Die Forschungsinteressen von Herrn Prof. Dr. Gieseler liegen in den Bereichen:

  • Energieeffizienz für Gebäude und Produktionsanlagen,
  • Licht- und Beleuchtungstechnik,
  • Energiebedarfsanalysen

F&E-Projekte unter der Leitung von Prof. Dr. Gieseler:

Energieautarke Werke

Auf dem Weg zu energieautarken Werken: Entwicklung innovativer Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz von regenerativen Energien in der Produktion.

Ziel dieses Projekts war die Erarbeitung einer ganzheitlichen Strategie zur Errichtung eines energieautarken Werks, wobei sowohl die Möglichkeiten zur signifikanten Senkung des Energieverbrauchs als auch zur Verwendung regenerativer Energieformen in der Produktion eingehend betrachtet wurden. Zur Deckung des Restenergiebedarfs bietet sich in Abhängigkeit vom jeweiligen Standort der Einsatz von Biogas, Solarthermie, Photovoltaik oder Windkraft an. Diese Strategie wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bonner Forschungs- und Entwicklungszentrum des Getränkedosenherstellers Ball Packaging Europe GmbH am Beispiel der Getränkedosen-Produktionsprozesse entwickelt. Weitere Kooperationspartner waren die Effizienz-Agentur NRW (EFA) und "Der Innovationsstandort e.V.".

Das Projekt wurde gefördert durch die EU und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW (MIWFT) über die NRW.BANK und wurde im Oktober 2011 erfolgreich abgeschlossen.

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Sonnensimulator

Entwicklung eines hochgenauen Sonnensimulators für Medizin, Kosmetik, Werkstoffkunde und Solarzellen-Qualitätskontrolle.

Ziel dieses Projektes war die Entwicklung eines hochgenauen Sonnensimulators, der das Sonnenspektrum bei jeder Wellenlänge genau wiedergibt, mit einer maximalen Abweichung von bis zu 5%. Um dies zu erreichen, mussten verschiedene Ansätze parallel verfolgt werden. Diese betreffen ausgehend vom Leuchtmittel und der Optimierung der gesamten Lampengeometrie auch verschiedene Filter sowie Beschichtungen des Reflektors, bis hin zur Anpassung eines geeigneten Netzteils.

Für eine Lampe dieser Art ist eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten denkbar. Diese reichen von der Raumbeleuchtung über die Lichtbeständigkeitsprüfung in der Werkstoffkunde und der Qualitätskontrolle von Solarzellen bis hin zur Behandlung von Hautkrankheiten in der Medizin. Gerade für die zuletzt genannten Einsatzbereiche ist es wichtig, das Sonnenlichtspektrum hoch genau abzubilden. Die derzeit auf dem Markt befindlichen so genannten Sonnensimulatoren können dieser Forderung allerdings nicht oder nur teilweise entsprechen.

Durchgeführt wurde das Projekt von der Fachhochschule Dortmund in Zusammenarbeit mit den Firmen MR-Chemie GmbH (Unna), MSS-Elektronik GmbH (Fröndenberg), Opcoms GbR (Siegburg) und dem Ingenieurbüro Dr. Piazena (Berlin).

Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über den Projektträger AiF. Das Projekt wurde Ende 2010 erfolgreich abgeschlossen.

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gedruckt am: 24.05.2012  03:19