Infos zum Mentoring

Welche Studierenden werden in das Mentorenprogramm einbezogen?
Wie findet die Verteilung der Studierenden statt?
Wie werden die Studierenden informiert?
Wie findet die erste Kontaktaufnahme statt?
Wie ist der grobe zeitliche Ablauf des Mentorenprogramms?
Was ist die Aufgabe des Mentorenprogramms?
Soll die Betreuung durch Mentoren andere Beratungsangebote ersetzen?
Welche Ziele verfolgt der Fachbereich Informatik mit dem Mentorenprogramm?
Wie werden die gesammelten Erfahrungen ausgewertet und eingebracht?



Welche Studierenden werden in das Mentorenprogramm einbezogen?
Jeder Studienanfängerin und jedem Studienanfänger eines Bachelor-Studiengangs wird zum Studienbeginn eine Mentorin oder ein Mentor zur Seite gestellt (zu Testzwecken zunächst nur im WS 2010/11).

Wie findet die Verteilung der Studierenden statt?
Die Zuordnung der Studierenden zu den Mentorinnen und Mentoren erfolgt mittels ODS (Online-Dienste-System für Studierende). Für jede Professorin bzw. jeden Professor wird jeweils eine Veranstaltung Mentoring generiert, denen sich die Studierenden frei zuordnen können bis die jeweilige Teilnehmergrenze (ca. 10 Studierende pro Mentor/in) erreicht ist. Sinnvollerweise sollten die Studierenden bei eigener Wahl eine Mentorin oder einen Mentor ins Auge fassen, bei der/dem sie im ersten Semester auch eine Veranstaltung haben! Die bis zu einem Stichtag nicht aktiv gewordenen Studierenden werden dann nach dem Zufallsprinzip durch das Studienbüro gleichmäßig auf die noch freien Mentoren-Plätze verteilt.

Wie werden die Studierenden informiert?
Die Studierenden werden durch ein Schreiben, das der Fachbereich an die Studierenden verschickt, über das neue Betreuungsangebot informiert. Ferner erfolgt im ODS (Online-Dienste-System für Studierende) die obligatorische Anzeige der Veranstaltung Mentoring.

Wie findet die erste Kontaktaufnahme statt?
Die erste Kontaktaufnahme erfolgt durch die Mentorin oder den Mentor per E-Mail zu Beginn des ersten Studiensemesters. Mit dieser E-Mail lädt die Mentorin bzw. der Mentor die Studierende bzw. den Studierenden zu einem ersten Gespräch ein, auf das sich beide Parteien anhand der jeweiligen Checkliste (Checkliste_stud und Checkliste_ment) vorbereiten. Am Ende des ersten Gesprächs werden verbindliche Absprachen über die weiteren Kontakte sowie gegebenenfalls zu ergreifende Maßnahmen getroffen und in den Checklisten festgehalten.
Zu Beginn des zweiten Studiensemesters (also nach den ersten Klausuren) findet ein weiterführendes Gespräch statt, in dem der bisherige Erfolg und die weitere Planung des Studiums erörtert werden.
Falls erforderlich und Studienprobleme vorhanden sind, kann fakultativ ein weiteres verbindliches Gespräch zu Beginn des dritten Studiensemesters vereinbart werden.

Wie ist der grobe zeitliche Ablauf des Mentorenprogramms?
In der folgenden kleinen Tabelle sind im Sinne eines Vorschlags die Termine genannt, die im Rahmen des Mentorings mindestens angeboten werden sollten. Dabei bleibt es natürlich den Mentorinnen und Mentoren überlassen, die Termine zeitlich zu verlegen (z.B. vor die Prüfungszeiträume anstatt danach) sowie zusätzliche Termine vorzusehen. Es sei im Folgenden ferner YY=XX+1:

01.09.20XX
bis
15.10.20XX
Generierung der Mentoring-Veranstaltung im ODS und
freie Wahl von Mentor/Mentorin durch die Studierenden
Auftaktphase
16.10.20XX
bis
31.10.20XX
Ende der freien Mentor/Mentorin-Wahl und Zuordnung
der restlichen Studierenden auf noch freie Mentoren-Plätze
Stabilisierungsphase
01.11.20XX
bis
30.11.20XX
Erste Kontaktaufnahme durch Mentor/in mit Student/in
sowie Vereinbarung des ersten persönlichen Treffens
1-ter Kontakt
15.03.20YY
bis
15.04.20YY
Zweite Kontaktaufnahme durch Mentor/in mit Student/in
sowie Vereinbarung des zweiten persönlichen Treffens
2-ter Kontakt
15.09.20YY
bis
15.10.20YY
Dritte Kontaktaufnahme durch Mentor/in mit Student/in
sowie Vereinbarung des dritten persönlichen Treffens
3-ter Kontakt (optional!)
16.10.20YY Programmende für Studienbeginner des WS 20XX/YY



Was ist die Aufgabe des Mentorenprogramms?
Das persönliche Gespräch zwischen der oder dem Studierenden und der Mentorin oder dem Mentor soll zu einem erfolgreichen Studienverlauf beitragen. Der Mentor oder die Mentorin kann in Fragen zum Studium Rat und Antwort geben und der oder dem Studierenden helfen, für die anstehenden Studienabschnitte Ziele zu setzen und diese konsequent zu verfolgen. Der Mentor oder die Mentorin kann auch helfen, Studienhemmnisse zu vermindern oder zu bewältigen, sowie dazu beitragen, eine kritische Selbstreflektion zu initiieren, die den eigenen Studienverlauf und -erfolg konstruktiv begleitet und bewertet. Darüber hinaus soll das Mentorenprogramm einer Kultur des Wertschätzens, Förderns und Miteinanders den Weg bereiten, ganz im Sinne des FH-Claims we focus on students.

Soll die Betreuung durch Mentoren andere Beratungsangebote ersetzen?
Die Betreuung durch die Mentorinnen und Mentoren ist ein ergänzendes Betreuungsangebot zusätzlich zu den Informationsquellen und Beratungsangeboten der Fachhochschule und des Fachbereichs Informatik und soll diese nicht ersetzen.

Welche Ziele verfolgt der Fachbereich Informatik mit dem Mentorenprogramm?
Der Fachbereich Informatik will mit der Einführung der Mentorenbetreuung sein Beratungsangebot weiter verbessern und seinen Studierenden zusätzliche Hilfestellungen für ein erfolgreiches Studium bieten. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen durch die Umstellung auf modularisierte Bachelor- und Masterstudiengänge und die stärkere Bedeutung der Regelstudienzeit soll der/die persönliche Ansprechpartner/-in die Orientierung in einem komplexen Umfeld erleichtern und insbesondere systematisches Fehlverhalten im Rahmen des Studiums verhindern helfen. Auch sollten möglichst frühzeitig individuelle Defizite oder kontraproduktive Rahmenbedingungen erkannt werden und sinnvolle Lösungsstrategien aufgezeigt werden.

Wie werden die gesammelten Erfahrungen ausgewertet und eingebracht?
Die Studierenden und die Mentoren werden jeweils gegen Ende des zweiten Studiensemesters einen Fragebogen erhalten, in dem sie ihre Erfahrungen, Kritik und Anregungen dokumentieren können. Die Fragebögen werden wie üblich durch die zentrale Evaluationsstelle der Fachhochschule Dortmund ausgewertet und die so erhaltenen Rückmeldungen fließen dann gegebenenfalls in eine Modifikation und Verbesserung des Mentorenkonzepts ein.

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gedruckt am: 24.05.2012  05:03