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Kurzportrait des Fachbereichs

Die Wurzeln des Fachbereichs gehen weit über das Datum seiner Gründung hinaus. Sie reichen zurück bis zur höheren Fachschule für den Industriekaufmann bzw. zur späteren Höheren Wirtschaftsfachschule Dortmund (HWF), die den Gründungskern des 1971 errichteten Fachbereichs Wirtschaft der Fachhochschule Dortmund bildete.
In der Phase des Anfangs zählte der Fachbereich Wirtschaft 660 Studenten, darunter 112 Studienanfänger (Erstsemester), sowie 22 Lehrende. Die Chronologie über die ersten 25 Hochschuljahre belegt eindrucksvoll die Auf- und Ausbaubemühungen hinsichtlich der Weiterentwicklung bestehender wie auch die Einrichtung neuer Studiengänge sowie die Internationalisierung des Studiums. Außer dem Gründungsstudiengang Wirtschaft wurden bis 1996 sieben weitere Diplomstudiengänge eingerichtet.

Seit 2006 wurden diese sukzessive durch Bachelor-Studiengänge ersetzt. Dabei löste der Bachelor Betriebswirtschaft (BA) als grundständiges betriebswirtschaftliches Studium den Studiengang Wirtschaft ab. Der Bachelor International Business (BA) fasst die bisherigen vier Diplome IB deutsch-britisch, IB deutsch-niederländisch, IB deutsch-französisch und IB deutsch-spanisch zusammen, wobei die unterschiedlichen Sprachorientierungen als Studienrichtungen erhalten bleiben. In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Informatik wird nun an Stelle des früheren Diploms Wirtschaftsinformatik ein entsprechender Bachelor-Studiengang (BSc) angeboten.
Als komplett neues Angebot stehen die Masterstudiengänge EuroMPM (MA) und Risk & Finance (MSc) sowie, wiederum in Kooperation mit dem Fachbereich Informatik, Wirtschaftsinformatik (MSc) im Programm; der MBA "Betriebswirtschaft für New Public Management" dagegen setzt den berufsbegleitenden Diplomstudiengang Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre fort.
Lediglich der ebenfalls berufsbegleitende Abendstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen fiel der nach Einführung der Studiengebühren stark gefallenen Nachfrage zum Opfer und entfällt ersatzlos. Im WS 2010/11 startet als erster dualer Studiengang der Bachelor Versicherungswirtschaft in Kombination mit den Ausbildungsprogrammen regionaler Unternehmen.

Die internationale Orientierung des Fachbereichs findet ihren Ausdruck in dem seit 1989 bestehenden Studienprogramm International Business. Damals als Diplomstudium mit dem Ziel einer europäischen Hochschulausbildung entwickelt, wird es seit WS 2006 als Bachelor mit Partnerhochschulen in Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien, Australian, Spanien und Mexiko fortgeführt.

Nicht nur die große Zahl der ausländischen Gaststudenten belegt den internationale Bezug des Fachbereichs Wirtschaft. Das gilt auch für den Kreis der Hochschullehrer, in dem sich regelmäßig ausländische Gastprofessoren befinden. Der Fachbereich kooperiert mit 20 Partnerhochschulen in Europa und Übersee.

Diese Kontakte sind auch das Fundament für zahlreiche Forschungskooperationen. Schwerpunkte der Arbeiten bildeten unter anderem die Entwicklung von Multimediaprogrammen, von Expertensystemen für Aufgaben der betrieblichen Planung und Entscheidungsunterstützung und von Unternehmensmodellen sowie die Erarbeitung von Programmen zur Aus- und Weiterbildung von Führungskräften der polnischen und lettischen Wirtschaft. Die Entwicklung von Fernstudiensystemen für Polen und Weißrussland waren Vorhaben, die mit finanzieller Förderung des Auswärtigen Amtes durchgeführt wurden.
Aktuelle Forschungsprojekte konnen unter dem Menüpunkt "Forschung" eingesehen werden.

Das Ergebnis dieser Innovationen und auch der spezifische Praxisbezug der Ausbildung mit seiner wissenschaftlichen Orientierung und Verknüpfung mit der regionalen Wirtschaft spiegeln sich in der Nachfrage nach Studienplätzen wider. Auch nach Verlusten durch die Einführung von Studiengebühren studieren noch etwa 1.900 junge Menschen am Fachbereich Wirtschaft.
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gedruckt am: 10.02.2012  01:04