Playing with Block: Die Stadt am Mander
Wettbewerb entschieden

Im Rahmen des Veranstaltung „Städtebauliches Entwerfen 1“ erhielten die Architektur-Studierenden des 3. Semesters die Aufgabe, ein neues Stadtquartier mit einer möglichst vielfältigen jedoch wiedererkennbaren Stadtstruktur zu entwickeln, und gleichzeitig ausdrucksstarke öffentliche Räume anzubieten.

Eine besondere Herausforderung des von Prof. Moczala, Inga Lührs und Dirk Becker betreuten Projekts war, die 120 Studierenden in Arbeitsschritten von der Einzelarbeit bis zur Arbeit in der Gruppe von 20 Studierenden mit in immer größeren „Stadtbausteinen“ vertraut zu machen. Synergien sollten deshalb nach dem „Prinzip Stadt“ gewonnen werden; denn im städtischen Zusammenleben profitieren alle von gemeinsamer Infrastruktur, verteilten Aufgaben und gegenseitigen Anregungen.

Das Ergebnis dieses intensiven Prozesses wurde am 18. Dezember 2018 im Foyer des Fachbereichs Architektur in einer „Gala“, der festlichen Abschlusspräsentation aller entstandenen Stadtquartiere, vorgestellt und bewertet. Die Studierenden haben an diesem Abend eindrucksvoll gezeigt, dass sie Architekturprojekte prägnant, zeitgemäß und sogar unterhaltsam präsentieren können. Anschließend hatte die Jury, bestehend aus der Architektin Prof. i.V. Andrea Salgert (FB 1), der Landschaftsarchitektin Jutta Wakob (Lill + Sparla, Köln) und dem Stadplaner Anton Bombach (pesch + partner, Dortmund), die Aufgabe, aus den 6 Entwürfen die qualitätvollste Arbeit auszuwählen. Den ersten Preis erhielt der Entwurf 5 mit dem Thema „Den Bogen zum Mander schlagen“, in dem in hervorragender Weise ein besonderes Raumgefüge zwischen urbanem Zentrum und landschaftlicher Kante zum Wasser vorgeschlagen wird. Herzlichen Glückwunsch!