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Westfälischer/Ostwestfälischer Telemedizinverbund

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes „Westfälischer/Ostwestfälischer Telemedizinverbund“ wird beispielhaft eine telemedizinische Infrastruktur für unterschiedliche Akteure des Gesundheitswesens (Praxen, Kliniken, Telemedizinzentrum, Bildungsinstitutionen) geschaffen, die es ermöglicht diese Infrastruktur gemeinsam – im Sinne eines Ressourcensharings – zu nutzen. Als gemeinsamer Ausgangspunkt der aufzubauenden Infrastruktur fungiert das Konzept der elektronischen Fallakte (EFA). Die telemedizinischen Fälle werden entsprechend technisch definiert und die Schnittstellen in den Primärsystemen implementiert. Aufgrund der Begrenzungen der EFA wird auch eine technische Erweiterung in Richtung elektronischer Patientenakte laborartig entwickelt. Diese Erweiterung wird ferner demonstrieren wie telemedizinische Versorgungspfade abgebildet werden können.


Projekdaten

Projektleiter Prof. Dr. Britta Böckmann
Laufzeit 2013 - 2015
Status in Bearbeitung
Kooperationspartner

Institut für angewandte Telemedizin (IFAT) am HDZ NRW


Projektbeschreibung

Die Zielsetzung dieses Projekts liegt in der Entwicklung einer kostengünstigen, hoch verfügbaren, standardisierten und gut übertragbaren Lösung für die einrichtungsübergreifende EPA in der Onkologie – unter Berücksichtigung des EFA-Standards. Dabei stehen besonders Gender-Aspekte im Fokus. Die Ableitung der Anforderungen erfolgt dabei auf Basis von S3-Leitlinien (Mammakarzinom, kolonrektales Karzinom und Prostata-Karzinom) und der ein-schlägigen Literatur. Durch die anschließenden Interviews mit medizinischen Experten wer-den die abgeleiteten Anforderungen noch konsentiert. Folglich steht im Mittelpunkt dieses Forschungsprojektes ein Lösungsansatz zur qualitätsgesicherten, vernetzten interdisziplinären und intersektoralen Gestaltung von Versorgungsprozessen für onkologische Patientinnen und Patienten. Zentral ist dabei die Entwicklung und Veröffentlichung von einrichtungsübergreifenden Versorgungspfaden. Gerade angesichts der stärker qualitätsorientierten Ausrichtung von Versorgungsstrukturen in Regionen bilden sich zunehmend onkologische Verbünde, die diese Versorgungspfade implementieren und nutzen können. Basis dafür bildet eine Infrastruktur, die aufsetzend auf der elektronischen Fallakte, die Anforderungen an eine einrichtungsübergreifende Akte in Form konkreter Datensets datenschutzkonform beschreibt. Ausgewählte Use Cases werden darauf aufbauend prototypisch entwickelt. Dabei steht die Nutzerorientierung im Mittelpunkt der Evaluierung, damit sichergestellt wird, dass Produkte, die auf dieser Basis später entwickelt werden, die Bedarfe der Anwender auch wirklich berücksichtigen. Die Forschungsergebnisse sind breit übertragbar für die interdisziplinäre onkologische Versorgung und werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Projektziele

Die Ziele des Forschungsprojektes „Virtuelle Onkologische Verbünde“ sind: - Evaluation der Prozesse in der interdisziplinären und intersektoralen - Versorgung onkologischer Patienten und Patientinnen - Entwicklung von Versorgungspfaden - Entwicklung einer Infrastruktur
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