Bücher

Als Autor und als Herausgeber

 

 

11. (Herausgeber mit Felix Lenz):
EISENSTEIN, SERGEJ M.: Jenseits der Einstellung. Schriften zur Filmtheorie.
Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag 2006. (Reihe stw, "suhrkamp taschenbuch wissenschaft", Nr. 1766).  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Eisensteins PANZERKREUZER POTEMKIN gehört zu den Klassikern der Filmgeschichte. Weniger bekannt ist, daß der Regisseur dieser Filmbilder auch einer der Klassiker der ästhetischen und theoretischen Entwicklung des Films ist. Dieser Band macht Eisensteins wichtigste Schriften nun endlich wieder zugänglich. Wirkungsästhetik und Propagandismus, Avantgarde und Politik, metaphysische Horizonte und Materialismus stehen in den Texten in vielfältiger Spannung. In den schillernden Positionen Eisensteins spiegeln sich aber nicht nur die ästhetischen, politischen, sozialen und ideologischen Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern sein theoretisches Werk gehört auch zu den mitreißendsten Sehschulen des 20. Jahrhunderts. Eine Fundgrube für Filmenthusiasten, Studenten und Praktiker." (Klappentext)

10. (Herausgeber):
ARNHEIM, RUDOLF: Die Seele in der Silberschicht. Medientheoretische Texte Photographie - Film - Rundfunk.
Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag 2004. (Reihe stw, "suhrkamp taschenbuch wissenschaft", Nr. 1654). .  Zusammenfassung
Zusammenfassung
"Rudolf Arnheim, der am 15. Juli 2004 seinen 100. Geburtstag feiert, hat sich zeit seines Lebens intensiv mit den Medien künstlerischer Produktion auseinandergesetzt. Seine wichtigsten medientheoretischen Aufsätze, entstanden über einen Zeitraum von 74 Jahren, stellen eine maßgebliche Ergänzung seiner Hauptwerke Film als Kunst und Rundfunk als Hörkunst dar und sind hier erstmals vollständig versammelt. Arnheims medientheoretische Überlegungen nehmen dabei in der Regel ihren Ausgang beim einzelnen Medium - bei der Photographie, dem Rundfunk und insbesondere beim Film - und belegen in eindrucksvoller Weise seine produktive Auseinandersetzung mit konstruktiven formästhetischen Fragen." (Klappentext)

9. (Herausgeber):
Geschichte der Filmtheorie. Kunsttheoretische Texte von Méliès bis Arnheim.
Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag 2004. (Reihe stw, "suhrkamp taschenbuch wissenschaft", Nr. 1652).  Zusammenfassung
Zusammenfassung
"Seit seinen aufsehenerregenden und höchst folgenreichen Anfängen ist der Film Gegenstand theoretischer Überlegungen gewesen. Die vorliegende Sammlung macht die zentralen Texte der Theoriegeschichte des Films zugänglich und ordnet die Originaldokumente sowohl zeitlich wie auch nach unterschiedlichen Themengebieten. Dabei wird eine Entwicklung deutlich, die von der Frage nach der Abbildung der Wirklichkeit über die Theorie der Schauspielkunst bis hin zu Fragen des Schnitts und der Montage reicht. Eine ausführliche Einleitung zeichnet die Zusammenhänge der unterschiedlichen Texte nach und gibt weiterführende Informationen. Neben ästhetischen werden auch wahrnehmungs- und kunsttheoretische Fragen ausführlich diskutiert und in ihrem historischen Kontext detailliert dargestellt. Mit diesem Band liegt ein umfassendes Kompendium der ersten fünfzig Jahre der Filmtheorie vor, das historische wie theoretische Aspekte des Films gleichermaßen berücksichtigt und damit zugleich eine konzise Einführung in die Geschichte und Theorie des Films bietet." (Suhrkamp Taschenbuch Verlag, Programmvorschau)

