Studium - und dann?

Nur die wenigsten Studenten haben bereits vor ihrem Studium eine genaue Vorstellung davon, in welchem Bereich oder Unternehmen sie später arbeiten möchten. Und so beinhaltet das Studium auch oft eine bis zum Ende hin andauernde Orientierungsphase.
Oft entscheiden Wille und Initiative, vielleicht auch Glück oder Zufall darüber, wo der graduierte Student letztendlich das im Studium Gelernte auch anwenden kann.

Durch's Studium erfolgreich

Natürlich kann auch die Hochschule hier keine Voraussagen treffen oder einen Arbeitsplatz garantieren. Trotzdem möchten wir Ihnen an dieser Stelle an Hand der Werdegänge einiger Absolventen des Studiengangs aufzeigen, was das Studium International Business an der Fachhochschule Dortmund ermöglichen kann.
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International Business Bachelor

"Der Studiengang International Business erweist sich meiner Meinung nach für diejenige Person als eine optimale Studienlösung, die ein fundiertes betriebswirtschaftliches Studium mit der Entwicklung internationaler Sprachkompetenzen verbinden möchte. Während die individuelle Anwahl von Studienfächern innerhalb des Auslandsstudiums eine optimale Erweiterung der akademischen Ausbildungen bietet, schafft ein Praxissemester die von vielen zukünftigen Arbeitgebern geforderte Praxiserfahrung. Der Studierende passt sich somit dem Anforderungsprofil nationaler sowie internationaler Projektaufgaben bestmöglich an. Der Doppelabschluss erweist sich insofern als gewinnbringendes Kriterium, da es den zukünftigen Absolvierenden mit einem ausschlaggebenden Unterscheidungsmerkmal gegenüber Mitbewerbern ausstattet.

Die Unterstützung von Seiten der Fachhochschule sowie der australischen Universität während des gesamten Studiums und speziell vor und während meiner Auslandszeit war dabei optimal. Somit konnte ich mich vollends auf mein Praktikum bzw. mein Studium konzentrieren. Dabei hat mich, neben der Vielfältigkeit an Arbeits- und Studienaufgaben, vor allem die Einzigartigkeit der Menschen und ihrer Kulturen begeistert, die ich während dieser Zeit kennenlernen durfte. Die sowohl in Mexiko, Australien aber auch Neuseeland gesammelten Erfahrungen haben zu meiner persönlichen Entwicklung insofern beigetragen, dass sie meinen Horizont in vielfältiger Art und Weise erweitern konnten.

Das Praktikum in Mexiko Stadt ist dabei hervorzuheben. Während Mexiko naturgemäß nicht als erstes Wunschziel für ein Praktikum angesehen wird, reizte mich genau diese natürliche Skepsis gegenüber dem Land. So zählt meine Zeit in Mexiko Stadt zu den wohl insgesamt erfahrungsreichsten Monaten meiner gesamten Auslandszeit. Trotz aller von vielen Seiten im Vorfeld geäußerten Warnungen, zeigte sich das Land als warmherzig und gastgeberfreundlich. Dementsprechend war es ein Leichtes Kontakte zu knüpfen und das leben in der zweitgrößten Stadt der Welt zu genießen. Meine innerhalb des Studiums erworbenen Sprachkenntnisse verkürzten die Eingewöhnungsphase, sodass mir schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt des Praktikums eigenverantwortliche Projektaufgaben zugesprochen wurden. Dabei wurde ich von meinen Betreuern vielfältig unterstützt und gleichzeitig in vielen verschiedenen Arbeitsbereichen geschult. Gesammelte Erfahrungen haben letztendlich meine jetzige Arbeitsweise deutlich beeinflusst und bereichert.

Ich empfehle jedem potenziellen Studierenden die frühzeitige Sammlung praktischer und akademischer Auslandserfahrungen. Die Fachhochschule Dortmund bietet dafür innerhalb des achtsemestrigen IB-Studiengangs die perfekte Grundlage."


