Workshopreihe

Auf in das Studium – aber wie?

„Wir schreiben gleich einfach unsere eigene Programmiersprache“ beantwortet so sinngemäß Dozent Dr. Robert Rettinger diese Frage, der sich mit allen Themen rund um die Programmierung beschäftigt.

Ist ein Informatik-Studium die richtige Wahl für mich? Wie bewerbe ich mich um einen Studienplatz?

Diese und ähnlich sehr wichtige Fragen, mit denen sich jeder Studieninteressierte auseinandersetzen sollte und muss, damit aus einem erfolgreichen Studium keine Kaffeefahrt wird, wurden von unserer Studienberaterin Dipl. Päd. Judith Freitag in einem Warm-Up-Workshop detailliert, mit viel Geduld und wertvollen Tipps individuell beantwortet.

Meine eigene Programmiersprache in 45 Minuten

Um der Frage „Ist ein Informatik-Studium die richtige Wahl für mich?“ eine noch präzisere Antwort zu geben, lernten die Teilnehmenden im anschließenden Workshop einen absoluten Grundpfeiler aller Programmiersprachen und damit auch aller Informatik-Studiengänge kennen: Den Compiler, ein Computerprogramm, das Quellcode einer bestimmten Programmiersprache in eine Form übersetzt, die von einem Computer (direkter) ausgeführt werden kann.

Ziel in diesem Workshop war es, den Studieninteressierten einen Übergang von einer Assemblersprache (nach den berühmten „Nullen und Einsen“ eine der hardwarenahesten Programmiersprachen) zu einer Hochsprache (wie Java oder C++) näher zu bringen. Dabei lag der Fokus auf einer vom Prof. Dr. Rettinger selber entwickelten Programmiersprache, mit der die Teilnehmer Objekte generieren und mit Funktionen versehen konnten. Außerdem wurde bei der Übersetzung von der Hochsprache zu Assembler der konkrete Assemblercode generiert und dem Code der Hochsprache direkt gegenübergestgestellt.

Wer nach diesen spannenden Workshops immer noch unsicher war, ob die Informatik das richtige ist, auch dem sei diese Frage dann genau beantwortet.