FH kooperiert mit österreichischem Ministerium

Zwischen der Fachhochschule Dortmund und dem österreichischen Gesundheitsministerium wurde eine Kooperation zur Evaluation des im Fachbereich Informatik in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Peter Haas entwickelten Terminologieservers geschlossen. Dabei soll geprüft werden, ob diese Software in Österreich landesweit als Baustein der nationalen Gesundheitstelematikinfrastruktur eingesetzt werden kann. Österreich führt derzeit die Elektronische Gesundheitsakte als Angebot für alle Bürger ein. In diesem Zusammenhang ist die semantische Interoperabilität zwischen den Informationssystemen in den Gesundheitsversorgungseinrichtungen und dem sogenannten ELGA-System notwendig. Mittels dem Terminologieserver ist es möglich, beliebige Vokabulare und semantische Bezugssysteme zu verwalten und über Webservices maschinenles- und auswertbar den Informationssystemen in der Plattform zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es vor allem auch um einen effektiven Updatedienst zur automatisierten Verteilung von Semantik.