Bastian Schütz, Doppelabschluss an der FH Dortmund und der University of Southern Queensland, Australien (dabei 1 Semester in Australien, 1 Semester in Neuseeland)

  • Praxissemester in Mexiko Stadt
  • während des Studiums: sechsmonatiges Praktikum zur Erstellung meiner Bachelor Thesis bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG; hier im Bereich Corporate Treasury Solutions
  • momentan bereitet er sich auf ein geplantes Masterstudium an der University of Melbourne vor
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International Business Deutsch-Französisch (Diplom)

"Das Angebot IB der FH Dortmund in Verbindung mit Französisch als erster Fremdsprache zu studieren, hat mich überzeugt. Es stellte die Ideale Schnittstelle meines Wunsches dar, sowohl BWL als auch Französisch zu studieren."

Susanne Westphal, Absolventin IB Deutsch-Französisch der FH Dortmund und der ESC La Rochelle (2007), arbeit in Paris im Vertrieb der Firma Nordex als "Comerciale Junior".

 

 

Martin Gerbert arbeitet zurzeit bei Sagem Communications, Frankreich, als Vertriebsdirektor der "Business Unit Printing and Imaging".

Er bekam 1998 das Doppeldiplom International Business als Absolvent der EPSCI-Groupe ESSEC in Cergy-Pontoise, Frankreich, und der Fachhochschule Dortmund.

"Für mich war der IB-Studiengang die richtige Lösung, weil ich ein breites Spektrum zwischen wirtschaftlichem Interesse, sportlicher Einstellung und interkultureller Neugierde abdecken wollte. Mit dem doppelten Abschluss wollte ich mich zugleich von 'normalen' BWL-Absolventen abheben und mich auf eine Tätigkeit im globalisierten Markt vorbereiten. Vom 'Einlassen' auf eine 2. Kultur versprach ich mir schließlich eine persönliche Bereicherung. Diese drei Ziele habe ich im IB-Studiengang deutsch-französisch umgesetzt. Ich habe mich in Frankreich und speziell in das Paris der Rue Mouffetard verliebt: Jetzt schlagen zwei Herzen in meiner Brust! Die Partnerhochschule EPSCI hat einen exzellenten Ruf, so dass ich auch mit meinem beruflichen Interesse zum Zuge gekommen bin. Und schließlich bin ich durch Studium, Praktikum und Leben in Frankreich zum Europäer geworden, - beruflich und emotional. Durch berufliche Erfahrungen bei SAGEM und IBM sowie fließendes Französisch ist mir der Einstieg beim französischen Konzern Atos Origin in Deutschland gelungen."

 

Stefan Jahnert, studierte International Business im deutsch-französischem Studiengang an der Fachhochschule Dortmund und an der EPSCI- Groupe ESSEC, Cergy-Pontoise (Frankreich). 2007 bekam er das Dopplediplom, das es ihm ermöglicht hat jetzt als Junior Account Manager zu arbeiten für ATOS ORIGIN - Germany Central Europe, Deutschland.

Juliane Kaatz, Absolventin Jahrgang 2003, studierte im Auslandsstudium an der ESC La Rochelle, nachdem sie das Grundstudium an der Fachhochschule Dortmund im Studiengang International Business, Deutsch-Französisch ableistete.

Sie arbeitet momentan als Account Director bei der BBDO Sales GmbH in Wiesbaden, Deutschland.

"Ich kann jeder Studentin und jedem Studenten nur wärmstens empfehlen ins Ausland zu gehen, dort zu studieren, berufliche Erfahrung zu sammeln und natürlich eine neue Kultur sowohl hautnah zu entdecken als auch zu erleben. Zwei akademische Abschlüsse zu erlangen ist eine sehr gut investierte Zeit, denn für die Beteiligten stellt dies später ein Differenzierungsmerkmal in dem schon gesättigten Arbeitsmarkt dar."

Meltem Basara studierte on Dortmund und an der EPSCI- Groupe ESSEC in Cergy-Pontoise (Frankreich) International Business, Deutsch-Französisch und erhielt 2007 das DoppeldiplomIhr aktueller Beruf übt sie bei einem deutschen Unternehmen in Bejing (China) aus und an einem Lehrstuhl in Shanghai (China).

