Unternehmen sind in vielfältiger Weise in Marktumwelten eingebunden, deren komplexen und dynamischen Rahmenbedingungen (z.B. gesättigte Konsumgütermärkte in Westeuropa, Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft, weltweiter Verdrängungswettbewerb, aggressive Expansion neuer Vertriebskanäle, Verkürzung der Produktlebenszyklen) den betrieblichen Entscheidungsspielraum maßgeblich beeinflussen. Dies gilt in besonderem Maße für das Marketing-Management, dessen Kernaufgabe darin besteht, die auf den relevanten Absatzmarkt ausgerichteten Unternehmensaktivitäten mit einem komparativen Konkurrenzvorteil, d.h. einem wettbewerbsüberlegenen Kundennutzen auszustatten, um die angestrebten Marketingziele (z.B. Markenbekanntheit, Kundenzufriedenheit, Marktanteil, Deckungs-beitrag) zu erreichen (Müller/Bauer 1994).
Die erfolgreiche Gestaltung von nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen setzt den Einsatz leistungsfähiger Managementmethoden des Quantitativen Marketing voraus. Das Quantitative Marketing umfasst zwei Aufgabenbereiche: Gegenstand der quantitativen Marketingforschung bildet die Gewinnung und Auswertung von numerischen bzw. zahlenmäßigen Markt- und Unternehmensdaten des betrieblich relevanten Entscheidungsfeldes. Die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Marketinginformationen dient primär dem Ziel, Marktchancen und/oder -risiken im Sinne einer explorativen Frühaufklärung rechtzeitig zu erkennen und zu beurteilen. Ein weiterer Aufgabenbereich des Quantitativen Marketing erstreckt sich auf die Entwicklung und Anwendung von Entscheidungsmodellen, mit deren Hilfe komplexe Entscheidungsprobleme in einer strukturierten Vorgehensweise durchdrungen und in zieladäquate Problemlösungen überführt werden sollen (z.B. zieloptimale Werbebudgetplanung mittels Verfahren des Operations Research).
Die erfolgreiche Gestaltung von nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen setzt den Einsatz leistungsfähiger Managementmethoden des Quantitativen Marketing voraus. Das Quantitative Marketing umfasst zwei Aufgabenbereiche: Gegenstand der quantitativen Marketingforschung bildet die Gewinnung und Auswertung von numerischen bzw. zahlenmäßigen Markt- und Unternehmensdaten des betrieblich relevanten Entscheidungsfeldes. Die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Marketinginformationen dient primär dem Ziel, Marktchancen und/oder -risiken im Sinne einer explorativen Frühaufklärung rechtzeitig zu erkennen und zu beurteilen. Ein weiterer Aufgabenbereich des Quantitativen Marketing erstreckt sich auf die Entwicklung und Anwendung von Entscheidungsmodellen, mit deren Hilfe komplexe Entscheidungsprobleme in einer strukturierten Vorgehensweise durchdrungen und in zieladäquate Problemlösungen überführt werden sollen (z.B. zieloptimale Werbebudgetplanung mittels Verfahren des Operations Research).
