Studienaufbau

Studienaufbau

Der Studiengang Fotografie (Bachelor of Arts) umfasst sechs Studiensemester. Die Studieninhalte gliedern sich in drei Studienabschnitte.

Der erste Studienabschnitt umfast das 1. und 2. Semester und ist gekennzeichnet von einem Schwerpunkt fotografischer Technik und Gestaltung.

Der Modulbereich Gestaltung soll den Studierenden ermöglichen, ein breit gefächertes Spektrum an fotografischen Bildsprachen („mediale Dialekte“) entsprechend den möglichen Anwendungsgebieten und Inhalten in der Fotografie kennen zu lernen. Hinzu kommen erste mediale Umsetzungsformen („mediale Strategien“) wie Grundlagen der Publikation, Layout, bzw. Montagetechniken in Raum und Zeit, die die fotografische Aussage spezifizieren.
 
Dieser Modulbereich verfolgt den Gedanken einer integrierten Gestaltungslehre und wird mit einer Prüfung in Form von Präsentation und Kolloquium am Ende des 2. Semesters abgeschlossen.
 
Der Modulbereich Technik gibt analogen und digitalen Techniken und Verfahren ebenso breiten Raum wie übergreifenden, fotografiebezogenen Themen wie z.B. der Lichtführung.

Ergänzt wird das erste Jahr durch ein Modul „Grundlagen Wissenschaft“ im 2. Semester.

Der zweite Studienabschnitt, 3. bis 5. Semester, ist als Projektstudium konzipiert. Der Modulbereich Konzeption & Entwurf verfolgt dabei zielorientiert die Vertiefung der medialen Dialekte und Strategien im Sinne des jeweilig gewählten Projekts. Die Öffnung zum BA DesignMedienKommunikation im FB Design dient dabei der Vorbereitung auf künftige Berufsfelder. Sowohl Wissenschaft als auch Technik sind hier im weiteren Sinne projektbegleitend. Der Modulbereich Konzeption & Entwurf wird mit einer Prüfung in Form von Präsentation und Kolloquium am Ende des 5. Semesters abgeschlossen.

Der dritte Studienabschnitt, das 6. Semester, widmet sich als abschließender Studienabschnitt der Planung und Durchführung eines komplexen, interdisziplinären Projektes, das in der Bachelor-Arbeit und der Thesis umgesetzt wird.

Die Absolventen des Bachelor Studiengangs Fotografie erhalten nach erfolgreich abgeschlossenem Studium den akademischen Grad „Bachelor of Arts“ verliehen. Dieser qualifiziert zum direkten Berufseinstieg in die verschiedensten Berufsfelder.

Die Möglichkeit zu einer weiterführenden Qualifikation in den verschiedenen Studienschwerpunkten bietet darüber hinaus ein 4-semestriges Master of Arts-Studium Fotografie, dessen Einführung für 2010 geplant ist.

Die Modulstruktur des Studiengangs

Die Modularisierung der Studiengänge verfolgt das Ziel der besseren Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Hochschulen. Die Kompetenzen, die im Studienverlauf erworben werden sollen, werden in sogenannten Modulen, unterteilt in Kompetenzen, vermittelt. Nach jedem Semester werden die Module abgeschlossen, spätestens nach einem Jahr. Dies gewährleistet die Möglichkeit des Studienplatzwechsels und Anerkennung von Leistungen an anderen Hochschulen (soweit sie dem Curriculum entsprechen), insbesondere im internationalen Austausch.
Jedes Modul ist in der Prüfungsordnung mit der Anzahl der zu belegenden Semesterwochenstunden (SWS) und den CreditPoints (CP) beschrieben.

Workload und CreditPoints

Um die Arbeitsbelastung der Studierenden einschätzbar zu gestalten, wurde in das deutsche Studiensystem der Begriff des „Workload“ eingeführt, der in CreditPoints (CP) angegeben wird.
Laut Vereinbarung steht 1 CP für 30 Stunden. Ein Modul mit 10 CP umfasst also 300 Stunden Arbeitszeit, bestehend aus der Präsenzzeit in den Veranstaltungen der Hochschule, als auch der für das Projekt nötigen Arbeitszeit zu Hause bzw. außerhalb der Hochschule (Selbststudium).
Nach erfolgreichem Abschluss eines Moduls werden dem Studierenden die entsprechenden CreditPoints angerechnet, in jedem Semester insgesamt 30 CP.


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gedruckt am: 11.02.2012  21:55