Ausstellung

Fotografie Ruhrmoderne - 16.01.2018 - Dezember 2018

Dokumentation der Architektur der 60er und 70er Jahre im östlichen und mittleren Ruhrgebiet.

Fotografien von 10 Studierenden der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design in Kooperation mit StadtBauKultur NRW

Die Architektur und der Städtebau der Nachkriegszeit sind das bauliche Erbe einer für Deutschland und für das Ruhrgebiet bedeutsamen Epoche. Sie bringen einen Fortschrittsglauben und eine Experimentierfreude zum Ausdruck, die heute undenkbar erscheinen.

Immer mehr dieser Bauwerke sind jedoch in ihrer Existenz bedroht, denn sie sind technisch veraltet und in einem schlechten baulichen Zustand. Darüber hinaus leiden sie unter einem negativen Image, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in weiten Teilen der Fachwelt. Die Initiative RUHRMODERNE, die von der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020 unterstützt wird, möchte diese Impulse am Beispiel des Ruhrgebietes aufgreifen. Ihr Ziel ist es, auf die Bedeutung und die Potenziale der Nachkriegsmoderne aufmerksam zu machen und für einen geschichtsbewussten und zugleich zukunftsgewandten Umgang mit ihrem Baubestand zu werben.

Das Seminar FOTOGRAFIE RUHRMODERNE mit fotografischen Arbeiten von Studierenden der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design, Studiengang Fotografie, widmet sich konkret der Dokumentation und Sichtbarmachung der Architektur der 60er und 70er Jahre im östlichen und mittleren Ruhrgebiet. Ausgewählte Gebäude wurden in dem von Prof. Jörg Winde und Dr. Christine Kämmerer geleiteten Seminar im Wintersemester 2016/2017 erforscht und innerhalb einer umfangreichen fotografischen Serie bildnerisch umgesetzt.

AUSSTELLUNG

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
Bahnhofsvorplatz 3, 45879 Gelsenkirchen

16. Januar bis Dezember 2018