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Technische Informatik

Mein Name ist Joachim Seidler.

Ich habe mein Studium 1999 in der Studienrichtung Technische Informatik abgeschlossen und arbeite heute bei der Adesso AG in Dortmund.

Frage: Warum haben Sie sich für diesen Studiengang an der FH Dortmund entschieden?

Seidler: Ich habe bereits eine Ausbildung als Elektroinstallateur absolviert, war mehrere Jahre in dem Beruf tätig und war daher mehr in den technischen Bereichen aktiv.


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Bachelor oder Master

Bachelor Master
Regelstudienzeit 6 Semester 4 Semester
Abschlüsse Bachelor of Science Master of Science
Zugangsvoraussetzungen Fachhochschulreife, Abitur oder fachgebundene Hochschulreife Berufsqualifizierender einschlägiger Hochschulabschluss
Studienbeginn Wintersemester Sommer- und Wintersemester
Studieninhalte

Der Studiengang umfasst u. a. folgende Grundlagen-Fächer:

  • Einführung in die Informatik
  • Programmierung (Java, C#, C++)
  • Datenbanken
  • Betriebssysteme, Rechnerstrukturen und -netze
  • Softwaretechnik, Web-Engineering
  • Mathematik
  • BWL, Englisch und Datenverarbeitungs-Recht
  • Soft Skills (Präsentations- und Kommunikationstechniken, Lern- und Arbeitstechniken)

Spezifisch für die Vertiefungsrichtung Technische Informatik werden u. a. folgende Fächer angeboten:

  • Physikalisch-elektrotechnische Grundlagen
  • Hardware Engineering
  • Embedded Systems
  • Automatisierungstechnik
  • Robotik

Der Master-Studiengang vertieft und ergänzt Aspekte des Bachelor-Studiengangs mit dem Ziel einer späteren Berufstätigkeit in Führungspositionen wie z.B.:

  • Projektleiter/in,
  • Software-Architekt/in,
  • IT-Berater/in.

Vor diesem Hintergrund werden Fächer wie z.B.

  • Projektmanagement,
  • Entwurfsmuster
  • und Komponentenbasierte Systeme
  • sowie Verteilte und Mobile Systeme

angeboten. Darüber hinaus bieten die unterschiedlichen Wahlpflichtkataloge vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Spezialisierung.

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Berufsaussichten

Im Studiengang Technische Informatik erwerben Sie umfangreiche Kompetenzen, die das komplette Spannungsfeld vom Hardwareentwurf bis zu fortschrittlichen Techniken der Softwareentwicklung abdecken. Absolventen/innen steht damit ein weites Spektrum von Unternehmen offen, die im Bereich der Hardwareentwicklung, hardwarenahen Softwareentwicklung oder der reinen Softwareentwicklung tätig sind. Der Standort Deutschland ist international gerade in den klassischen Ingenieursdisziplinen stark, wie zum Beispiel im Automobilbau, und hier wird ein wachsender Anteil von Funktionalität in Software realisiert. Technische Informatiker/innen finden daher anspruchsvolle Tätigkeiten in Unternehmen der Automobilindustrie, Bahntechnik, Logistik, Luft- und Raumfahrt und der Medizintechnik. Neben den branchenbekannten Herstellern, Siemens oder Volkswagen, sind es auch gerade die mittelständischen Zulieferer in NRW und auch viele Beratungsunternehmen, die Technische Informatiker/innen suchen. Der Bedarf an Absolventen/innen wird durch die Tatsache verstärkt, dass die erste Generation an Computerexperten, die aus andern Ingenieursdisziplinen in die Informatik eingestiegen sind, bald die Schwelle zum Ruhestand erreicht hat. Informatiker/innen werden aufgrund des stark gestiegenen Softwareanteils zunehmend Ingenieursaufgaben besetzen. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Informatik werden in den kommenden Jahren doppelt so viele Stellen frei wie Absolventen/innen die Hochschulen verlassen.





gedruckt am: 20.06.2018  16:44