8. (Alleinautor):
Frühgeschichte deutscher Filmtheorie. Ihre Entstehung und Entwicklung bis zum Ersten Weltkrieg. Habilitationsschrift. FB Gesellschaftswissenschaften der J. W. Goethe-Universität, Frankfurt 1996.
Online 2001: http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2005/563 .  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Ziel der Arbeit ist die umfassende Darstellung und systematische Einordnung der Entwicklung der deutschsprachigen Filmtheorie bis zum Ersten Weltkrieg. Mit den Kinoreformern (Pädagogen und Juristen), der literarischen Intelligenz (Schriftsteller und Feuilletonjournalisten) und den Autoren der Kino-Fachpresse sind die drei wesentlichen Gruppierungen benannt, die sich in den Jahren ab 1907 an der heftigen und vor allem umfangreichen Debatte über das neue Massenmedium und künstlerische Mittel Film beteiligten. Die Untersuchung konzentriert sich auf die spezifisch filmtheoretische Seite der Vorkriegsdiskussionen, die filmästhetische Theorie, verstanden als Prozess der zunehmenden Bewusstwerdung der filmischen Gestaltungsmittel, der filmischen Formen, der "Filmsprache". Entwicklungsmodelle der Filmform in der filmgeschichtlichen Praxis bzw. der formästhetischen Theorie des Films geben der Arbeit ihren kategorialen und systematischen Rahmen.

7. (Autor und Herausgeber):
Der Filmtheoretiker Herbert Tannenbaum.
Frankfurt am Main: Deutsches Filmmuseum 1987 (Schriftenreihe "Kinematograph", Nr. 4).  Zusammenfassung
Zusammenfassung
"Jetzt ist die wohl erste Würdigung des Films unter ästhetischen Gesichtspunkten wieder herausgegeben, die Herbert Tannenbaum unter dem Titel "Kino und Theater" 1912 in München veröffentlicht hatte. ... Der Band enthält alle weiteren Aufsätze von Tannenbaum zum Thema Film, darunter zwei Aufsätze über Filmplakate, die damals zumindest nach den gezeigten Beispielen ein künstlerisches Niveau hatten, das viele unserer heutigen Plakate vermissen lassen. Die materialreiche Lebensbeschreibung von Tannenbaum, der später Kunsthändler in Mannheim war, die Kriegsjahre untergetaucht in Holland überlebte, dann nach Amerika emigrierte und 1958 bei einem Besuch in Deutschland starb, ist ebenso sorgfältig recherchiert und von umfassender Kenntnis der Filmdiskussion jener Jahre getragen wie die Anmerkungen zu den Texten Tannenbaums. Der Herausgeber Helmut H. Diederichs ist gegenwärtig wohl der beste Kenner der intellektuellen Filmszene jener Zeit." (Neue Zürcher Zeitung, 17.9.1987)

6. (Alleinautor):
Anfänge deutscher Filmkritik.
Stuttgart: Robert Fischer + Uwe Wiedleroither 1986.  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Die Geschichte der deutschen Filmkritik ist noch nicht geschrieben. Mit diesem Buch wird ihr erstes Kapitel über die Anfänge in den Jahren bis zum Ersten Weltkrieg vorgelegt.
Der Beginn der Filmkritik war an den Kunstanspruch an das Kino gekoppelt: Als die französischen "films d'art" 1909 nach Deutschland kamen, gab es schon bald Filmkritik in Form von "Kino-Kritik". Mit der deutschen Variante der "films d'art", den "Autorenfilmen", gelang der Filmkritik 1913 der Einzug in die Feuilletons. Eine unabhängige, regelmäßige, ernsthafte Filmkritik fand jedoch in den Anfangsjahren nur in der kinoreformerischen Fachzeitschrift "Bild und Film" (M.Gladbach) statt. Das Buch zeigt materialreich die Entwicklung von 1909 bis 1915 auf. Besondere Schwerpunkte sind den Kritiken zum ersten Autorenfilm Der Andere, dem Kritiker Karl Bleibtreu sowie den Kritiken und theoretischen Diskussionen in "Bild und Film" gewidmet. Resümierend erweisen sich die frühen Kritiken als Ansätze zur ersten eigenständigen filmästhetischen Theorie, der Schauspielertheorie.

