Vor dem Hintergrund der Einführung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge gewinnt "E-Learning" wieder eine dringlichere Bedeutung. Standen bislang - für einen relativ kleinen Kreis von Experten und besonders Interessierten - vorwiegend Contentfragen und auch die Schwierigkeiten ihrer Umsetzung in E-Learning-Szenarien im Vordergrund, führt "Bologna" unmittelbar zu der Notwendigkeit, Lehrenden und Studierenden eine elektronische Lernplattform (LMS) zur Verfügung zu stellen, die den gesamten Workflow der Hochschullehre nachhaltig unterstützt. Der wird nämlich in Zukunft durch gestiegene Studierendenzahlen, geringere Stundenvolumen für die Lehre und kleinere Lerngruppen gekennzeichnet sein - neue Anforderungen an eine effiziente Didaktik, die mit den herkömmlichen Lehrstrategien nicht mehr zufriedenstellend umsetzbar sind.
Die vorliegenden Forschungsergebnisse knüpfen an und begleiteten entsprechende Initiativen der Senatskommission KV (Kommunikation, Information und Medien) der Fachhochschule Dortmund über einen längeren Zeitraum. Zentrales Ergebnis ist nun die Entscheidung für die Einführung einer hochschulweit nutzbaren E-Learning-Plattform. Dabei wurde nicht nur aus Kostengründen die Open Source E-Learning-Lösung ILIAS (Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperations-System) gewählt; neue Urheberrechtsgesetze mahnen dringend auch einen gänzlich anderen Umgang mit vielfach lizensierten und besonders geschützten Informationen an. Auch hier überzeugte das Rollen- und Rechtesystem dieses mittlerweile nicht nur im Hochschulbereich sehr verbreiteten E-Learning-Systems.
In Lehrprojekten mit Studierenden der Wirtschaftsinformatik wurde, beginnend mit der vergleichenden Analyse der bekanntesten LMS an Hochschulen, ILIAS implementiert und getestet, sowie vom Projektmanagement des Entwicklernetzwerkes von ILIAS (Matthias Kunkel, Uni Köln) bewertet. Parallel zu den Forschungsarbeiten wurden die Ergebnisse in der KV berichtet und diskutiert. Das Rektorat der Fachhochschule Dortmund genehmigte schließlich wegen der strategischen Bedeutung die Finanzierung von 1,5 Stellen über 2 Jahre. Das Projekt startete im Juli 2008, und wird von einer Steuerungsgruppe aus Lehrenden, Verwaltung und Serviceeinrichtungen begleitet. Im Mittelpunkt der Projektarbeit stehen die Verzahnung der E-Learningplattform mit der Verwaltungs-DV, die Motivation möglichst vieler Lehrender zur Benutzung der Plattform sowie insbesondere die Entwicklung beispielhafter neuer Lehrszenarien.
Die vorliegenden Forschungsergebnisse knüpfen an und begleiteten entsprechende Initiativen der Senatskommission KV (Kommunikation, Information und Medien) der Fachhochschule Dortmund über einen längeren Zeitraum. Zentrales Ergebnis ist nun die Entscheidung für die Einführung einer hochschulweit nutzbaren E-Learning-Plattform. Dabei wurde nicht nur aus Kostengründen die Open Source E-Learning-Lösung ILIAS (Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperations-System) gewählt; neue Urheberrechtsgesetze mahnen dringend auch einen gänzlich anderen Umgang mit vielfach lizensierten und besonders geschützten Informationen an. Auch hier überzeugte das Rollen- und Rechtesystem dieses mittlerweile nicht nur im Hochschulbereich sehr verbreiteten E-Learning-Systems.
In Lehrprojekten mit Studierenden der Wirtschaftsinformatik wurde, beginnend mit der vergleichenden Analyse der bekanntesten LMS an Hochschulen, ILIAS implementiert und getestet, sowie vom Projektmanagement des Entwicklernetzwerkes von ILIAS (Matthias Kunkel, Uni Köln) bewertet. Parallel zu den Forschungsarbeiten wurden die Ergebnisse in der KV berichtet und diskutiert. Das Rektorat der Fachhochschule Dortmund genehmigte schließlich wegen der strategischen Bedeutung die Finanzierung von 1,5 Stellen über 2 Jahre. Das Projekt startete im Juli 2008, und wird von einer Steuerungsgruppe aus Lehrenden, Verwaltung und Serviceeinrichtungen begleitet. Im Mittelpunkt der Projektarbeit stehen die Verzahnung der E-Learningplattform mit der Verwaltungs-DV, die Motivation möglichst vieler Lehrender zur Benutzung der Plattform sowie insbesondere die Entwicklung beispielhafter neuer Lehrszenarien.
