MA-Studierende geben Tiny-House-Impulse für Dortmund-Sölde

Der Stand des Fachbereichs Architektur auf der Messe Fair Friends 2020 in der Westfalenhalle 3. (Foto: Christine Remensperger)

Die Stadt Dortmund entwickelt einen Bebauungsplan für eine Tiny-House-Siedlung in Dortmund-Sölde – und bat dafür den Fachbereich Architektur der FH Dortmund um Ideen. Die Ergebnisse zeigen Studierende auf der Messe Fair Friends noch bis Sonntag, 20. September 2020.

Einen Anstoß für die Zielrichtung der städtebaulichen Entwicklung hat sich Gerald Kampert vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt Dortmund von der Fachhochschule Dortmund erhofft.

Konkret geht es um ein „Tiny Village“, also eine Siedlung mit besonders kleinen Häusern auf den rund 9500 Quadratmetern eines ehemaligen Sportplatzes in Sölde. In einem interdisziplinären Masterprojekt haben Studierende des Studiengangs „Ressource Architektur“ unter Leitung von Prof. Christine Remensperger und Guido Kollert der Stadt Dortmund diesen Wunsch erfüllt.

16 Modelle von Tiny Houses und Tiny-House-Gruppen, Maßstab 1:100 und 1:500, sind nun in der Westfalenhalle 3 zu sehen. Dazu zeigt der Fachbereich eine 70-seitige digitale Broschüre mit weiteren Informationen.

„Die Studierenden haben dieses Projekt sehr frei interpretiert“, sagt Prof. Remensperger. „Wir haben uns von den Vorgaben losgelöst. So konnten sie viele unterschiedliche Ideen entwickeln im Hinblick auf Hausgröße und städtebauliche Dichte.“ Die Ergebnisse sollen als Impulsgeber für die Entwicklung des Bebauungsplans in Sölde auch weitere Kooperationsmöglichkeiten mit der Stadt Dortmund ermöglichen.

Zur Broschüre

Text: Tilmann Abegg