5. (Co-Autor und Herausgeber):
Der Student von Prag. Einführung und Protokoll.
Stuttgart: Verlagsgemeinschaft Fischer Kress Wiedleroither 1985.  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Deutsche und internationale Filmhistoriker bezeichnen den Student von Prag aus dem Jahre 1913 als den ersten deutschen Kunstfilm und als den besten deutschen Film vor dem Ersten Weltkrieg. Die Gemeinschaftsarbeit von Hauptdarsteller Paul Wegener, Regisseur Stellan Rye, Autor Hanns Heinz Ewers und Kameramann Guido Seeber wird in diesem Buch erstmals ausführlich vorgestellt: Mit einem vollständigen Protokoll des Films, mit insgesamt 50 Szenenfotos direkt aus der Filmkopie, mit dem erstmaligen Abdruck der Original-Drehvorlage sowie mit einer Einführung, die die filmhistorischen Zusammenhänge erläutert, die Produktionsgeschichte des Films darstellt, die Reaktionen der damaligen Filmkritik dokumentiert und darüber hinaus eine formästhetische Analyse gibt, die den Entwicklungsstand der Formmittel des Films am konkreten Beispiel aufzeigt. (Klappentext)

4. (Herausgeber mit Wolfgang Gersch):
BALÁZS, BÉLA, Schriften zum Film. Band 2: "Der Geist des Films", Artikel und Aufsätze 1926-1931.
Gemeinschaftsausgabe - München und Wien: Carl Hanser Verlag; Budapest: Akademie-Verlag; Berlin (DDR): Henschelverlag 1984 .  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Der zweite Band der "Schriften zum Film" befasst sich mit Balázs' Berliner Jahren vom Mai 1926 bis zum Oktober 1931. Wolfgang Gersch in seiner Einleitung: "Es ist weit weniger als in Wien, was Balázs jetzt zum Filmthema publiziert, da er nicht mehr als Kritiker tätig ist. Aber der Anteil an theoretischem Material nimmt zu. Es sind gezielte Eingriffe ins aktuelle Geschehen, Kommentare der Tendenzen, die die zwanziger Jahre bestimmen, Befunde und Prognosen, die er 1930 in dem Buch 'Der Geist des Films' zusammenführt." Wie in Band 1 steht also auch in Band 2 ein bedeutendes filmtheoretisches Werk im Mittelpunkt des Sammelbandes: Darf "Der sichtbare Mensch" in Band 1 als das zentrale Werk der Schauspieltheorie des stummen Films gelten, so kommt dem "Geist des Films" der Status eines der wichtigsten Bücher der Montagetheorie zu. Band 2 dokumentiert Balázs' Beitrag zur Entstehung und Entwicklung der Montagetheorie von der Balázs-Eisenstein-Kontroverse 1926 bis zum "Geist des Films". Zweites wesentliches Thema, sowohl im "Geist des Films" als auch in etlichen Aufsätzen Balázs', ist der Tonfilm: In die Berliner Jahre fiel als filmhistorisch gravierendstes Ereignis der Sieg des Tonfilms, dessen weitreichende ästhetische Konsequenzen Balázs eingehend erörterte. (Klappentext)

