D I G I T A L E   G E B Ä U D E M O D E L L E

Weil die Welt zu komplex ist, gestalten wir sie immer mit Hilfe  von abstrahierten Darstellungen. Wir übersetzen die Vielfalt in abstrakte Modelle,  die die Planungssituation abbilden, z.B. Visualisierungen, Berechnungsmodelle, Baukostenermittlung oder Bewertungen zur Nachhaltigkeit.

 

Nachhaltigkeit erweitert die Komplexität der Planungsaufgaben. Hier kommt der Weiterverwendung der Planungsdaten für eine langfristige Gebäudebewirtschaftung eine besondere Bedeutung zu.

Das Bauen im Bestand kann sich nicht an den Vorgaben der CAD-Software für Neubauten ausrichten. BIM - Building information model im Bestand verlangt individuelle Datenmodelle, die die reale Situation des Gebäudes problemrelevant abbilden.

Modelle zeigen einen Zustand. Simulationsmodelle zeigen die dynamische Entwicklung komplexer Systeme. Die dynamische Betrachtung von Gebäuden und ihren Nutzern bringt Erkenntnisse, die mit traditionellen Planungsinstrumenten nicht möglich waren.

o Erfassung des Gebäudebestandes

 

o Baugeometrie - geometrisches Modellieren

 

o Szenografie und Visualisierung

 

o dynamische Simulationsmodelle

 

o Instandhaltungsprognosen

 

o Energetische Optimierungen

 

o Datenmanagement für die Projektbeteiligten

 

o Flächenbilanzierung

 

 

Prof. Dr. Jens Guthoff

Lehrgebiet  Computergestütztes Entwerfen
E-Mail  guthoff@fh-dortmund.de


gedruckt am: 24.09.2018  02:17