Die Stelle des Assistenten der Geschäftsleitung Maklervertrieb, Gothaer Finanzholding AG (Deutschland) hat der Anbsolvent der FH Dortmund und der ESC La Rochelle (Frankreich),  Jens Wüstefeld, jetzt inne. Er studierte zuerst in Dortmund, danach in La Rochelle und bekam 2006 zwei Abschlüsse und zwei akademischen Grade: den Dortmunder "Diplom-Betriebswirts (FH) und den französischen "Bachelor Européen de Commerce et de la Gestion".

Der Absolvent Frederik Kind, im Jahr 2005 Alumnus des deutsch-französischen IB-Studiengangs der FH Dortmund und der EPSCI - Groupe ESSEC, Cergy-Pontoise (Frankreich), arbeitet jetzt in Frankfurt im Bereich Corporate Finance als Associatec Project Finance der Crédit Mutuel-CIC, Deutschland.

Denise Dietrich, Absolventin IB deutsch-französisch der FH Dortmund und der Sup de Co la Rochelle (2009), arbeitet in Paris als Digital Project Manager bei der Agentur Nurun für den Kunden L’Oréal Paris.

„Ich habe mich für das Studium an der FH Dortmund auf Grund der integrierten Auslandssemester entschieden und es war auf alle Fälle die richtige Wahl. Man versteht eine Sprache und Kultur erst richtig, wenn man dort gelebt hat und diese Erfahrungen kann einem dann keiner mehr nehmen. Zudem hat man besonders an den Partnerhochschulen auch Kontakt zu anderen internationalen Studenten und bekommt so einen Einblick in viele Kulturen.

Nachdem ich nach meinem Abschluss 1,5 Jahre in Deutschland gearbeitet habe, hat es mich nun wieder nach Paris gezogen. Hier arbeite ich nun in der Agentur, bei der ich auch schon mein Praktikum absolviert habe.“

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International Business Deutsch-Spanisch

Jesco Meyer arbeitet mittlerweile als Assistent in der Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung nachdem er ein 18- monatiges Traineeprogramm bei Ernst & Young durchlaufen hat. Sein Auslandsstudium hat er in Mexiko, an der Universidad de Guanajuato, verbracht. 2007 erhielt er den Doppelgrad des deutsch-spanischen IB-Studiengangs. Er spricht Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch und ist daher bestens auf eine internationale Karriere vorbereitet.

"Von meinem Auslandaufenthalt in Mexiko habe ich einen einmaligen Einblick und Verständnis für diese Kultur und Traditionen mitgenommen, welche durch menschliche Verbindungen sogar fast zur Identifizierung mit ihr geführt hätten. Langfristig ist aber für mich wichtig geworden, diesen Einblick im Herzen zu behalten, mich jedoch, im Gastland lebend, mit meiner eigenen Kultur zu identifizieren."

Christina Sandra Lengfelder hat das Studium nach erhalt der Abschlüsse aus Dortmund und Guanajuato fortgesetzt als Doktorandin an der Pontificia Universidad Catolica in Santiago de Chile (Chile). Sie schreibt über Entwicklungspolitik.

 

Ricardo Gómez Prieto absolvierte 2006 das Studium International Business Deutsch-Spanisch in Dortmund und Guanajuato und arbeitet jetzt im Bereich Kostenmanagement als "Jefe de Proyectos de Gestión de Costes" bei Lidl España.

"Was ich von meinem Spanienaufenthalt mitgenommen habe? Lebensgefühl und die Vor- und Nachteile der eigenen und der anderen Kulturen kennen gelernt zu haben."

Das sagt Martin Hinz, der 2005 den Abschluss machte und jetzt als Unternehmensberater bei nordforse/ Volkswagen arbeitet. Er verbrachte seinen Auslandsaufenthalt in Spanien, an der rennomierten Hochschule ESIC Madrid. 

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gedruckt am: 24.05.2012  21:04