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„Den Stein ins Rollen bringen“

Ideen für das Gebiet der Rheinischen Straße in Dortmund/ Innenstadt-West
Wahlprojekt im Sommersemester 2014

Der Ort und die Aufgabenstellung

Ein ungefähr ein Kilometer langer Korridor beiderseits einer verkehrsreichen Hauptstraße, mit Bauten unterschiedlichster Bauart, Dimension und Entstehungszeit (wie schon allein das Luftbild erkennen bzw. vermuten lässt), eingezwängt zwischen unüberwindlichen Grenzen, nämlich der Haupteisenbahnlinie im Süden und der fast 800 m langen Wand einer ungenutzten Industriehalle im Norden, gekennzeichnet durch, Brachflächen, Sanierungsbedarf und Wohnungs-Leerstände, durch soziale Probleme, starke Lärm- und Verkehrsbelastung und kaum nutzbares Restgrün, das ist „unser“ Plangebiet zwischen der Dorstfelder Brücke im Osten und der renaturierten Emscher im Westen. Das Quartier ist ebenfalls geprägt durch Urbanität, durch grüne Nischen und (Industrie-) Romantik, durch den schönsten, derzeit ungenutzten Parkplatz Dortmunds, durch alte Industriearchitektur und Infrastrukturbauten, durch die Nähe zur Innenstadt und zum Hochschulcampus sowie durch den Kinderreichtum der zugezogenen Bevölkerung. Es ein Ort, der Künstlerinnen, Künstler, Urbanisten und andere kreative Menschen inspiriert. Damit ist das Quartier kurz beschrieben – und damit ist auch die Aufgabe definiert: nämlich die Defizite ausgleichen und die Chancen, die sich bieten, „mit den Händen zu greifen“.