Prof. Dr. Helmut Hachul

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"Architektur + Metallbau"

Metallbau

Prof. Dr. Helmut Hachul

 

Neue Strukturformen für den Stahlleichtbau

Im Mittelpunkt der Forschung stehen die Prof. Dr. Helmut Hachul entwickelten, facettierten Raumfaltwerke aus Stahlblech. Mit ihnen sind bei minimalem Aufwand völlig neue, frei geformte Baukörper möglich, die keine weitere Stützkonstruktion benötigen. Grundlage bieten die Forschungen zu geodätischen Kuppeln des US-Amerikaners Richard Buckminster Fuller (1895-1983), welche als Grundlage der eigenen Forschung seit 1998 kontinuierlich weiterentwickelt wurden. Die neuen Konstruktionsprinzipien werden ständig optimiert und bieten eine sehr wirtschaftliche und ästhetische Ergänzung zu gängigen Bauweisen für Freiformflächen. In der Forschung steht auch hier die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund, von der Fertigungskette CAD-CAM bis zur Material- und bauphysikgerechten Detaillierung.

 

Innovativer Metallbau

Ergänzend zu bekannten und erprobten Produkten und Bauweisen im Stahlleichtbau geht es hier vor allem um die Integration alternativer Technologien in den Hochbau, die sich von der Urformung bis zur Umformung, Fügung und Beschichtung zieht. Randgebiete wie der Fahrzeug- und Flugzeugbau werden systematisch analysiert, die Übertragbarkeit der Technologie geprüft und verifiziert.

 

Forschungsvorhaben

Das Lehr- und Forschungsgebiet Architektur + Metallbau befasst sich mit unterschiedlichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich des innovativen und konstruktiven Stahlleichtbaus in Kooperation mit fachspezifischen Unternehmen, Instituten und internationalen Forschungspartnern.

 

- FuE-Vorhaben P880/09/2011 IGF-Nr. 16936 N/2

Mehrdimensional energieoptimierte Gebäudehüllen in Stahlleichtbauweise für den Industrie-und Gewerbebau; Kooperatives Forschungsvorhaben mit der RWTH Aachen, dem Karlsruhe Institute of Technology, HTW Berlin

Forschungsgeber: BMBF/AIF

Laufzeit: 01.02.2011 bis 31.07.2013

 

-BMBF Indusolar +

Entwicklung eines Großflächenkollektors für Fassaden und Dachflächen im Industrie- und Gewerbebau zur Nutzbarmachung thermischer Energie aus solarer Strahlung für Warmwasserbereitung, Prozesswärme und sommerliche Kühlung; Kooperation mit Lehrgebiet Baustofftechnologie und Baukonstruktion Prof. A. Rogall

Forschungsgeber: BMBF/AIF

Laufzeit: 18.11.2008 bis 30.11.2013

 

- HIFF- Förderantrag, Pro.-Nr. 0100179

Initiierung der Metallbauforschung – Anschubfinanzierung zur Vorbereitung von Forschungsvorhaben im Metallbau

Forschungsgeber: Rektorat FH Dortmund

Laufzeit: 21.01.2008 bis 21.11.2009

 

- Projekt BgA – Prof. Dr. Hachul: Jansen AG

Forschungs- und Entwicklungsvertrag mit der Jansen AG, Schweiz

Forschungsgeber: Jansen AG, Schweiz

Laufzeit: 01.10.2007 bis 01.01.2008

 

 

"Entwicklung eines Pfosten -und Riegelverbinders" 

In Kooperation mit der Jansen AG 2007 wurde das Lehr- und Forschungsgebiet "Architektur+Metallbau" von dem Unternehmen Jansen AG mit der Weiterentwicklung eines Verbindungselementes für eine Pfosten -und Riegelfassade beauftragt. Neben dem skizzenhaften Entwurfsprozess lag der Schwerpunkt des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens in der konstruktiven Ausführungsplanung und der Herstellung eines Prototypen in Zusammenarbeit mit der mechanischen Werkstatt des Fachbereichs Maschinenbau und ortsnaher Werkstätten für Fein- und Gerätemechanik.

 

"Untersuchung zur Integration und Nutzbarmachung solarthermischer Systeme in industriell herstellbare Sandwichbauteile zur Gebäudetemperierung"

In Kooperation mit der Fachhochschule Dortmund Angesichts der aktuellen Diskussionen über Nachhaltigkeit und die Nutzung alternativer Energien wurden im Rahmen dieses Forschungsprojektes im Jahr 2008 Möglichkeiten solarer Energiegewinnung über vorhandene Fassaden bzw. Bauteiloberflächen im Industrie- und Gewerbebau untersucht. Im Vordergrund stand hierbei die Integration eines solarthermischen Systems in standardisierte Sandwich-Fassadenelemente mit dem Ziel die auftreffende Sonneneinstrahlung zu absorbieren und in nutzbare Wärme umzuwandeln.

 

"Indusolar+" BMBF Projekt

In Kooperation mit dem Lehrgebiet Baustofftechnologie und Baukonstruktion mit Prof. Rogall und externen Forschungspartnern des DOC DortmunderOberflächenCentrum, A.L.B. Aluminiumhandel und Industriebausysteme GmbH, E.ON Ruhrgas AG und der WILO AG startete 2008 das Forschungsprojekt "INDUSOLAR+". Vor dem Hintergrund des weltweit ansteigenden Energiebedarfs und den damit verbundenen Energiekosten befasst sich dieses Forschungsprojekt mit der Entwicklung eines Großflächenkollektors für Fassaden- und Dachflächen im Industrie- und Gewerbebau. Auch hierbei steht die Nutzbarmachung thermischer Energie aus solarer Strahlung für Warmwasserbereitung, Prozesswärme und sommerlicher Kühlung im Mittelpunkt des Interesses. Basierend auf der Erfassung und Analyse gängiger Systeme und Technologien in der Fassaden- und Kollektortechnologie sollen durch das Vorhaben neue Ansätze zur Verbindung und Nutzbarmachung beider Bereiche aufgezeigt und bewertet werden. Zielsetzung ist eine ganzheitliche, synergetische Verbindung, bei der die Wirtschaftlichkeit von industriell herstellbarer Gebäudehüllen mit dem Nutzen solarthermischer Kollektorsysteme innovativ kombiniert werden.

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Forschung "Metallbau"