Kompetenzfelder

Kompetenzfeld: Mobile Systems Quality and Security

Beschreibung

Eine wesentliche Voraussetzung in zukünftigen mobilen Anwendungen, Netzen und Diensten ist die Qualität solcher Systeme, insbesondere die Sicherheit.

Immer mehr innovative und moderne Unternehmen optimieren ihre Geschäftsprozesse durch nahtlose Erweiterung Ihrer IT-Infrastuktur, um dem steigenden Bedarf an Flexibilität und Mobilität nachzukommen. Mitarbeiter werden zusehends mit mobilen Geräten ausgestattet, damit sie auf unternehmens-, Kunden- sowie andere prozessspezifische Daten unabhängig von Ort und Zeit zugreifen können. Sie setzen zunehmend Anwendungen ein, die im Business-Bereich und im Business-to-Business- Bereich über mobile Kanäle kommunizieren. Zahlreiche Beispiele hierzu gibt es unter den Stichworten Supply Chain Management, Customer Relationship Management, E- Payment, Location Based Services, Mobile Finance Services, Mobile Brokerage, Drahtlose Internet Service Provider, Notebook University, RFID, Gesundheitskarte, Maut, digitaler Personalausweis, etc.. Wesentlicher Gewinn dabei ist die Optimierung der Koordination von Geschäftsprozessen und Workflows im Hinblick auf Produktivitäts- und Qualitätssteigerung. Dieser Trend und damit der Grad der Nutzung von mobilen Anwendungen sowie der Datenaustausch über mobile Kommunikationsnetze werden in den nächsten Jahren stark zunehmen. Fest-, Mobil- und Funknetze verschmelzen zu einer Kommunikationseinheit. Laut IDC wird bis 2007 der Markt für mobile Endgeräte weltweit um mehr als 800 Prozent wachsen.

Einher mit dem steigenden Nutzungsgrad gehen erhöhte Anforderungen an die Qualität und die Sicherheit, wobei jedoch diesen Anforderungen nur unzureichend Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Beschreibung: Mobile Systems Security

Wie sicher Daten zwischen mobilen Geräten übertragen werden, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie z.B. Netzkomponenten, Endgerätebetriebssystem, Softwarearchitektur, benutzte Programmiersprachen für die Anwendung, etc.

Gefordert werden nahtlose und durchgängige Sicherheitsmechanismen von der Anwendung im mobilen Endgerät bis zur Gegenstelle; d.h. Verschlüsselung, Autorisierung und Authentisierung über komplexe Prozessketten wie z.B. Mobiles Endgerät → Mobiler Übertragungskanal (Luftschnittstelle) → Netzwerkverbindung und Netzwerkübergang → Internet oder Intranet → Backendsysteme wie Server und Anwendungen bzw. Services. Während bei Mobilkommunikationstandards wie GSM, GPRS und UMTS eine Verschlüsselung der Daten erfolgt, so lange sie über die Funkschnittstelle übertragen werden, liegen nach Verlassen dieser Netze die Daten offen. Für eine Ende-zu-Ende-Sicherheit muss demnach zusätzlich gesorgt werden.

Ziele: Mobile Systems Security

Vor diesem Hintergrund sind die Forschungsziele die Untersuchung von Sicherheitstechnologien und –strategien für zukünftige sichere multimodale E/M- Business-Anwendungen und -systeme. Ziel der zukünftigen "Mobilen Sicherheit“ ist der Einsatz von Cross-Network und Cross-Device, d.h. anwendungsorientierter Sicherheit – unabhängig vom Anwendungsumfeld. Hierzu sollen aktuelle IT- Anforderungen der Praxis bzw. Wirtschaft permanent durch die enge Verbindung zu Unternehmen identifiziert und aktualisiert werden, um ein hohes Matching zwischen Anforderungen und technischen Möglichkeiten abbilden zu können.

Beschreibung: Mobile Systems Quality

Der Aspekt der Qualität mobiler Anwendungssysteme ist für industrielle Fragestellungen von besonderer Bedeutung. Dabei ist nicht nur die Qualität der technischen Infrastruktur von Interesse, sondern viel mehr die Qualität mobiler Anwendungen in einer Ende-zu-Ende-Sicht: so ist z.B. für eine Patientenüberwachung von Interesse, ob die Qualität einer Anwendung, bei der sich ein Patient mobil bewegen kann, die gleiche Qualität besitzt, wie die einer verdrahteten, verteilten Anwendung im stationären Umfeld. Die Norm ISO/IEC 9126 benennt in diesem Zusammenhang die Qualitätsbegriffe Functionality, Reliability (Ausfallhäufigkeit, Ausfalldauer), Performance (Ressourcenverbrauch, Durchsatz), Usability, Efficiency, Maintainability und Portability. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens soll insbesondere die Differenzierung in

  • Qualitäten, die in das Produkt einfließen und von den Benutzern wahrgenommen werden

und in

  • Qualitäten, die in das Produkt einfließen, sich aber erst im Lebenszyklus der Software (Entwicklung, Verteilung/Installation, Betrieb und Wartung) als Vorteil erweisen

untersucht werden.

Ziele: Mobile Systems Quality

Im beschriebenen Kontext bestehen die Forschungsziele darin, die Qualitätsanforderungen an mobile Systeme, die Architektur solcher Systeme und die Prozesse zur qualitätsbewussten Entwicklung mobiler Systeme zu untersuchen. Im Vordergrund steht die Analyse industrieller Fragestellungen, von denen es gilt zu abstrahieren, um Architekturelemente, Mechanismen, Guidelines und ’Best Practices’ zu identifizieren.

Personen

Professoren:

Prof. Dr. Evren Eren Kontaktdaten übertragen
Emil-Figge-Straße 42
44227 Dortmund

Telefon: +49 (0231) 755-6776
Fax: +49 (0231) 755-6710
Email:   @ fh-dortmund.de

Prof. Dr. Johannes Ecke-Schüth Kontaktdaten übertragen
Emil-Figge-Straße 42
44227 Dortmund

Telefon: +49 (0231) 755-6784
Fax: +49 (0231) 755-6710
Email:   @ fh-dortmund.de
Prof. Dr. Ursula Gröner Kontaktdaten übertragen
Emil-Figge-Straße 44
44227 Dortmund

Telefon: +49 (0231) 755-4944
Fax: +49 (0231) 755-4901
Email:   @ fh-dortmund.de