Studiengangvarianten und Profil des Studiengangs

Das Bachelor-Studium der Informations- und Kommunikationstechnik wird in zwei Varianten angeboten:

  • Der standardmäßige Studiengang mit der Bezeichnung „Informations- und Kommunikationstechnik“ hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und es können 180 ECTS-Punkte erreicht werden. Er ist zeitlich kompakt aufgebaut und umfasst alle notwendigen Studieninhalte sowie eine minimale Praxiskomponente. Dieser sechssemestrige Studiengang ist Ausgangsbasis zum weiterführenden viersemestrigen konsekutiven Master-Studiengang „Informations- und Elektrotechnik“. In dieser Weiterführung sind dann ausgeprägte Praxisphasen bzw. eine zeitlich umfangreichere Master-Thesis integriert.

  • Im siebensemestrigen Studiengang steht ein zusätzliches Semester zur Erhöhung des Praxisanteils zur Verfügung und es können 210 ECTS-Punkte erreicht werden. Dieser Studiengang hat die Bezeichnung „Informations- und Kommunikationstechnik mit Praxissemester“. Das Praxissemester kann zur praktischen Vertiefung, Kontaktaufnahme mit Unternehmen oder auch für Aufenthalte außerhalb der Region bzw. im Ausland genutzt werden.

    Die Studierenden können sich während des Studienverlaufs bis zum Ende des fünften Fachsemesters für bzw. gegen ein Praxissemester entscheiden. Dies bedingt lediglich eine Umschreibung in die entsprechende Studiengangvariante, wobei alle bis dahin erzielten Leistungen übernommen werden. Damit kann man zeitnah auf geänderte Lebensplanungen, Studienwünsche oder angebotene Praxisangebote reagieren. Auch das sinnvolle Nutzen eventueller Wartezeiten auf den Beginn eines nachfolgenden Masterstudiums wird so ermöglicht.

Wesentlicher Bestandteil des Bachelor-Studiengangs Informations- und Kommunikationstechnik ist eine frühzeitige Praxisorientierung des Studiums durch hochschulinterne Praktika. Darüber hinaus werden im Studium Schlüsselqualifikationen vermittelt, um Methodenkompetenz und Teamfähigkeit der Studierenden zu stärken.

 

Aufbauend auf den ingenieurmäßigen Grundlagen in den beiden ersten Semestern beinhalten die Lehrveranstaltungen im dritten und vierten Semester die Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechnik.

 

Im fünften Semester können Lehrveranstaltungen aus den drei Fachkatalogen „Informations- und Medientechnik“, „Kommunikationstechnik“ und „Informationselektronik“ gewählt werden. Weiterhin erfolgt im Rahmen des IuK-Seminars die selbstständige Einarbeitung in ein konkretes Thema der Informations- und Kommunikationstechnik mit abschließendem Vortrag.

 

Im vierten Semester beginnt die IuK-Projektarbeit, die in einem Institut des Fachbereiches als Laborarbeit durchgeführt wird. Die Studierenden lernen hierbei an einer praktischen Aufgabenstellung das in den einzelnen Lehrveranstaltungen vermittelte Wissen zu reflektieren und für die Lösung ihrer Aufgabenstellung umzusetzen. Die Studierenden lernen insbesondere auch ihr Projekt zu dokumentieren und schließen es mit einem Vortrag am Ende des fünften Semesters ab.

 

Durch Pflicht- und Wahlpflichtfächer wird so jedem Studierenden seine persönliche Profilbildung ermöglicht. Die Förderung dieser Profilbildung ist Ausdruck der Orientierung an den Bedürfnissen der Studierenden, und stellt das herausgehobene Ziel der Fachhochschule Dortmund und des Fachbereichs da, dass sich in dem Motto „We focus on students“ manifestiert.

 

Die Studierenden lernen, sich schnell und effizient neue Kompetenzen und neues Wissen anzueignen, dieses kritisch zu beurteilen und einzuordnen. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt dabei auf der Vermittlung wesentlicher Prinzipien und Methoden des Faches, die zwar auch der stetigen Fortentwicklung unterliegen, deren Kenntnis aber kaum veraltet. Damit sind die zukünftigen Bachelor gerüstet für eine Arbeitswelt, in der ein Großteil des Spezialwissens innerhalb von zwei bis vier Jahren überholt ist und in der erst durch Teamarbeit und interdisziplinäres Denken neue Wege eröffnet werden. Die Studierenden haben zudem die Möglichkeit, durch eine gezielte Wahl bestimmter Wahlpflichtfächer ihr persönliches Qualifizierungsprofil festzulegen.

zurückDruckenLink als E-Mail sendennach oben

gedruckt am: 24.05.2012  04:31