3. (Herausgeber mit Wolfgang Gersch, Magda K. Nagy):
BALÁZS, BÉLA, Schriften zum Film. Band 1: "Der sichtbare Mensch", Kritiken und Aufsätze 1922-1926.
Gemeinschaftsausgabe - München und Wien: Carl Hanser Verlag; Budapest: Akademie-Verlag; Berlin (DDR): Henschelverlag 1982.  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Der erste der auf drei Bände angelegten Ausgabe der Schriften zum Film umfasst die erste Arbeitsphase zum Thema, die im Herbst 1922 mit der Filmkritikertätigkeit für die Wiener Tageszeitung Der Tag beginnt und mit der Übersiedlung nach Berlin im April 1926 endet. Ein wesentlicher Reiz dieses Buches besteht darin, dass der Leser das Entstehen der ersten "klassischen" Filmtheorie (neben Eisenstein, Pudowkin, Arnheim) im Detail nachvollziehen kann: Denn die hier ausführlich dokumentierten Texte aus Balázs' erstem Filmkritikerjahr gingen in sein hier nachgedrucktes Theoriebuch Der sichtbare Mensch ein, das Anfang 1924 erschien. Darüber sagt der Filmhistoriker Jerzy Toeplitz: "Dieses Buch ist im Weltmaßstab gesehen der erste Versuch, die ästhetischen Probleme des Films zu systematisieren." Im Januar 1925 erscheint Balázs' letzte Einzelkritik - über The Birth of a Nation von D. W. Griffith. In den zurück liegenden zweieinviertel Jahren hatte er über Filme von Murnau, Lubitsch und Lang, Chaplin und DeMille, Asta Nielsen und Pola Negri, Conrad Veidt und Emil Jannings, Jackie Coogan und vielen anderen mehr geschrieben. (Klappentext)

2. (Herausgeber):
ARNHEIM, RUDOLF, Kritiken und Aufsätze zum Film.
München und Wien: Carl Hanser Verlag 1977.  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Rudolf Arnheim, der neben Béla Balázs wichtigste Filmtheoretiker der Weimarer Zeit, begründete diese Position mit seinem Hauptwerk "Film als Kunst" (Hanser, 1975). Doch war das keine isolierte Arbeit: Arnheim hat bis heute, insbesondere aber in den Jahren 1925 bis 1940, eine Vielzahl von Artikeln und Kritiken zum Film geschrieben. Der vorliegende Band gibt einen Überblick über sein gesamtes filmpublizistisches Schaffen: Von den ersten Filmkritiken für die satirische Zeitschrift "Das Stachelschwein" über die - parallel zur Arbeit an "Film als Kunst" entstandenen - Kritiken und Theorietexte für "Die Weltbühne" bis zu den theoretischen Beiträgen für die nicht zur Publikation gekommene "Enciclopedia del Cinema" des römischen Internationalen Lehrfilminstituts, um nur die Schwerpunkte zu nennen. Die interessantesten Artikel und Einzelkritiken sind abgedruckt - einige werden erstmals in Deutsch publiziert, andere überhaupt zum ersten Mal; sämtliche nicht abgedruckten Filmpublikationen Arnheims sind im "Kommentierten Gesamtverzeichnis" kurz charakterisiert. Somit ist dem Laien Rechnung getragen, der besonders mit dem Kritikenteil seinen amüsanten Lesestoff bekommt, aber auch dem filmwissenschaftlich Interessierten, der aus dem Register beispielsweise jeden Film, über den Arnheim mehr als nur beiläufig geschrieben hat, entnehmen kann. (Klappentext der Hanser-Ausgabe)

1. (Alleinautor):
Konzentration in den Massenmedien. Systematischer Überblick zur Situation in der BRD.
München: Carl Hanser Verlag 1973 (Reihe Hanser Kommunikationsforschung, Band 120).  Zusammenfassung
Zusammenfassung
Tagespresse, Zeitschriften, Wochenzeitungen, Groschenhefte, Hörfunk und Fernsehen, Film, Buch, Schallplatte und die audiovisuellen Medien sind Teilbereiche eines Marktes, der starken Konzentrationsprozessen ausgesetzt ist. Helmut H. Diederichs legt dazu hier das bisher umfangreichste Material vor. Erstmals werden Konzentrationserscheinungen auf dem gesamten Mediensektor nach vergleichbaren Kriterien erforscht: Diederichs unterscheidet die sozialen Einheiten der Massenkommunikation (Redaktionen) und die wirtschaftlich-technischen Einheiten. Er beschreibt - und demonstriert in einem beiliegenden Schaubild - die Struktur und Verflechtungen der bundesdeutschen Medienkonzerne. Erst diese Daten und Zusammenhänge der Medienproduktion liefern die Voraussetzung für die politische Beurteilung der oft hilflos beklagten Konzentrationserscheinungen. (Klappentext)

zurückDruckenLink als E-Mail sendennach oben

gedruckt am: 11.02.2012  16:47