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London hat alles, und von allem im Überfluss:

So viel Energie. So wenig Regen. Die Tate Modern. Bars, in denen Leute 13 Biere trinken und sagen: "Ich esse heute ja auch nichts!." Hunderennbahnen. Einwohner, die sich selbst am allerwenigsten ernst nehmen, aber die Höflichkeit zum höchsten Gut erhoben haben. Preise, die einfach fassungslos machen.

Eine Fläche von über 1500 Quadratkilometern. Der Architekt Richard Rogers meint dazu, die Londoner würden bald das ganze Land zu betoniert haben, wenn sie nicht langsam anfingen in die Höhe zu bauen. So erblickt man in London keine riesige Skyline, wenn man von etwas höheren Gebäuden wie der Gherkin absieht, sondern stellt fest, dass es in London jede Menge Reihenhäuser gibt. Die Idee, dass jeder sein eigenes Haus besitzen muss, ist tief in den Köpfen der Londoner verankert. Was London von anderen Städten wie z. B. New York unterscheidet, ist der Umgang der Menschen untereinander. Bei einer Einwohnerzahl von knapp 7,5 Millionen Menschen und einer großen Vielfalt von Kulturen und unterschiedlichen Religionen leben die Menschen wenn schon nicht Miteinander, dann aber hervorragend Nebeneinander. (Textauszug aus "Gebrauchsanweisungen für London" von Ronald Reng)

Und so entschieden sich die Studenten der Fachhochschule Dortmund, sich auf den Weg nach London zu machen, um für eine Woche ein Teil dieser Einwohner zu werden, die sich selbst am allerwenigsten ernst nehmen.