen in zwei TaSK-fähigen Veranstaltungen nach freier Wahl

Zudem muss eine

  • Eine profilbezogene Hausarbeit im Rahmen eines TaSK-fähigen Studienangebots bei Norma Köhler, Melanie Hinz oder Christoph Lutz-Scheurle geschrieben werden.

Ebenso müssen die folgenden außerhochschulischen Leistungen erbracht werden:

  • Zusätzlich muss mindestens ein Theater-Workshop nachgewiesen werden (vorzugsweise im dritten oder vierten Semester), der nicht Teil von W07 ist, oder als kooperative Lehrveranstaltung mit einem anderen kulturellen Träger durchgeführt wird.
  • Nachweislich müssen vier Inszenierungen in Theatern besucht worden sein (Vorlage von Eintrittskarten).
  • Es besteht die Pflicht, die „Labortage der Künste“ aktiv zu unterstützen, ebenso besteht die Erwartung, dass die Profilinteressierten Studierenden auch bei außerplanmäßigen Veranstaltungen (Tagungen, Einweihungen etc.) Präsenz zeigen!

Im dritten Fachsemester erfolgt die offizielle Aufnahme in das Profilstudium. Ggf. erfolgt ein gesondertes Aufnahmeverfahren. In dem Aufnahmegespräch wird zum einen geprüft, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, zum anderen wird die Aufnahme in das Profilstudium bestätigt.


II. Studienabschnitt:


K09: Praxissemester

  • Der Praxisanteil im Rahmen des TaSK (100 Stunden) muss entweder in einer Theater-, oder theaternahen Institution absolviert werden, oder mit einem theaterpädagogischen Projekt befasst sein. Über die Anerkennung der Praktikumsstelle als TaSK-fähige Praktikumsstelle entscheiden die Lehrenden des Profils.
  • Die 100 Stunden können mit dem Praxissemester kombiniert werden, können aber auch unabhängig davon abgeleistet werden. Über die Anerkennung der Praxisstellen im Rahmen des Praxissemesters entscheidet im Auftrag der Praxisbeauftragten das Praxisbüro des Fachbereichs.
  • Der Praxisanteil des TaSK muss schriftlich ausgewertet werden. Sofern eine Verknüpfung mit dem Praxisbericht erfolgt, kann die schriftliche Auswertung Bestandteil des Praxisberichts sein. In diesem Fall wäre der Praxisbericht am Ende des Praktikums auch bei einem der Lehrenden des Profils einzureichen. Erfolgte keine Verknüpfung muss eine schriftliche Auswertung im Umfang von zehn Seiten bei einem der Lehrenden des Profils eingereicht werden. Für das Praxisbegleitseminar erfolgt eine Zuteilung für die Studierenden des TaSK, sofern ein/e Lehrende/r des Profils ein Praxisbegleitseminar im jeweiligen Semester anbietet. Sollte dies nicht der Fall sein, gelten die sonstigen Regelungen zur Belegung der Praxisbegleitseminare.

III. Studienabschnitt:


Im III. Studienabschnitt erfolgen alle Studienangebote auf Zuweisung, die exklusiv den Studierenden des Profils vorbehalten sind.


W10 Vertiefung und Erweiterung:


In diesem Modul muss eine Veranstaltung (4 SWS) in einem TaSK-fähigen Lehrangebot studiert werden. Inhalte sind die Verbindung von Theorie und Praxis des Theaters; z.B.:

  • Einführung in die Aufführungsanalyse
  • Grundlagen der Theatertheorie
  • Einführung in die Theaterpädagogik

K11 Professionelles Handeln im Projekt:  


Das Projektmodul (insgesamt 10 SWS) wird zugewiesen. Das Projekt wird ausschließlich bei Lehrenden von TaSK studiert. Es findet ein stets einsemestriges Projekt pro Kalenderjahr statt, vorzugsweise im Sommersemester. Die Einhaltung der Regelstudienzeit von sechs Semestern wird nicht beeinflusst.


K12 Professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit III:


Läuft parallel zu W10. Es besteht aus:

    • Ein Selbstlernprojekt (2SWS – Tutorium {maximal zu Zweit}) Zu dem Selbstlernprojekt findet eine Supervision statt.
    • Projektbezogene Anwendungs-/Anleitungsbezüge der Theaterpädagogik (4 SWS)

Studienabschluss:


Studium und But-Zertifikat werden mit einer BA-Arbeit zu einem relevanten Thema abgeschlossen.