Prof. Dr.-Ing. Georg Harnischmacher

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zuletzt geändert am:
  • 25.09.2020

Lehrangebot im Fachgebiet Elektrische Energieerzeugung und -verteilung

Sämtliche Lehrmaterialien werden über die E-Learningplattform ILIAS bereitgestellt. Direktzugänge sind auch nach Aufklappen der hier gelisteten Kurse zu finden. Da sämtliche Veranstaltungen aktuell online durchgeführt werden, ist derzeit ein Kursbeitritt nach Antrag und anschließender Bestätigung möglich.

Mehrphasensysteme (MP)

Die Vorlesung beschäftigt sich mit den grundlegenden Eigenschaften von elektrischen Mehrphasensystemen. Im Mittelpunkt stehen dabei die energietechnisch überwiegend genutzten dreiphasigen Drehstromnetze. Die Hörer sollen in die Lage versetzt werden, Mehrphasensysteme sowie Versorgungsnetze und Drehstrominstallationen zu analysieren. Berechnungsmethoden für symmetrische und unsymmetrische Zustände, wie Impedanzunsymmetrien, Kurz- und Erdschlüsse sowie Leiterunterbrechungen, sollen beherrscht und angewendet werden können.

Dazu werden in dieser Veranstaltung die Symmetrischen Komponenten als wichtiger Spezialfall der Modaltransformation von Drehstromgrößen eingeführt, in ihrer praktischen Bedeutung erläutert und an Netzberechnungsbeispielen mit den wichtigsten Drehstrombetriebsmitteln geübt.



    Kursinhalte:
  • Einführung
  • Drehstromsysteme
  • Methode der symmetrischen Komponenten
  • Nachbildung unsymmetrischer Netzzustände
  • Drehstromtransformatoren

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Netze (NZ)

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit den Grundlagen elektrischer Versorgungsnetze der Nieder-, Mittel- und Hochspannungsebenen. Es werden Berechnungsmethoden für den ungestörten Betrieb (Leistungsfluss), den gestörten Betrieb (Kurzschluss) und die Sternpunktbehandlung vermittelt. Die Hörer sollen in die Lage versetzt werden, Energieversorgungssysteme und Netze anhand von Ersatzschaltbildern zu berechnen und mit grundlegenden Berechnungsmethoden normgerecht zu dimensionieren.


    Kursinhalte:
  • Einführung
  • Elektrische Netze
  • Leistungsfluss im ungestörten Betrieb
  • Kurzschlussstromberechnung
  • Symmetrische Komponenten
  • Sternpunktbehandlung

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Anlagen (AN)

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit den Anlagen, Betriebsmitteln und der Zuverlässigkeit elektrischer Energieversorgungsnetze. Die Hörer sollen in die Lage versetzt werden, Betriebsmittel und Anlagen der elektrischen Energieversorgung einzuordnen und zu bewerten sowie die grundlegenden Betriebsmittel hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Parameter auszuwählen und für den Netzverbund zu dimensionieren. Schaltanlagen als Netzknotenpunkte werden sowohl primärtechnisch behandelt als auch die sekundärtechnischen Einrichtungen sowie die Grundlagen der Selektivschutztechnik vorgestellt. Quantitative Angaben für Zuverlässigkeitskennwerte werden für Netzplanungsrechnungen, Analyse von Störungsstatistiken und die Netzbewertung beschrieben.



    Kursinhalte:
  • Einführung
  • Schaltanlagen
  • Schutztechnik
  • Kabel
  • Freileitungen
  • Transformatoren
  • Versorgungszuverlässigkeit

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Einführung in das Vertiefungsgebiet E&U (BA-Modul "Grundlagen Praxisumfeld")

In dieser Veranstaltung wird eine Einführung in die Studienvertiefung Elektrische Energie- und Umwelttechnik (E&U) gegeben.



    Kursinhalte:
  • Einführung
  • Aufgaben und Perspektiven des Ingenieurs in der E&U
  • Energie- und Umweltdiskussion für die Erde
  • Elektrische Energieversorgung und Energiewende
  • Meilensteine der Ingenieurkunst in der Energietechnik
  • Grundbegriffe und Basiswissen

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Schutz- und Leittechnik (SuL)

Das Wahlangebot beschäftigt sich mit den Grundlagen der Schutz- und Leittechnik für Energieversorgungsnetze. Die Hörer sollen in die Lage versetzt werden, Schutzprinzipien zu verstehen sowie Selektivschutzkonzepte für Anlagen und Netze zu entwerfen und zu projektieren. Im Bereich der Leittechnik sollen Systemstrukturen und genormte Schnittstellen verstanden, analysiert und bewertet werden können. Als weit verbreitetes Kommunikationsprotokoll wird auf die Normenserie IEC 60870-5 und ihre Anwendungsprofile -101, -103 und -104 detailliert eingegangen.

    Kursinhalte:
  • Einführung und netzleittechnische Strukturen
  • Prozessankopplung und Informationsverarbeitung
  • Selektivschutzkonzepte
  • Netzschutzanwendungen
  • Erdschlusserfassung und -ortung
  • Gerätetechnik und Algorithmen von Schutzeinrichtungen
  • Kommunkationstechnik und Fernwirkprotokolle

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Energiesystemtechnik (ES) (Pflichtmodul im Master Energiesysteme

Im MA-Pflichtmodul Energiesystemtechnik werden in der Veranstaltung "Transport- und Verteilnetzsysteme (TV)" Themen der Netztechnik behandelt, die Kenntnisse aus dem BA-Studium vertieft und für konkrete Netzplanungsaufgaben angewendet.

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Sekundärtechnik und Netzautomation (MA-Wahlpflichtmodul "Energieautomation")

Das Wahlfach Sekundärtechnik und Netzautomation wird im Master Energiesysteme angeboten. Aufbauend auf den Grundlagen der Schutz- und Leittechnik gibt die Veranstaltung einen Überblick über die gesamte leittechnische Steuerung und Überwachung des elektrischen Energieversorgungsnetzes im Sinne eines Systemansatzes. Es wird auf die Steuer- und Überwachungsfunktionen, den automatisierten Schaltanlagenbetrieb und die kommunikations¬technische Kopplung der Einzelsysteme eingegangen. Zentrales Thema ist die Norm IEC 61850 "Kommunikationsnetze und -systeme für die Automatisierung in der elektrischen Energieversorgung", die über eine reine Protokolldefinition hinausgeht und eine einheitliche, informationstechnische Modellbildung des Energieversorgungsprozesses gestattet. Unter anderem wird das Engineering von Informationsmodellen der Stationsautomatisierung an konkreten Modellierungsbeispielen über die Engineeringphasen Systemspezifikation, Systemkonfiguration bis zur Gerätekonfiguration durchgeführt.

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Netzregelung (MA-Wahlpflichtmodul "Energieübertragungstechnik")

Das Wahlfach Netzregelung wird im Master Energiesysteme angeboten. Zentrales Thema ist die Sicherstellung der Netzstabilität durch betriebliche Maßnahmen, spezielle Betriebsmittel und Systemdienstleistungen aus Sicht der Netzbetreiber. Dazu gehören die Wirk- und Blindleistungsregelung zur Frequenz- und Spannungshaltung im Verbundnetz sowie auch zunehmend die aus dem Verteilnetz verfügbaren Systemdienstleistungen und Regelvorgaben bzw. Netzanschlussbedingungen dezentraler Erzeuger. Die Vermarktung von Regelleistung sowie die Marktmechanismen werden mittels Datenanalysen untersucht.

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