LEHRKONZEPT

Die Architekturlehre zeichnet sich durch die Wissensvermittlung eines breiten Spektrums – einer vielschichtigen Lehre – aus, die sowohl gesellschaftlich-kulturelle und soziale als auch funktionale, technische und gestalterische Aspekte beinhaltet. Im Vordergrund der Ausbildung steht neben der Fähigkeit des analytischen Denkens, die Schulung der Wahrnehmung sowie die Kompetenz tragfähige Konzepte zu entwickeln, um entsprechende Antworten auf die gestellten Aufgaben formulieren zu können.

Die Grundlage des Entwurfs ist die Auseinandersetzung mit der Schaffung von Raum, im Sinne der Raumbildung und "Sichtbarmachung" von diesem. Entwerfen ist immer ein Prozess und beginnt mit der Einordnung des Themas in den Kontext: des Ortes und der Geschichte. Er wird fortgeführt durch die kontinuierliche Entwicklung der Konzeption, - das Erarbeiten einer Idee -, auf Grundlage der baulichen Typologie, im Zusammenspiel der entwickelten Form mit der folgerichtigen Konstruktion und des angemessenen Materials.Dabei ist die stetige Überprüfung und Reflexion des eigenen Handelns wie auch die Weiterentwicklung des Konzepts im Entwurfsprozesses unabdingbar.

QUALITÄT DER LEHRE 

Um die Fähigkeiten und Kompetenzen der Studierenden in den „kritischen Fächern“ Grundlagen des Entwerfens und Gebäudelehre zu stärken sieht die „Qualität der Lehre“  zusätzliche differenzierte Lehrangebote vor.

Durch aktive Lernkonzepte in Form von Analyseübungen, Repetitorien, Tagesexkursionen, Workshops, Vorträge und Präsentationen werden Studierende in den ersten Semestern weiterführend unterstützt. Das Erlernen von spezifischen Strategien und Methoden zum Umgang und zur Umsetzung gestellter Aufgaben stehen dabei im Vordergrund. Gleichzeitig soll das Verständnis für der komplexen Zusammenhänge in der Architektur erfahrbar werden.