Mentoring

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

1. Was ist Mentoring?

2. Was ist das Ziel vom Mentoring-Programm?

3. Wie viele Gespräche soll ich absolvieren?

4. Warum werde ich schon am Anfang des Studiums zum Mentoring-Gespräch eingeladen?

5. Wie funktioniert die Einladung zum ersten Mentoring-Gespräch?

6. Worüber wird im ersten Mentoring-Gespräch gesprochen?

7. Warum bin ich auch im zweiten Semester zum Mentoring eingeladen?

8. Was ist das Studienstandsgespräch?

9. Ich habe die Mentoring-Gespräche bzw. das Studienstandsgespräch nicht wahrgenommen. Was soll ich tun?

10. Ich will kein Mentoring-Gespräch durchführen. Was soll ich tun?

1. Was ist Mentoring?

Das Wort „Mentor“ kommt aus der griechischen Sprache und steht für einen Förderer, Fürsprecher, erfahrenen Berater oder Lehrer. (Vgl. Duden Bedeutungswörterbuch, o.J., online: http://www.duden.de/rechtschreibung/Mentor_Berater_Trainer, 02.04.2012.) Der Begriff „Mentoring“ steht für einen individuellen Lernprozess, in dem eine erfahrene Person (Mentor oder Mentorin) eine weniger erfahrene Person (Mentee) über einen längeren Zeitraum berät. (Vgl. Schmid, B./ Haasen, N., 2011: Einführung in das systematische Mento-ring, Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag, S.14.)

2. Was ist das Ziel vom Mentoring-Programm?

Das Mentoring im Programm „Qualität in der Lehre“ (QdL) ist ein Beratungs- und Förderangebot für alle Studierende der ersten drei Semester. Das QdL-Mentoring soll die Integration in den Studienablauf erleichtern und auch die Reibungsverluste minimieren, die durch die unterschiedlichen Bildungsniveaus der Studierenden bedingt sind. Das Mentoring-Gespräch ist auch eine Vorbereitung auf das spätere Studienstandsgespräch, welches eine der Voraussetzungen für das Erwerben der Leistungspunkte (ECTS) im Modul „Lern- und Arbeitstechniken“ ist.

3. Wie viele Gespräche soll ich absolvieren?

Das Mentoring besteht aus insgesamt drei Gesprächen: Dem ersten Mentoring-Gespräch im ersten Semester, dem zweiten Mentoring-Gespräch im zweiten Semester und dem Studienstandsgespräch im dritten Semester. Um das Mentoring zu bestehen, sollen alle Gespräche absolviert werden. Besonders erfolgreiche Studierende dürfen das Studienstandsgespräch und somit das Mentoring schon im zweiten Semester absolvieren.

4. Warum werde ich schon am Anfang des Studiums zum Mentoring-Gespräch eingeladen?

Sie studieren in den ersten drei Semestern im Fachbereich Informatik und zählen somit zu den Studienanfängern. Diese Studienphase ist für den zukünftigen Studienverlauf und Studienerfolg sehr wichtig. Die Schwierigkeiten, die in dieser Studienphase entstehen, können sich in vielen Fällen auf den weiteren Studienverlauf auswirken und sogar zu dem Studienabbruch führen. In dieser Studienphase bilden sich auch die meisten Fragen zum Studium. Aus diesem Grund laden wir Sie schon in den ersten Wochen zum ersten Mentoring-Gespräch ein.

5. Wie funktioniert die Einladung zum ersten Mentoring-Gespräch?

Das erste Mentoring-Gespräch findet in einer Gruppe statt. Am Anfang des ersten Semesters (schon in der ersten Studienwochen) bekommt jede/-r Studienanfänger/-in eine E-Mail mit der Einladung zum ersten Mentoring-Gespräch. Der Gesprächstermin ist auf Ihren Stundenplan abgestimmt und überschneidet sich i.d.R. nicht mit Ihren laufenden Lehrveranstaltungen. Nach dem Gruppengespräch wird eine Sprechstunde angeboten, in der individuelle Fragen gestellt werden können. Einige Studierende werden im Laufe des ersten Semesters zusätzlich zu den Einzelgesprächen eingeladen. Diese Einzelgespräche sollen ergänzend zum Gruppenteil auch wahrgenommen werden!

