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Fachbereich Informatik
Emil-Figge-Str. 42
44227 Dortmund

Telefon: 0231 / 755 8979
E-Mail: inka@fh-dortmund.de

INKA-Labor

Das INKA-Labor befindet sich an der FH Dortmund im Gebäude des FB Informatik. Es verfügt über drei Eyetracker und die notwendige Softwareunterstützung für die Analyse der erhobenen Daten.Labor
Das Labor


Eyetracking - Aufzeichnung von Blickbewegungen

Das Eyetracking (dt. Blickbewegungsregistrierung) beschreibt das Aufzeichnen von Blickbewegungen einer Person. Dabei wird die Blickbewegung durch sog. Eye Tracker verfolgt und an einen Auswertungs-PC weitergeleitet. Zur Verfolgung der Blickbewegungen sendet der Eye Tracker Infrarot Signale aus, die von der Iris des Auges reflektiert werden und dieser somit die Augen erkennen und verfolgen kann. Dieses Verfahren gestattet es, selbst Bewegungen der Augen in vollständiger Dunkelheit aufzuzeichnen. Durch eine Streuung der Signale ermöglicht es der Eye Tracker, dass das Bewegen des Kopfes während der Aufzeichnung möglich ist und somit der Proband nicht durch die Analyse in seiner gewohnten Arbeitsweise beeinflusst bzw. beeinträchtigt wird. Durch verschiedensten Positionierungsmöglichkeiten des Eye Trackers können auch mobile Endgeräte oder feste Objekte zu analysiert werden.

Eyetracking – Analyse der aufgezeichneten Daten

Eine Heatmap Auswertung

Informationen die der Eyetracker erfasst, werden über die Software Tobii Studio aufgezeichnet und zur Auswertung bereitgestellt. Die Auswertung der aufgenommenen Daten kann in den verschiedensten Verfahren geschehen, zum Beispiel:

  • Heatmaps (siehe Bild) machen die Bereiche auf dem Objekt kenntlich, die am häufigsten angesehen wurden.
  • zeitliche Analyse bestimmt, zu welcher Zeit der Proband einen Bereich des Objektes angesehen hat.

Durch solche Analysen werden Bereiche aufgezeigt, die Probanden vermehrt oder im Gegenteil nicht betrachtet haben. Auf Basis der Auswertungen können so Hinweise auf die geeignete oder zu verbessernde Gestaltung der Benutzeroberfläche gegeben werden. Stellen aufgezeigt, die die Probanden nicht registrieren haben um daraus resultierend Anwendungen so zu gestalten, dass Informationen die ein Benutzer sehen soll auch in dem Bereich platziert werden die er bewusst wahrnimmt.