6. Worüber wird im ersten Mentoring-Gespräch gesprochen?

Wir wollen Ihnen eine klare Orientierung in Fragen der Studienorganisation, Zeit- und Lernplanung, Vorbereitung auf das Auslands- bzw. Praxissemester etc. geben mit dem Ziel, Ihnen einen gelungenen Einstieg in das Studium zu ermöglichen. Die Hauptthemen betreffen also Ihr Studium in allen Aspekten und Ihre Studierbarkeit. Um Ihnen so viele Informationen wie möglich über Ihr Studium zu geben, findet das erste Mentoring-Gespräch als Gruppengespräch statt. Häufig liegen aber Probleme und Unklarheiten, die sich auf ein Studium negativ auswirken können, woanders – wie z. B. im persönlichen Umfeld, in der Familie etc. Dafür werden auch individuelle „Eins-zu-eins-Gespräche“ angeboten. Selbstverständlich werden alle Gesprächsinhalte vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

7. Warum bin ich auch im zweiten Semester zum Mentoring eingeladen?

Das Mentoring endet nicht nach dem ersten Semester. Sie werden auch weiter von Ihrer Mentorin/ Ihrem Mentor betreut und beraten. Fragen, die nach den ersten Klausuren und Prüfungen bei Ihnen auftauchen, gestalten sich i.d.R. zwar anders, brauchen aber auch passende Antworten oder Lösungen. Das zweite Mentoring-Gespräch dient auch zur Vorbereitung auf das Studienstandgespräch.

8. Was ist das Studienstandsgespräch?

Das Studienstandsgespräch ist ein Teil des Mentorings und für das dritte Semester geplant. Das Absolvieren des Studienstandsgesprächs ist eine der Grundlagen für das Erwerben der 2,5 Leistungspunkte (ECTS) im Modul „Lern- und Arbeitstechniken“. Wenn Sie an den zwei Mentoring-Gesprächen im ersten und zweiten Semester teilgenommen haben, sind Sie schon ausreichend darauf vorbereitet, im Rahmen des Studienstandsgesprächs eine Selbstreflexion zu geben, den bisherigen und zukünftigen Studienverlauf zu analysieren, einen eigenen Studienverlaufsplan zu entwerfen und die erreichten Leistungen selbstkritisch zu bewerten. Besonders erfolgreiche Studierende dürfen das Studienstandsgespräch und somit das Mentoring schon im zweiten Semester absolvieren.

9. Ich habe die Mentoring-Gespräche bzw. das Studienstandsgespräch nicht wahrgenommen. Was soll ich tun?

Die Mentoring- und Studienstandsgespräche sind extra für die Studieneingangsphase gedacht. Der Sinn des Mentoring-Programms besteht darin, dass die Schwierigkeiten und Unklarheiten im Studium so früh wie möglich erkannt und bewältigt werden (meist noch bevor sie entstanden sind). Deswegen ist es schwierig, die Gespräche später aufzuholen. Wir empfehlen Ihnen nichtdestotrotz, den Kontakt mit uns aufzunehmen, damit wir gemeinsam eine Lösung finden können.

10. Ich will kein Mentoring-Gespräch durchführen. Was soll ich tun?

Wenn Sie sich kein Mentoring-Gespräch wünschen, dann sagen Sie es bitte persönlich ab. Dafür kommen Sie bitte bei Ihrer Mentorin/ Ihrem Mentor vorbei. Bei einer persönlichen Absage gilt das Mentoring-Gespräch als bestanden.